Zeit im Zug ist Arbeitszeit

Foto: Fünf Personen gehen auf den Eingang der Universität Klagenfurt zu

Um für Beschäftigte das Pendeln im Öffentlichen Verkehr attraktiver zu gestalten, geht die Alpen-Adria-Universität Klagenfurt seit dem Jahr 2020 einen neuen Weg. Die für die Universität produktiv verbrachte Zeit in öffent­lichen Verkehrsmitteln kann auch als „mobile Telearbeit“ angerechnet werden und eignet sich für den dienstlichen Mailverkehr, das Studium von Unterlagen und Fachliteratur sowie für die Vorbereitung von Besprechungen und Vorträgen. Damit wird der Öffentliche Verkehr auch für jene attraktiv, die mit einem anderen Verkehrsmittel schneller wären.

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Mobilitätsmanagement in Betrieben als Chance nutzen

Arbeits- und Dienstwege sind ein relevanter Klimafaktor. Betriebliches Mobilitätsmanagement ist ein effektives, praxiserprobtes Instrument, mit dem Unternehmen auch soziale Verantwortung übernehmen und im Wettbewerb um Fachkräfte punkten können.

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Junger Mann, der am Bahnhof sein Fahrrad an einem Fahrradständer anschließt

VCÖ: Arbeits- und Dienstwege verursachen an Werktagen mehr als die Hälfte des Autoverkehrs von Österreichs Bevölkerung

VCÖ (Wien, 27. Juli 2023) – Arbeits- und Dienstwege verursachen an Werktagen mehr als die Hälfte des Pkw-Verkehrs von Österreichs Haushalten, pro Jahr werden dadurch fast vier Millionen Tonnen CO2 ausgestoßen, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Ein erfolgreiches Instrument, um den Pendelverkehr auf Klimakurs zu bringen, ist betriebliches Mobilitätsmanagement, wie österreichweit bereits zahlreiche Unternehmen zeigen. Bei der heutigen VCÖ-Fachkonferenz wurden einige Beispiele vorgestellt.

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