Vom City-Hub klimaverträglich auf die letzte Meile

Foto: Kleines Lieferfahrzeug von DHL, welches elektronisch angetrieben wird

Seit dem Jahr 2017 setzt die Firma DHL in Frankfurt, Utrecht und Den Haag zur Paketauslieferung in Innenstädten auf City-Hubs. Transporter liefern Pakete in Containern in der Größe einer Standard-Palette mit bis zu 125 Kilogramm Ladekapazität zu den Mikrodepots. Dort werden sie auf „Cubicycles“, Transport-Fahrräder mit Containerboxen, umgeladen und zugestellt. Staus können flexibel umfahren werden, pro Stunde sind bis zu doppelt so viele Zustellstopps wie mit dem Auto möglich. In Den Haag werden adaptierte Street-Scooter als E-Transporter eingesetzt, die bis zu drei Container befördern können. Ersetzt ein Cubicycle ein herkömmliches Transportfahrzeug, wird jährlich der Ausstoß von bis zu acht Tonnen CO2 verhindert. Die Zustelllogistik mittels City-Hubs bietet so eine klimaverträgliche sowie leise Lösung für die steigende Zahl von Warenzustellungen im Stadtgebiet.

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VCÖ: In Österreich wird das große Potenzial von Transporträdern zu wenig genutzt

VCÖ (Wien, 11. Februar 2026) – Der Zustell- und Lieferverkehr in Städten verursacht durch häufiges Stop-and-Go überdurchschnittlich viele CO₂-Emissionen, Luftschadstoffe und Lärm. International forcieren daher immer mehr Städte den Einsatz von Cargo-Bikes. Denn ein relevanter Teil der Lieferfahrten ist sowohl was Gewicht als auch Distanz betrifft für Transporträder gut geeignet. Auch in Österreich ist das Potenzial von Cargo-Bikes groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Dieses Potenzial zu nutzen, reduziert die Abgas- und Lärmbelastung, entlastet die Straßen und verbessert die Parkplatzsituation, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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