Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Panoramaaufnahme des Ortes Wartberg ob der Aist

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand. Eine Jugendtaxi-App stärkt die selbständige Mobilität, der Freizeit-Aktiv-Weg verbindet Spielplätze und Sportanlagen sicher zu Fuß. Die Gemeinde denkt zudem überregional: Gemeinsam mit Pregarten, Hagenberg und Unterweitersdorf bildet sie die Stadtumlandkooperation Region Untere Feldaist, die Mobilität, Freiraum und Innenentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg plant und mit EU- und Landesmitteln umsetzt.

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VCÖ zu Unfallbilanz 2024: Rückgang bei Verkehrstoten in Österreich von 349 Todesopfern überschattet

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2025) – Die Zahl der Verkehrstoten in Österreich ist im Vorjahr zurückgegangen, aber die Zahl der Todesopfer war mit 349 weiterhin sehr hoch, stellt der VCÖ zur heute präsentierten Verkehrsunfallbilanz fest. Österreich ist von seinem Verkehrssicherheitsziel für das Jahr 2030 noch sehr weit entfernt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen zu hohes Tempo und Ablenkung. Für Freilandstraßen soll Tempo 80 statt 100 die Regel werden und Handy am Steuer endlich auch in Österreich ins Vormerksystem aufgenommen werden.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

Bus-Angebot gemeindeübergreifend planen

Im Vorarlberger Unterland leben rund 215.000 Menschen. Seit dem Jahr 1999 bestellt ein Gemeindeverband den regionalen Bus-Verkehr. Gestartet wurde mit 32 Bussen in 15 Gemeinden, 2023 waren es rund 100 Busse in 22 Gemeinden auf 36 Linien.a Ab 2004 wurden grenzüberschreitende Linien nach Deutschland und in die Schweiz etabliert.

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Symbolbild