Zero-Emission-Lieferzonen in den Niederlanden

Foto: Verkehrsschild in den Niederlanden, welches eine Zero-Emission-Lieferzone ankündigt

14 Städte in den Niederlanden wollen bis zum Jahr 2025 Lieferzonen für emissionsfreie Nutzfahrzeuge einführen. Auch ein Förderprogramm für E-Nutzfahrzeuge ist vorgesehen. Seit März 2021 können Unternehmen für Kauf oder Leasing eines E-Lieferwagens bis zu 5.000 Euro an staatlichen Subventionen beantragen. Für Planungssicherheit für Unternehmen wird gesorgt. Städte müssen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mindestens vier Jahre vor Einführung ankündigen. Zudem wurden gemeinsam Umsetzungsstrategien entwickelt, mit dem Ziel auch Kleinunternehmen einzubinden, innovative Zustellkonzepte zu fördern und die notwendige Ladeinfrastruktur strategisch vorauszuplanen. Auch nicht-monetäre Förderungen für emissionsfreie Transporte, wie verlängerte Lieferzeiten und Nachtzustellungen, werden getestet.

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Radlogistik-Hubs für klimaverträgliche Lieferungen

München hat an der Paketposthalle im Juli 2025 seinen zweiten Radlogistik-Hub eröffnet. In Hamburg Altona werden seit dem Jahr 2023 multifunktionale Mikro-Hubs geschaffen, die Mobilitätsangebote mit Logistik und sozialen Projekten vereinen. Auch Amazon betreibt in 40 europäischen Städten mehr als 50 Mikro-Hubs für Transporträder.

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Symbolbild

VCÖ: Wien-Mariahilf ist Österreichs erster Bezirk mit mehr als 50 Prozent E-Pkw-Anteil bei Neuwagen

VCÖ (Wien, am 16. Jänner 2026) – Im Vorjahr waren erstmals in Österreich in einem Bezirk mehr als die Hälfte der Neuwagen Elektroautos, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt: In Wien-Mariahilf kamen die Elektroautos auf einen Anteil von rund 52 Prozent. Außerhalb Wiens hat Steyr-Land mit 34 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil, bei den Bundesländern ist Salzburg mit 25 Prozent Spitzenreiter. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Tempo beim Ausbau von Ladeinfrastruktur in Garagen und auf Großparkplätzen.

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