Umfassendes Mobilitätskonzept

Foto: Vier Personen mit Jobticket vor einem Bus

„Green Way“ heißt das betriebliche Mobilitätsmanagement von Infineon in Villach. Im Jahr 2016 kamen 76 Prozent der Beschäftigten mit dem eigenen Pkw zur Arbeit. Anfang 2020 waren es rund zehn Prozent weniger. Seit Projektbeginn wurden mehr Fahrrad-Abstellanlagen und eine Service-Station errichtet sowie der Ankauf von E-Fahrrädern unterstützt. Bei gutem Wetter radeln rund 800 Beschäftigte zur Arbeit. Die Busanbindung des Standorts wurde auf einen 15-Minuten-Takt zur Innenstadt und dem Bahnhof verdichtet. Für weitere Verbesserungen finden laufend Gespräche mit Stakeholdern statt. Beschäftigte erhalten kostenlos ein Jobticket, wovon im Jahr 2019 am Standort Villach über 200 Beschäftigte Gebrauch machten (österreichweit rund 500). Für Fahrgemeinschaften gibt es 100 eigens gekennzeichnete Parkplätze. Die Möglichkeit Fahrgemeinschaften zu finden, wird durch eine App unterstützt.

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VCÖ: Durch Koralmbahn großes Potenzial für verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn

VCÖ (Wien, 11. Dezember 2025) - Die Reisezeit ist ein zentraler Faktor bei der Verkehrsmittelwahl. Mit der Eröffnung der Koralmbahn werden in der Steiermark und Kärnten zahlreiche Fahrzeiten verkürzt, ebenso Fahrten etwa von Wien oder Wiener Neustadt nach Kärnten. Das Potenzial für einen verstärkten Umstieg vom Auto auf die Bahn ist groß, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Vor allem im Pendelverkehr können damit Staus und Unfälle vermieden werden. Unternehmen können ihre Beschäftigten mit einem Öffi-Jobticket beim Umstieg zusätzlich unterstützen.

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©ÖBB/isochrom

Großes Potenzial für klimaverträgliche Geschäftsreisen nutzen

Geschäftsreisen sind in Österreich wieder auf dem Vormarsch: Im Jahr 2024 wurde das Vor-Pandemie-Niveau mit rund 3,8 Millionen Geschäftsreisen sogar um fünf Prozent überschritten. Die gute Nachricht: Geschäftsreisen mit der Bahn werden beliebter. Die Politik ist gefordert, das Suchen und Buchen von grenzüberschreitenden Bahntickets zu erleichtern. Gleichzeitig sind alle Organisationen mit Reisetätigkeit in der Pflicht: Es braucht Reiserichtlinien, die klimaverträgliche Entscheidungen fördern.

 

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash