VCÖ begrüßt Einführung von Lkw-Maut auf Freilandstraßen im Burgenland

VCÖ: Lkw nützen Straßen stark ab - Sanierungskosten für Straßen steigen stark

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VCÖ (Wien, 13. August 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt in einer ersten Reaktion die geplante Einführung einer Lkw-Maut auf einzelnen Freilandstraßen im Burgenland. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Lkw-Verkehr die Straßen stark belastet. Ein 3-achsiger 26 Tonnen Lkw belastet die Straße so stark wie rund 26.000 durchschnittliche Pkw, ein 5-achsiger 40 Tonnen-Lkw sogar so stark wie 32.000 Pkw. Mit der Einführung der Lkw-Maut auf einem Teil der Freilandstraßen wird zumindest ein Teil der Schäden verursachergerecht verrechnet.

 

Ab Jänner 2027 werden die Strecken B16 im Bezirk Eisenstadt Umgebung, die B61a im Bezirk Oberpullendorf sowie die B63 und ein kurzer Teil der B50 im Bezirk Oberwart für Lkw bemautet. Die Jahresvignette wird laut heute vorgestellten Plänen zwischen 650 und 1.000 Euro kosten. Der VCÖ sieht im burgenländischen Lkw-Maut-Modell ein Vorbild für die anderen Bundesländer. „Angesichts der massiven Budgetknappheit in den Ländern ist es richtig, zumindest einen Teil der Kosten für Straßenschäden verursachergerecht zu verrechnen. Gerade für die Verkehrssicherheit ist es wichtig, dass Straßenschäden rasch saniert werden“, betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger.

Insgesamt steigen österreichweit die Ausgaben für die Instandhaltung des Straßennetzes. Altersbedingt sind im fast 34.000 Kilometer langen Landesstraßennetz Österreichs und dem 93.500 Kilometer großen Gemeindestraßen-Netz vermehrt teure Generalsanierungen nötig. Zusätzlich nehmen auch die Klimaschäden zu.

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VCÖ: Lkw-Verkehr auf Österreichs Autobahnen heuer erneut gestiegen

VCÖ (Wien, 25. November 2022) – Der Lkw-Verkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat auch heuer zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. In den ersten zehn Monaten waren heuer bei mehr als der Hälfte der Zählstellen mehr Schwerfahrzeuge unterwegs als im Vergleichszeitraum des Vorjahres und bei sogar zwei Drittel der Zählstellen mehr als vor der Pandemie. Mehr Lkw-Verkehr bedeutet mehr CO2-Emissionen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr betriebliche Gleisanschlüsse und sektorale Verlagerungsvorgaben. Zudem sind verstärkte Lkw-Kontrollen und ein Ende der hohen Toleranzgrenze beim Überschreiten des Tempolimits von 80 km/h nötig. Ein Konsumverhalten, das langlebigen und regionalen Produkten den Vorrang vor Wegwerfware gibt, trägt ebenfalls zur Reduktion der Verkehrsbelastung bei, erinnert der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ-Fachkonferenz

Mit 30 Prozent ist in Österreich der Anteil der Bahn am Gütertransport um zwei Drittel höher als im EU-Schnitt. Um die Klimaziele erreichen zu können, ist der Anteil auf mindestens 40 Prozent zu erhöhen.

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