VCÖ zu Spritpreisbremse: Nächster Schritt muss Spritverbrauchbremse sein

VCÖ: Verbrauch hat größeren Einfluss auf jährliche Spritkosten als Spritpreis

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, am 25. März 2026) - Nach der Einigung zur Spritpreisbremse muss als nächster Schritt ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Reduktion des Spritverbrauchs sein, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Das beginnt bei Bewusstseinskampagnen für spritsparendes Fahren und Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad bis hin zu Mobilitätsmanagement von Unternehmen und niedrigeren Tempolimits.

 

 

„Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs sind jetzt das Gebot der Stunde. Damit tragen wir nicht nur zur Versorgungssicherheit bei. In Zeiten eines geringeren Angebots wirkt eine Reduktion der Nachfrage preisdämpfend. Es braucht eine nationale und internationale Kraftanstrengung, bei der die Politik gefordert ist und auch Unternehmen bis hin zu jedem und jeder Einzelnen einen Beitrag leisten können, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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VCÖ: Zwischen den Urlaubsländern große Unterschiede bei den Spritpreisen

VCÖ (Wien, 23. Juni 2025) – Bei den Spritpreisen gibt es zwischen den Urlaubsreisezielen große Unterschiede, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im beliebtesten Reiseziel der Österreicherinnen und Österreicher, in Italien, kosten Benzin und Diesel mehr als hierzulande, in Kroatien etwas weniger. Für Benzin und Diesel ist unter anderem auch in Portugal, Frankreich und Deutschland mehr zu zahlen als in Österreich. Unabhängig von den Spritpreisen zahlt sich spritsparendes Fahren auf jeden Fall aus. Der Verbrauch und damit die Kosten können um gut 20 Prozent reduziert werden, betont der VCÖ.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Von Verdreifachung des Pendlereuros profitiert oberstes Einkommensfünftel 12 Mal so stark wie unterstes Einkommensfünftel

VCÖ (Wien, 6. Juni 2025) – Die Verdreifachung des Pendlereuros wird bis zum Jahr 2029 rund 700 Millionen Euro kosten. Während die 20 Prozent mit dem niedrigsten Einkommen davon 20 Millionen Euro erhalten werden, bekommen die 20 Prozent mit dem höchsten Einkommen mit 250 Millionen Euro mehr als zwölfmal so viel, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert eine umfassende Reform, damit die Pendelförderung sozial gerechter wird und ökologische Anreize setzt.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de