Zero-Emission-Lieferzone in Shenzhen

Foto: Straße in Shenzhen, welche von zwei Autos und einem Bus befahren wird

Die in der chinesischen Stadt Shenzhen (12,6 Millionen Einwohnende) im Jahr 2018 eingeführten Zero-Emission-Lieferzonen haben die Verbreitung von emissionsfreien Transport-Fahrzeugen beschleunigt. Die Zonen haben auch Anreize für Logistikdienstleister geschaffen, Lieferungen zu bündeln. Bis Ende des Jahres 2019 waren in der Stadt mehr als 70.000 batterie-elektrische Güterfahrzeuge in Betrieb, darunter Transporter, Lkw und Müllfahrzeuge. Die Gesamtzahl der elektrischen Güterfahrzeuge übertraf sogar die von Elektro-Bussen und E-Taxis und wurde zur größten operativen Elektro-Flotte der Stadt. Anstelle einer einzigen großen Zone hat Shenzhen mehrere kleine Zonen errichtet. Die Stadtverwaltung verlangte, dass jeder Bezirk mindestens eine grüne Logistikzone einführt. Die Stadt führte umfangreiche Konsultationen mit lokalen Einzelhändlern und Logistikdienstleistern durch, was zur gemeinsamen Schaffung von Zonengebieten und Ausnahmeregeln führte. Diese Regeln legten fest, dass die Zonen wichtige Geschäftszentren und große Wohnviertel umfassen, die von der Luftverschmutzung betroffen sind.

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