VCÖ: KFG-Novelle bringt besseren Schutz der Bevölkerung vor Verkehrsrowdies

Schutz der Anrainerinnen und Anrainer vor Lärm und gefährlichem Verhalten hat Vorrang

VCÖ (Wien, 18. Februar 2022) - Zusätzliche Abgasgasbelastung, extremer Lärm und gefährdendes Verhalten, dazu nicht genehmigte Umbauten von Fahrzeugen: Der VCÖ begrüßt die heute vorgestellte KFG-Novelle, die es der Behörde künftig erleichtert, wirksamer gegen dieses rücksichtlose und gesundheitsgefährdende Verhalten vorzugehen und auch höhere Strafen vorsieht.

Bei illegalen Fahrweisen, wie Driften oder Kreiseln des Fahrzeuges, kann das Fahrzeug bis zu 72 Stunden festgesetzt werden. Auch sieht die Novelle vor, dass die Exekutive an Ort und Stelle Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel abnehmen kann, wenn an Autos offensichtlich illegale Umbauten vorgenommen wurden. "Die Novelle geht gegen das Verhalten einer sehr kleinen Anzahl von Personen vor, unter dem viele Menschen gelitten haben. Die KFG-Novelle unterstreicht, dass der Schutz der Gesundheit sowohl der Anrainerinnen und Anrainern als auch von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmerabsoluten Vorrang hat", betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger.

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VCÖ: Weniger Verkehrstote im heurigen Sommer, aber Zahl der Todesopfer weiterhin hoch

VCÖ (Wien, 1. September 2026) – 81 Menschen kamen heuer nach vorläufigen Daten des Innenministeriums im Juli und August bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Im Juli und August des Vorjahres verloren nach endgültigen Daten der Statistik Austria 102 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Während die Zahl der tödlichen Motorradunfälle gleich hoch blieb, ging die Zahl der tödlich verletzten Pkw-Insassen sowie Rad- und E-Bike-Fahrenden deutlich zurück. Mit 242 Verkehrstoten seit Jahresanfang weist Österreich nach acht Monaten mehr Todesopfer im Straßenverkehr auf als die Schweiz im gesamten Vorjahr. Insbesondere auf den Freilandstraßen sind verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen nötig, betont der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Heuer kamen bereits 50 Motorradfahrer im Straßenverkehr ums Leben

VCÖ (Wien, 30. Juli 2026) – Bereits 50 Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer sind seit Jahresbeginn bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen. Allein in den vergangenen vier Wochen verunglückten 21 Motorradfahrende tödlich, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Vor allem am Wochenende häufen sich tödliche Motorradunfälle, im Vorjahr passierten 43 Prozent aller tödlichen Motorradunfälle an Samstagen oder Sonntagen, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Dreijahres-Zeitraum 2023 bis 2025 passierte jeder zweite tödliche Motorradunfall wegen zu hoher Geschwindigkeit, 84 Prozent der tödlichen Motorradunfälle ereigneten sich auf Freilandstraßen.

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