Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Panoramaaufnahme des Ortes Wartberg ob der Aist

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand. Eine Jugendtaxi-App stärkt die selbständige Mobilität, der Freizeit-Aktiv-Weg verbindet Spielplätze und Sportanlagen sicher zu Fuß. Die Gemeinde denkt zudem überregional: Gemeinsam mit Pregarten, Hagenberg und Unterweitersdorf bildet sie die Stadtumlandkooperation Region Untere Feldaist, die Mobilität, Freiraum und Innenentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg plant und mit EU- und Landesmitteln umsetzt.

Zurück zur Übersicht

Nachgefragt - Karl Grimm

Klare Vorgaben für Klimawandelanpassung und Renaturierung

Mehr dazu

VCÖ: Im Vorjahr passierten 18 von 32 tödlichen Radverkehrsunfällen im Ortsgebiet

VCÖ (Wien, am 2. Juni 2025) – Im Vorjahr passierten in Österreich 18 der 32 tödlichen Verkehrsunfälle von Radfahrerinnen und Radfahrer im Ortsgebiet, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ am Vortag des Welt-Fahrradtags aufmerksam. Davon war jedes dritte Todesopfer älter als 65 Jahre. Der VCÖ weist darauf hin, dass Gemeinden und Städte mit mehr Tempo 30 statt 50 die Verkehrssicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer deutlich erhöhen können. Gleichzeitig ist Tempo 30 eine sehr kostengünstige Maßnahme.

Mehr dazu