Temporeduktion in Frankreich zeigte Wirkung

Schild mit Templimits in Frankreich an der Grenze Deutschland, Frankreich

In Frankreich wurde im Jahr 2018 auf zweistreifigen Landstraßen ohne Mittelstreifen das Tempolimit von 90 auf 80 km/h reduziert. Auf diesen Straßen sank die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zum übrigen Straßennetz um zwölf Prozent. Die durchschnittliche Fahrzeit verlängerte sich je Kilometer nur um eine Sekunde. Die Unfallkosten konnten so um 1,2 Milliarden Euro pro Jahr reduziert werden. Die Akzeptanz der Maßnahme hat sich insbesondere in ländlichen Regionen gefestigt. Besonders deutlich zeigte sich dies bei den strikten Gegnerinnen und Gegnern: Deren Anteil halbierte sich zwischen dem Jahr 2018 und 2020 auf 20 Prozent. Nachdem im Jahr 2020 das Tempo in 39 Departements wieder auf 90 km/h erhöht wurde, stieg die Anzahl der Verkehrstoten auf Freilandstraßen im Jahr 2021 wieder um 13 Prozent an.

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VCÖ: Licht und Schatten bei EU-Umweltministerrat - Früherer Ausstieg aus Verbrennungsmotor bei Neuwagen notwendig

VCÖ (Wien, 29. Juni 2022) – Licht und Schatten brachte aus Sicht der Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft der aktuelle EU-Umweltministerrat. Die Einigung, über den Ausstieg von Benzin und Diesel bei Neuwagen ist sehr erfreulich, das Jahr 2035 ist aber aus Klimasicht zu spät. Das geplante Schlupfloch für E-Fuels wäre aus Energiesicht kontraproduktiv und ein „fauler Kompromiss“. Die Herstellung von E-Fuels verschlingt viel Energie und ist sehr teuer. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise fordert der VCÖ verstärkte Maßnahmen, um den Erdölverbrauch des Verkehrs zu reduzieren.

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VCÖ: Höheres Unfallrisiko in beliebten Urlaubsländern

VCÖ (Wien, 21. Juni 2022) – Italien, Kroatien und Griechenland zählen im Sommer zu den besonders beliebten Reisezielen der Österreicherinnen und Österreicher. Allen drei Ländern ist gemeinsam, dass das Unfallrisiko höher als in Österreich ist, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Andererseits ist in Nordeuropa und der Schweiz die Verkehrssicherheit deutlich höher. In diesen Ländern sind die Tempolimits niedriger als in Österreich. Für die sichere Fahrt empfiehlt der VCÖ gleiten statt rasen, "Don’t Drink or Phone & Drive" und am Urlaubsort möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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Foto: Sarah Duit