Verkehrsträgerübergreifende Gesamtkostenübersicht

In der Schweiz erstellt das Bundesamt für Statistik alle fünf Jahre eine Auswertung zu „Kosten und Finanzierung des Verkehrs“ (KFV). Seit dem Jahr 1992 werden die Gesamtkosten des Straßen-, Schienen-, Luft- und Schiffsverkehrsverkehrs gemeinsam dargestellt und sowohl Errichtungs-, wie auch Unfall- und Gesundheitskosten beleuchtet. Im Jahr 2021 entstanden Gesamtkosten von rund 100 Milliarden Schweizer Franken, wovon etwa 60 Prozent der Kfz-Verkehr verursachte. Die Kosten ergeben sich aus Luftverschmutzung, Lärm und Klimaschäden von Autos und Lkw. Neben der Aufteilung nach Verkehrsträger ist auch die Aufschlüsselung nach Kantonen relevant. Generell soll die Statistik dazu beitragen, entstehende Kosten im Verkehr bestmöglich den Verursachenden anzulasten.

Zurück zur Übersicht

Nachhaltige Mobilität als Wirtschaftsfaktor

Nachhaltige Mobilität als Wirtschaftsfaktor

Mehr dazu

Tempo effektiv reduzieren – braucht es mehr Kontrollen?

Im Jahr 2023 starben in Österreich wegen nicht angepasster Geschwindigkeit 108 Menschen, um 29 Prozent mehr als im Jahr davor. Je schneller gefahren wird, desto länger ist der Anhalteweg und desto höher sind Unfallrisiko und Schwere der Unfälle. Niedrigere Geschwindigkeiten sind eine zentrale Maßnahme, um die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr zu reduzieren. Das bloße Aufstellen von Schildern mit niedrigeren Tempolimits alleine erhöht die Verkehrssicherheit allerdings noch nicht – es braucht auch Maßnahmen, die die Einhaltung der Tempolimits sicherstellen.

Mehr dazu
Foto: Spencer Imbrock, unsplash