Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Panoramaaufnahme des Ortes Wartberg ob der Aist

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand. Eine Jugendtaxi-App stärkt die selbständige Mobilität, der Freizeit-Aktiv-Weg verbindet Spielplätze und Sportanlagen sicher zu Fuß. Die Gemeinde denkt zudem überregional: Gemeinsam mit Pregarten, Hagenberg und Unterweitersdorf bildet sie die Stadtumlandkooperation Region Untere Feldaist, die Mobilität, Freiraum und Innenentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg plant und mit EU- und Landesmitteln umsetzt.

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VCÖ: In etlichen Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 29. Juni 2026) – Just in beliebten Urlaubsländern ist das tödliche Unfallrisiko höher als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. So verzeichnete Kroatien im Verhältnis zur Bevölkerungszahl im Vorjahr um rund 50 Prozent mehr Verkehrstote. Besonders hoch ist das tödliche Unfallrisiko in Serbien, Bulgarien und Rumänien. Am sichersten ist der Straßenverkehr in Norwegen und Schweden. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in einigen Urlaubsländern die Promillegrenze niedriger ist, in vielen Ländern gilt ein niedrigeres Tempolimit, vor allem auf Freilandstraßen. Wer das Motto „gleiten statt rasen“ sowie „Don’t Drink and Drive“ und „Don’t Phone and Drive“ beherzigt, ist sicherer unterwegs und riskiert keine Verkehrsstrafen, die oft deutlich höher sind als in Österreich.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Neuwagen wurden seit 2000 deutlich breiter, länger und höher – negativ für Verkehrssicherheit, Energie- und Platzverbrauch

VCÖ (Wien, 24. Juni 2026) – Seit dem Jahr 2000 sind die Neuwagen in der EU im Schnitt um 13 Zentimeter breiter und höher sowie um 29 Zentimeter länger geworden, wie eine heute veröffentlichte Studie von Transport & Environment (T&E), dem europäischen Dachverband des VCÖ, zeigt. Diese Entwicklung erhöht den Energieverbrauch und auch den Platzverbrauch der Autos. Zudem sind die Motorhauben im Schnitt seit dem Jahr 2010 um sieben Zentimeter höher geworden. Studien zeigen, dass bei Unfällen mit Pkw mit hoher Motorhaube, das Risiko schwer oder gar tödlich verletzt zu werden, deutlich zunimmt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert wirkungsvolle Maßnahmen auf EU-Ebene, um die Größe von Neuwagen zu begrenzen, sowie auch in Österreich. Nach Vorbild internationaler Städte sollen die Tarife für Anwohnerparken ("Parkpickerl") nach der Größe der Fahrzeuge gestaffelt werden.

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Fotocredit: Marcus Bauer