VCÖ begrüßt beschlossene Zufahrtsregulierung in der Stadt Salzburg

VCÖ: Weniger Verkehrsbelastung reduziert Abgase, Lärm und Staus - erhöht die Lebensqualität

Foto:  Petra Bork/pixelio.de

VCÖ (Wien, 4. Mai 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt den heutigen Beschluss der Stadtregierung Salzburgs, den Autoverkehr in der Altstadt zu beschränken. Im Juli und August dürfen nur Autos mit Kennzeichen aus der Stadt und den Umlandbezirken einfahren. Gäste können ihren Pkw an den Parkplätzen am Stadtrand um 7,50 Euro pro Tag stehen lassen und mit dem Ticket können bis zu fünf Personen den ganzen Tag den Öffentlichen Verkehr in der Stadt nutzen. Der VCÖ sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt, um die Verkehrsbelastung in der Stadt zu reduzieren.

"Weniger Verkehrsbelastung bedeutet weniger Abgase, weniger Lärm, weniger Staus und damit eine bessere Aufenthaltsqualität für die Gäste und eine bessere Lebensqualität für die Salzburger Bevölkerung", begrüßt VCÖ-Experte Michael Schwendinger den Beschluss der Stadtregierung für Zufahrtsbeschränkungen in der Altstadt. Die neue Innenstadtzone mit Verkehrsbeschränkung umfasst im Stadtkern die Salzachkais, die Staatsbrücke und das Neutor.

Im Juli und im August dürfen nur Autos mit den Kennzeichen Salzburg und den Umland-Bezirken, Salzburg Land, Hallein sowie Berchtesgaden, Bad Reichenhall und Laufen einfahren. Anrainerinnen und Anrainer, Beschäftigte mit Arbeitsstätten in der Zone, Taxis, Handwerk-Betriebe, Menschen mit Behinderung und Lieferdienste sowie Hotelgäste mit Buchungsbestätigungen sind ebenso vom Fahrverbot ausgenommen. Alle anderen Pkw sind am Stadtrand zu parken. Das Parkticket am Stadtrand gilt als Öffi-Ticket für bis zu fünf Personen. Zudem gibt es für Urlaubsgäste im Land Salzburg seit vergangenem Jahr das Guest  Mobility Ticket, mit dem der Öffentliche Verkehr in Salzburg genutzt werden kann.

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VCÖ: Im Vorjahr hat erstmals in allen Bundesländern Zahl der Pkw pro 1.000 Einwohner abgenommen

VCÖ (Wien, 24. Februar 2023) - Die Zahl der Autos hat im Vorjahr nur geringfügig zugenommen, gleichzeitig ist die Bevölkerungszahl stark gestiegen. Damit ist im Vorjahr das erste Mal in Österreich in allen Bundesländern die Zahl der Pkw pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Am stärksten war der Rückgang in Wien, am geringsten in Kärnten. Der VCÖ weist darauf hin, dass es angesichts der sich verschärfenden Klimakrise in den Regionen und vom Umland in die Städte mehr öffentliche Verkehrsverbindungen und den Ausbau der Rad-Infrastruktur braucht.

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Foto: Wohnhäuser, bei welchen zahlreiche Autos parken

VCÖ: In Österreich lenkt jeder 3. täglich ein Auto, jeder 5. nie

VCÖ (Wien, 21. Februar 2023) – 140 Millionen Kilometer pro Tag legen im Schnitt die Pkw von Österreichs Haushalten zurück und verbrauchen dabei über neun Millionen Liter Sprit, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Mit der Teilnahme an der Aktion „Autofasten“ der katholischen und evangelischen Kirche können die Spritkosten reduziert und klimaschädliches CO2 vermieden werden. 35 Prozent von Österreichs Bevölkerung ab 16 Jahren sitzen täglich hinter dem Autolenkrad, 21 Prozent nie. In Wien ist der Anteil der Personen, die nie ein Auto lenken, zweieinhalbmal so hoch wie der Anteil jener, die täglich Auto fahren, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de