Urbane Flaniermeilen in Wien

Foto: Begegnungszone Mariahilferstraße in Wien

Die Mariahilfer Straße in Wien wurde in den Jahren 2013 bis 2015 zu einer Flaniermeile mit Fußgängerzone und Begegnungszone umgebaut. Dadurch konnte die Zahl der Verkehrsunfälle im Vergleich vom Jahr 2012 bis 2018 um über zwei Drittel reduziert werden. Bei einer Umfrage nach Fertigstellung beurteilten Passantinnen und Passanten das Gesamterscheinungsbild der Straße zu 85 Prozent positiv, speziell die verbesserte Aufenthaltsqualität und das Platzangebot für Gehende gefallen. Im Jahr 2019 gibt es in Wien nun bereits sieben Begegnungszonen, vier weitere sind geplant. Jene in der Herrengasse der Wiener Innenstadt wurde im Jahr 2016 auf Initiative der Liegenschaftsbesitzerinnen und Liegenschaftsbesitzer umgesetzt.

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Erfolgreiche Verkehrsberuhigung in Mailand

Mailand führte im Jahr 1985 Zufahrtsregulierungen ein, im Jahr 2008 folgte ein Gebühren-System basierend auf Emissionsklassen, im Jahr 2012 wurde auf eine Stau-Gebühr umgestellt. Der Durchzugsverkehr reduzierte sich im Jahr 2012 im Vorjahresvergleich um 31 Prozent, auch Feinstaub- und Stickoxid-Emissionen reduzierten sich.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand

VCÖ zu Ringradweg neu: Endlich bekommt Ring eine zeitgemäße, sichere Radinfrastruktur

VCÖ (Wien, 26. März 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute bekanntgegebene Neugestaltung und Modernisierung des Ringradwegs. Der Ringradweg ist eine der am stärksten befahrenen Radrouten Wiens, auf der im Jahr 2024 am Opernring Innen und Außen zusammen 1,77 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer gezählt wurden. Derzeit weist der Ring-Radweg zahlreiche Problemstellen auf, im Vorjahr wurden bei der VCÖ-Initiative „Problemstellen beim Radfahren“ allein beim Ringradweg 63 Problemstellen von Radfahrerinnen und Radfahrern genannt.

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