VCÖ: KFG-Novelle bringt besseren Schutz der Bevölkerung vor Verkehrsrowdies

Schutz der Anrainerinnen und Anrainer vor Lärm und gefährlichem Verhalten hat Vorrang

VCÖ (Wien, 18. Februar 2022) - Zusätzliche Abgasgasbelastung, extremer Lärm und gefährdendes Verhalten, dazu nicht genehmigte Umbauten von Fahrzeugen: Der VCÖ begrüßt die heute vorgestellte KFG-Novelle, die es der Behörde künftig erleichtert, wirksamer gegen dieses rücksichtlose und gesundheitsgefährdende Verhalten vorzugehen und auch höhere Strafen vorsieht.

Bei illegalen Fahrweisen, wie Driften oder Kreiseln des Fahrzeuges, kann das Fahrzeug bis zu 72 Stunden festgesetzt werden. Auch sieht die Novelle vor, dass die Exekutive an Ort und Stelle Kennzeichen und Fahrzeugschlüssel abnehmen kann, wenn an Autos offensichtlich illegale Umbauten vorgenommen wurden. "Die Novelle geht gegen das Verhalten einer sehr kleinen Anzahl von Personen vor, unter dem viele Menschen gelitten haben. Die KFG-Novelle unterstreicht, dass der Schutz der Gesundheit sowohl der Anrainerinnen und Anrainern als auch von Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmerabsoluten Vorrang hat", betont VCÖ-Experte Michael Schwendinger.

Zurück zur Übersicht

VCÖ begrüßt Österreichs erste Übertragungsverordnung durch das Land Tirol

VCÖ (Wien, 25. Juni 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die Entscheidung des Landes Tirol, der Gemeinde Kundl zu ermächtigen, die Einhaltung des Tempolimits im Ort zu kontrollieren. Damit ist das Land Tirol das erste Bundesland, das eine sogenannte Übertragungsverordnung erteilt. Der VCÖ weist darauf hin, dass im Vorjahr in Österreich zwei Drittel der Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet passierten. Die effiziente Überwachung von Tempolimits trägt wesentlich zu mehr Verkehrssicherheit bei.

Mehr dazu

VCÖ warnt vor erhöhtem Unfallrisiko bei Hitze

VCÖ (Wien, 19. Juni 2026) – Hitze hat auch Einfluss auf die Verkehrssicherheit, das Unfallrisiko steigt, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Im Vorjahr waren Juni, Juli und August die drei Monate mit der höchsten Anzahl an Verkehrstoten und Verletzten. Für die Jahre 2024 und 2023 zeigen Auswertungen der Statistik Austria, dass an Hitzetagen die Zahl der Verkehrsunfälle im Sommer zwischen 13 und 15 Prozent höher ist als an weniger heißen Tagen. Hitze belastet den Körper, die Konzentrationsfähigkeit sinkt, Fahrfehler nehmen zu. Der VCÖ empfiehlt, möglichst auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen. Wer Auto fährt, langsamer und besonders aufmerksam fahren, nicht telefonieren, auch nicht mit Freisprecheinrichtung, bei längeren Fahrten häufiger Pause machen und ausreichend trinken.

Mehr dazu
Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße