Temporeduktion in Frankreich zeigte Wirkung

Schild mit Templimits in Frankreich an der Grenze Deutschland, Frankreich

In Frankreich wurde im Jahr 2018 auf zweistreifigen Landstraßen ohne Mittelstreifen das Tempolimit von 90 auf 80 km/h reduziert. Auf diesen Straßen sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum übrigen Straßennetz um zwölf Prozent. Die durchschnittliche Fahrzeit verlängerte sich je Kilometer nur um eine Sekunde. Die Unfallkosten konnten so um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr reduziert werden. Die Akzeptanz der Maßnahme hat sich insbesondere in ländlichen Regionen gefestigt. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den strikten Gegnerinnen und Gegnern: Deren Anteil halbierte sich zwischen dem Jahr 2018 und 2020 auf 20 Prozent. Nachdem im Jahr 2020 das Tempo in 39 Departements wieder auf 90 km/h erhöht wurde, stieg die Anzahl der Verkehrstoten auf Freilandstraßen im Jahr 2021 wieder um 13 Prozent an.

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VCÖ: Verkehr ist vor allem wegen Reifenabrieb größter Verursacher von Mikroplastik

VCÖ (Wien, 31. Jänner 2024) – Der Verkehr ist der größte Verursacher von Mikroplastik, wie eine deutsche Studie zeigt. Der Abrieb von Reifen ist - unabhängig davon, ob Verbrennungs- oder Elektromotor - für große Mengen an Mikroplastik-Emissionen verantwortlich, macht die Mobilitätorganisation VCÖ aufmerksam. Mit Gewicht und Tempo nehmen die Abrieb-Emissionen zu. Der VCÖ fordert EU-Vorgaben zur Herstellung abriebarmer Reifen und für die Herstellung schlankerer Fahrzeugmodelle. Auch niedrigeres Tempolimit trägt zur Reduktion der Emissionen durch Reifen- und Bremsabrieb bei.

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Foto: Sarah Duit

StVO-Novelle erleichtert Gemeinden und Städten Umsetzung von Tempo 30

Die von der Bundesregierung geplante Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) schafft die rechtlichen Rahmenbedingungen, damit Gemeinden und Städte leichter Tempo 30 umsetzen und damit die Verkehrssicherheit für die Bevölkerung erhöhen können.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash