Zero-Emission-Lieferzone in Shenzhen

Foto: Straße in Shenzhen, welche von zwei Autos und einem Bus befahren wird

Die in der chinesischen Stadt Shenzhen (12,6 Millionen Einwohnende) im Jahr 2018 eingeführten Zero-Emission-Lieferzonen haben die Verbreitung von emissionsfreien Transport-Fahrzeugen beschleunigt. Die Zonen haben auch Anreize für Logistikdienstleister geschaffen, Lieferungen zu bündeln. Bis Ende des Jahres 2019 waren in der Stadt mehr als 70.000 batterie-elektrische Güterfahrzeuge in Betrieb, darunter Transporter, Lkw und Müllfahrzeuge. Die Gesamtzahl der elektrischen Güterfahrzeuge übertraf sogar die von Elektro-Bussen und E-Taxis und wurde zur größten operativen Elektro-Flotte der Stadt. Anstelle einer einzigen großen Zone hat Shenzhen mehrere kleine Zonen errichtet. Die Stadtverwaltung verlangte, dass jeder Bezirk mindestens eine grüne Logistikzone einführt. Die Stadt führte umfangreiche Konsultationen mit lokalen Einzelhändlern und Logistikdienstleistern durch, was zur gemeinsamen Schaffung von Zonengebieten und Ausnahmeregeln führte. Diese Regeln legten fest, dass die Zonen wichtige Geschäftszentren und große Wohnviertel umfassen, die von der Luftverschmutzung betroffen sind.

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Elektro-Fahrzeuge als flexible Pufferspeicher für Stromnetze

VCÖ - Mobilität mit Zukunft (2026) – Verkehr wurde bisher hauptsächlich durch fossile Energie angetrieben. Jetzt steht die Integration von Elektro-Fahrzeugen in das Stromsystem an. Das bringt große Herausforderungen bei Ladeinfrastruktur und Netzstabilität mit sich, bietet aber auch Chancen für Synergieeffekte beim Ausbau der Stromerzeugung aus Wind- und Sonnenenergie. In Summe steigt die Effizienz.

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Geschwindigkeitsanzeige, die anzeigt, dass zu schnell gefahren wird

Welche Lehren aus dem Hitzesommer 2026 aus Mobilitätssicht zu ziehen sind

Österreich hat den heißesten Sommer seiner Messgeschichte hinter sich. Es war ein Sommer voll großem menschlichen Leid: 646 hitzebedingte Todesfälle allein im Juni und Juli. In den Wochen danach wurde viel darüber gesprochen, wie sich Menschen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld vor Hitze schützen lassen. Wir sprechen über Beschattung, über Entsiegelung, über Begrünung und über Trinkbrunnen. All das sind wichtige Ansätze, und es braucht sie alle und mehr. Sie haben jedoch eine gemeinsame Voraussetzung, über die kaum jemand spricht: Sie brauchen Platz. Und dieser Platz ist in unseren Städten und Ortskernen fast überall bereits vergeben, allzu oft an das Auto.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash