VCÖ begrüßt Verkehrsberuhigung und Neugestaltung der Äußeren Mariahilfer Straße

VCÖ: Mehr Platz für Gehen, Radfahren und Grünflächen erhöht Lebensqualität der Bevölkerung

VCÖ (Wien, 8. November 2023) – Die Äußere Mariahilfer Straße wird neu gestaltet und verkehrsberuhigt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ – Mobilität mit Zukunft begrüßt die geplanten breiteren Gehwege, den baulich getrennten Radweg und die eigenen Gleiskörper für die Straßenbahnen. Dass es mehr Bäume und mehr kühlendes Grün geben wird ist nicht zuletzt aufgrund der zunehmenden Erderhitzung essentiell, betont der VCÖ.


„Derzeit weist die Äußere Mariahilferstraße zahlreiche Mängel auf. Es ist daher sehr erfreulich, dass sie endlich neu gestaltet wird. Verkehrsberuhigung macht Straßen schöner und attraktiver, wovon sowohl die Bevölkerung als auch die Geschäfte profitieren“, stellt VCÖ-Expertin Lina Mosshammer in einer ersten Reaktion fest. Breitere Gehwege und ein baulich getrennter Radweg verbessern die Bedingungen für gesunde, bewegungsaktive Mobilität. Der eigene Gleiskörper für die Straßenbahnen stellt sicher, dass die Öffi-Fahrgäste, die einen Beitrag zur Vermeidung von Staus leisten, nicht im Stau stehen müssen.

„Erneut haben sich die Bürgerinnen und Bürger bei einer Befragung mit großer Mehrheit für mehr Begrünung, für eine Verbesserung der Rad-Infrastruktur und für eine Reduktion des Autoverkehrs ausgesprochen. Wichtig ist, dass die Detailplanung entsprechend der Ergebnisse der Befragung umgesetzt wird“, weist VCÖ-Expertin Lina Mosshammer auf das Ergebnis der Befragung hin. So sagten 96 Prozent der 2.515 der teilnehmenden Bürgerinnen und Bürger, dass sie in der Äußeren Mariahilferstraße mehr Begrünung wünschen, jeweils 90 Prozent wollen sichere Radwege und mehr Verkehrssicherheit für Kinder, 87 Prozent halten weniger Autoverkehr für sehr oder ziemlich wichtig.

Insgesamt wird es immer wichtiger, dass Wiens Straßenräume an den Klimawandel angepasst werden. Sowohl die Anzahl der Hitzetage als auch Starkregen werden zunehmen. Deshalb braucht es in den Straßenräumen mehr schattenspendende Bäume, und mehr kühlende Grünflächen. Entsiegelung hilft, dass einerseits an Hitzetagen die Hitzebelastung reduziert wird und andererseits bei Starkregen mehr Wasser versickern kann.

Zurück zur Übersicht

VCÖ begrüßt Beschluss des EU-Parlaments für niedrigere CO2-Werte für Lkw

VCÖ (Wien, 11. April 2024) – Der VCÖ begrüßt den gestrigen Beschluss des EU-Parlaments für niedrigere CO2-Standards für neue Lkw. Der CO2-Ausstoß neuer Lkw muss ab dem Jahr 2030 um 45 Prozent niedriger sein als im Jahr 2019, ab dem Jahr 2035 um 65 Prozent und ab dem Jahr 2040 um 90 Prozent niedriger. Damit einher geht auch ein starker Rückgang der gesundheitsschädlichen Stickoxid- und Feinstaub-Emissionen. Gerade für die Anrainerinnen und Anrainer entlang der Transitrouten ist es wichtig, dass EU-weit mehr emissionsfreie Lkw statt Diesel-Lkw auf die Straßen kommen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

Mehr dazu
Foto: Sarah Duit

VCÖ: Niedrigere CO2-Grenzwerte für neue Lkw für Transitland Österreich besonders wichtig

VCÖ (Wien, 9. April 2024) – Allein der Lkw-Schwerverkehr ist für 35 Prozent der CO2-Emissionen des Verkehrs in Österreich verantwortlich, macht der VCÖ aufmerksam. Diesen Mittwoch kann das EU-Parlament einen wichtigen Schritt für die Reduktion der Emissionen des Lkw-Verkehrs setzen. Der CO2-Ausstoß neuer Lkw und auch Busse soll demnach im Jahr 2030 um 45 Prozent niedriger sein als im Jahr 2019, ab dem Jahr 2035 um 65 Prozent und ab dem Jahr 2040 um 90 Prozent niedriger. Insgesamt sind sowohl von der EU als auch von Österreich weitere Schritte zu setzen, um den Güterverkehr auf Klimakurs zu bringen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

Mehr dazu
Foto: Sarah Duit