Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Panoramaaufnahme des Ortes Wartberg ob der Aist

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand. Eine Jugendtaxi-App stärkt die selbständige Mobilität, der Freizeit-Aktiv-Weg verbindet Spielplätze und Sportanlagen sicher zu Fuß. Die Gemeinde denkt zudem überregional: Gemeinsam mit Pregarten, Hagenberg und Unterweitersdorf bildet sie die Stadtumlandkooperation Region Untere Feldaist, die Mobilität, Freiraum und Innenentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg plant und mit EU- und Landesmitteln umsetzt.

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VCÖ: Im Vorjahr nahm Zahl der Schulwegunfälle in Österreich um 28 Prozent zu

VCÖ (Wien, 25. August 2026) – In rund eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr ist die Zahl der Schulwegunfälle in Österreich stark gestiegen und zwar um 28 Prozent, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2016. 577 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren wurden verletzt, ein Kind kam ums Leben. Jedes dritte Opfer eines Schulwegunfalls war zu Fuß unterwegs. Die meisten Schulwegunfälle gab es in Oberösterreich. Die am stärksten betroffene Altersgruppe sind die 15-Jährigen. Der VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung in Städten und Gemeinden, den verstärkten Ausbau der Radinfrastruktur sowie übersichtliche Straßenübergänge.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.