Zero-Emission-Lieferzonen in den Niederlanden

Foto: Verkehrsschild in den Niederlanden, welches eine Zero-Emission-Lieferzone ankündigt

14 Städte in den Niederlanden wollen bis zum Jahr 2025 Lieferzonen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge einführen. Auch ein Förderprogramm für E-Nutzfahrzeuge ist vorgesehen. Seit März 2021 können Unternehmen für Kauf oder Leasing eines E-Lieferwagens bis zu 5.000 Euro an staatlichen Subventionen beantragen. Für Planungssicherheit für Unternehmen wird gesorgt. Städte müssen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mindestens vier Jahre vor Einführung ankündigen. Zudem wurden gemeinsam Umsetzungsstrategien entwickelt, mit dem Ziel auch Kleinunternehmen einzubinden, innovative Zustellkonzepte zu fördern und die notwendige Ladeinfrastruktur strategisch vorauszuplanen. Auch nicht-monetäre Förderungen für emissionsfreie Transporte, wie verlängerte Lieferzeiten und Nachtzustellungen, werden getestet.

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VCÖ: Einseitige Erhöhung des Sachbezugs bei Elektro-Firmenwagen ist kontraproduktiv

VCÖ (Wien, am 5. Juni 2026) – Während für die private Nutzung von Elektro-Firmenwagen ab dem Jahr 2027 erstmals ein Sachbezug eingeführt wird, wird der bereits bestehende Sachbezug für Verbrenner-Firmenwagen nicht erhöht. Damit sinkt der Anreiz für die Anschaffung von Elektroautos als Firmenwagen, was für die Energie- und Klimaziele kontraproduktiv ist. Die Zahl der privat genutzten Firmenwagen hat sich seit dem Jahr 2014 auf rund 198.000 im Vorjahr fast verdoppelt, informiert der VCÖ. Der VCÖ fordert eine Erhöhung des Sachbezugs für Verbrenner-Firmenwagen im Ausmaß des neuen Sachbezugs für E-Pkw sowie die Abschaffung der Deckelung des Sachbezugs.

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VCÖ: Österreich hinkt bei neuzugelassenen E-Pkw dem europäischen Spitzenfeld hinterher

VCÖ (Wien, 5. Mai 2026) – Das europäische Spitzenfeld fährt Österreich bei den E-Pkw-Neuzulassungen auf und davon. Während in Österreich heuer im 1. Quartal 22,5 Prozent der Neuwagen Elektroautos waren, war der E-Pkw-Anteil in Finnland doppelt so hoch, in Dänemark dreieinhalb Mal so hoch und in Norwegen viereinhalb Mal so hoch, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Da in Österreich rund zwei Drittel der Neuwagen auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen werden, sind Anreize und Maßnahmen bei Firmenwagen essentiell, damit Österreich den E-Pkw-Anteil deutlich erhöht. Der Plan der Bundesregierung, den Sachbezug nur für Elektro-Firmenautos zu erhöhen, wäre kontraproduktiv. Es müsste daher auch der Sachbezug für Firmenwagen mit Verbrennungsmotor entsprechend erhöht werden, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern