Zero-Emission-Lieferzonen in den Niederlanden

Foto: Verkehrsschild in den Niederlanden, welches eine Zero-Emission-Lieferzone ankündigt

14 Städte in den Niederlanden wollen bis zum Jahr 2025 Lieferzonen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge einführen. Auch ein Förderprogramm für E-Nutzfahrzeuge ist vorgesehen. Seit März 2021 können Unternehmen für Kauf oder Leasing eines E-Lieferwagens bis zu 5.000 Euro an staatlichen Subventionen beantragen. Für Planungssicherheit für Unternehmen wird gesorgt. Städte müssen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mindestens vier Jahre vor Einführung ankündigen. Zudem wurden gemeinsam Umsetzungsstrategien entwickelt, mit dem Ziel auch Kleinunternehmen einzubinden, innovative Zustellkonzepte zu fördern und die notwendige Ladeinfrastruktur strategisch vorauszuplanen. Auch nicht-monetäre Förderungen für emissionsfreie Transporte, wie verlängerte Lieferzeiten und Nachtzustellungen, werden getestet.

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VCÖ: Erstmals mehr als 300.000 Elektroautos in Österreich

VCÖ (Wien, 18. August 2026) – In Österreich gibt es erstmals mehr als 300.000 Elektroautos, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die 100.000er Grenze wurde im September 2022 überschritten, für die nächsten 100.000 dauerte es 27 Monate und für die dritten 100.000 19 Monate. Der E-Pkw-Anteil im Bestand liegt nun bei 5,7 Prozent. In Norwegen sind bereits 34 Prozent aller Pkw Elektroautos, in Dänemark 22 Prozent. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Energiewende im Verkehr zu beschleunigen.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

Schwere E-Lkw sind praxistauglich – brauchen aber attraktivere Rahmenbedingungen

Der Trend geht auch im Straßengüterverkehr klar zum Elektromotor. Zahlreiche Unternehmen zeigen, dass schwere E-Lkw längst praxistauglich sind. Österreich liegt bei der Elektrifizierung schwerer Lkw derzeit im europäischen Vergleich unter den Top 10 mit 8,2 Prozent Anteil von E-Lkws an allen neuzugelassenen Lkw über 3,5 Tonnen. Spitzenreiter Island war kommt auf 30,5 Prozent, die Schweiz auf 26,3. Das Budget für Förderungen bleibt in Österreich jedoch absehbar knapp, der Kreis der Anspruchsberechtigten wird eingeschränkt. Was also tun, den Umstieg effektiv und trotz Budgetkrise zu unterstützen?

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash