Wartberg ob der Aist: Eine kleine Gemeinde denkt groß

Panoramaaufnahme des Ortes Wartberg ob der Aist

Die Marktgemeinde im Mühlviertel mit rund 4.500 Einwohnerinnen und Einwohnern zeigt, wie kommunales Mobilitätsmanagement auch im kleinen Maßstab funktioniert. Das im Jahr 2023 beschlossene Fußverkehrskonzept der Gemeinde setzt auf rund vier Kilometer neue Gehsteige, Tempo 30 im Schulumfeld, Neuwidmungen nur zentral oder bei Haltestellen und die Aktivierung von Leerstand statt Bebauung am Ortsrand. Eine Jugendtaxi-App stärkt die selbständige Mobilität, der Freizeit-Aktiv-Weg verbindet Spielplätze und Sportanlagen sicher zu Fuß. Die Gemeinde denkt zudem überregional: Gemeinsam mit Pregarten, Hagenberg und Unterweitersdorf bildet sie die Stadtumlandkooperation Region Untere Feldaist, die Mobilität, Freiraum und Innenentwicklung über Gemeindegrenzen hinweg plant und mit EU- und Landesmitteln umsetzt.

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Per Schnellbus aus dem Südburgenland nach Graz und Wien

Mangels leistungsfähiger Schieneninfrastruktur ist die Anbindung des Südburgenlands an Wien und Graz mit Öffentlichem Verkehr hauptsächlich über Schnellbusse sichergestellt. Seit der Einrichtung der Schnellbuslinien B1 und B2 im Jahr 2021 dauert eine Fahrt aus den Bezirksstädten Güssing und Oberwart nach Graz jeweils 90 Minuten, eine Reduktion der Fahrzeiten um rund ein Viertel gegenüber davor.

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Bild eines Busses

Erfolgreiche Reaktivierung stillgelegter Nebenbahnen

Nachdem die Deutsche Bahn in den Jahren 1998/99 den Personenverkehr auf zwei Nebenstrecken in Nordrhein-Westfalen eingestellt hatte, gründeten die betroffenen Gemeinden und Landkreise die Regiobahn. Die beiden Teilstücke wurden inklusive acht neuen Haltestellen verbunden, die neue Regiobahn verkehrt seither im 20-Minuten-Takt als S28 von Kaarst über Düsseldorf nach Mettmann.

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Bild eines Busses