Unternehmen setzen auf CO2-freie Lieferungen

Kleiner Elektro-Lkw vor Gebäude

Seit Juni 2024 treibt das Projekt „Zero Emission Transport” der Wirtschaftskammer Wien die Umstellung auf emissionsfreien Wirtschaftsverkehr im 1. und 2. Bezirk voran. Bereits 43 Unternehmen, von Handwerksbetrieben bis hin zu Großkonzernen, führen ihre Fahrten in diesen Gebieten weitgehend mit E-Fahrzeugen durch. Im Jahr 2024 waren 38 Prozent der im Einsatz befindlichen Fahrzeuge der teilnehmenden Unternehmen emissionsfrei. Dieser Anteil soll bis zum Jahr 2030 gemäß den Zielsetzungen der Betriebe auf 80 Prozent erhöht werden. In den ersten sechs Monaten wurden 188 E-Fahrzeuge eingesetzt, 450.000 Kilometer emissionsfrei zurückgelegt und 125 Tonnen CO2 vermieden.

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VCÖ-Magazin 2026-03 Güterverkehr nachhaltig und effizient gestalten

Beispiele aus dem In- und Ausland zeigen, dass emissionsfreie City-Logistik funktioniert und E-Lkw auch auf der Langstrecke konkurrenzfähig sind. Mit intermodalen Lösungen und verbesserten Rahmenbedingungen kann auch der Anteil der Bahn wieder steigen.

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Gelegenheitsfenster zur Umgestaltung nutzen

Um Synergien zu nutzen und Kosten zu sparen hat die deutsche Stadt Brühl im Jahr 2025 ein Schwammstadt-Konzept mit 17 Maßnahmen beschlossen, von Entsiegelungsleitlinien, über die Schaffung fachbereichsübergreifender Planung, bis zu Bewusstseinsbildung und Anpassung von baulichen Mindeststandards.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand