VCÖ begrüßt Gratis-Klimaticket für 18-Jährige

VCÖ: Mit Öffis sind Jugendliche sicherer und klimaverträglicher mobil

VCÖ (Wien, 18. Oktober 2023) - Die Bundesregierung hat heute bekanntgegeben, dass ab dem Jahr 2024 in Österreich Jugendliche zum 18. Geburtstag ein Klimaticket Österreich geschenkt bekommen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die Initiative. Damit wird nicht nur ein Beitrag zu mehr klimaverträglicher Mobilität von Jugendlichen geleistet, sondern auch die Verkehrssicherheit erhöht. Öffentliche Verkehrsmittel sind um ein Vielfaches sicherer als Pkw, Moped oder Motorrad. Wichtig ist, dass das öffentliche Verkehrsangebot in den Bundesländern weiter verbessert wird und bestehende Lücken im Angebot geschlossen werden.

 


"Das Klimaticket als Geschenk zum 18. Geburtstag ist sowohl aus sozialer als auch aus ökologischer Sicht zu begrüßen. Damit wird ein starker Anreiz gesetzt, häufiger mit den öffentlichen Verkehrsmitteln statt mit dem Auto oder Moped zu fahren. So sind die Jugendlichen umweltverträglicher und auch viel sicherer mobil. Denn das Unfallrisiko ist mit Auto oder Moped um ein Vielfaches höher", stellt VCÖ-Sprecher Christian Gratzer fest.

Darüber hinaus wirkt sich dieses Angebot auch langfristig positiv auf das Mobilitätsverhalten aus: Das Mobilitätsverhalten als junger Mensch prägt auch das Mobilitätsverhalten als Erwachsener. Wer also als junger Mensch häufig mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, tut das mit hoher Wahrscheinlichkeit auch später als Erwachsener. Wesentlich ist aus Sicht des VCÖ, dass in den Bundesländern dort, wo das öffentliche Verkehrsangebot noch Lücken aufweist, entsprechende Verbesserungen im Angebot erfolgen.

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VCÖ: Überdimensionierte Stadtstraße aus Verkehrssicht nicht nötig, aber im krassen Widerspruch zu Klimazielen

VCÖ (Wien, 1. Februar 2022) - Die Räumung des Protestcamps löst nicht das Problem, dass die überdimensionierte Stadtstraße im krassen Widerspruch zu den Klimazielen und Mobilitätszielen der Stadt steht, betont der VCÖ. Nur Dialog führt zu konstruktiven und guten Lösungen, sieht der VCÖ die Stadtregierung gefordert. Aus Verkehrssicht ist die überdimensionierte Stadtstraße nicht notwendig, weil es erstens bessere Lösungen gibt und zweitens bessere Lösungen braucht, die im Einklang mit den Mobilitätszielen und Klimazielen der Stadt stehen, betont der VCÖ. Der VCÖ weist auf den rechtlichen Ausweg hin, den das ÖKOBÜRO bereits aufgezeigt hat.

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VCÖ: Im Vorjahr wurden 35 Fußgänger bei Verkehrsunfällen getötet – mehr als die Hälfte der Opfer über 70 Jahre

VCÖ (Wien, 14. Jänner 2022) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr deutlich zurückgegangen, die größte Opfergruppe sind nach wie vor Seniorinnen und Senioren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 20 der 35 Fußgängerinnen und Fußgänger, die im Straßenverkehr ums Leben kamen, waren 70 Jahre oder älter. Die Hälfte der tödlichen Fußgängerunfälle mit Fremdverschulden wurden von Pkw verursacht. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem im Ortsgebiet, wie mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 und übersichtliche Übergänge.

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