VCÖ zu Spritpreisbremse: Nächster Schritt muss Spritverbrauchbremse sein

VCÖ: Verbrauch hat größeren Einfluss auf jährliche Spritkosten als Spritpreis

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, am 25. März 2026) - Nach der Einigung zur Spritpreisbremse muss als nächster Schritt ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Reduktion des Spritverbrauchs sein, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Das beginnt bei Bewusstseinskampagnen für spritsparendes Fahren und Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad bis hin zu Mobilitätsmanagement von Unternehmen und niedrigeren Tempolimits.

 

 

„Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs sind jetzt das Gebot der Stunde. Damit tragen wir nicht nur zur Versorgungssicherheit bei. In Zeiten eines geringeren Angebots wirkt eine Reduktion der Nachfrage preisdämpfend. Es braucht eine nationale und internationale Kraftanstrengung, bei der die Politik gefordert ist und auch Unternehmen bis hin zu jedem und jeder Einzelnen einen Beitrag leisten können, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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VCÖ: CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr leicht gesunken

VCÖ (Wien, 5. Jänner 2026) – Im Vorjahr wurde in Österreich weniger Treibstoff getankt und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2024. Mit rund 18,9 Millionen Tonnen sind aber die klimaschädlichen CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel höher als im Jahr 1990, verdeutlicht der VCÖ. Die Emissionen des Verkehrs sinken zu langsam, es braucht verstärkte Klimaschutzmaßnahmen.

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VCÖ: Tarife fürs Parkpickerl nach Fahrzeuggröße und Stadtgebiet differenzieren

VCÖ (Wien, am 19. November 2025) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich dafür aus, die Tarife fürs Parkpickerl in Wien nach Größe und Stadtgebiet zu differenzieren. International setzen zunehmend mehr Städte beim Anwohnerparken auf nach Größe der Pkw gestaffelte Tarife. Zuletzt hat sich in Zürich die Mehrheit der Bevölkerung dafür ausgesprochen, die Tarife nach dem Gewicht der Fahrzeuge zu berechnen. Größere Pkw, wie beispielsweise Pick-ups oder große SUV, benötigen mehr Platz als Kleinwagen und stellen zudem für Fußgängerinnen und Fußgänger ein erhöhtes Risiko dar, bei Unfällen schwer verletzt zu werden, betont der VCÖ.

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