Verkehrsflächen werden wieder öffentlicher Raum

Foto: Autofreier Tag auf einer Straße, welche nun von vielen radfahrenden und gehenden Personen genutzt wird

Begonnen haben die Sunday Streets als Ciclovía im Jahr 1974 in Bogota, Kolumbien. Mittlerweile werden jeden Sonntag 120 Kilometer der Straßen der Stadt für den Kfz-Verkehr gesperrt. Sie gehören dann allen, die nicht motorisiert unterwegs sind, mit Fahrrädern, zu Fuß, mit Rollstühlen, Skateboards, Scootern oder Rollschuhen. Fitnessangebote, Musik und Speisen entlang des Weges machen das Event zur großen Party für die Bewohnerinnen und Bewohner. Ähnliche autofreie Sonntage finden mittlerweile weltweit statt, unter anderem in Paris, Berlin, Dresden und Brüssel.
Auch der Parking Day, jeden dritten Freitag im September, propagiert die temporäre, kreative Neunutzung des öffentlichen Raums, indem Pkw-Abstellplätze in Städten auch anders bespielt werden. Im Jahr 2005 wurde dieses Projekt in San Francisco gestartet und findet seither Nachahmung in vielen Staaten, in Österreich etwa in Wien und Graz.

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VCÖ: Im Vorjahr waren 62 Prozent der im Straßenverkehr tödlich verletzten Radfahrenden Seniorinnen und Senioren

VCÖ (Wien, 13. Juli 2026) – Seniorinnen und Senioren sind die größte Opfergruppe bei tödlichen Radunfällen in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Vorjahr waren 40 der insgesamt 65 mit Fahrrad oder E-Bike tödlich verletzten Radfahrenden 65 Jahre oder älter. Mit der wachsenden Anzahl älterer Menschen wird es immer wichtiger, dass unser Verkehrssystem seniorengerecht wird. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert den verstärkten Ausbau des Radwegenetzes insbesondere entlang von Straßen mit hohem Verkehrsaufkommen und hohen Tempolimits. Im Ortsgebiet sind Verkehrsberuhigung sowie Tempo 30 statt 50 wirksame Maßnahmen, um insbesondere für ältere Menschen die Sicherheit beim Radfahren zu erhöhen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungenwerden täglich Touren unternommen, von kürzeren Streckenbis zu längeren Etappen.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand