VCÖ zu Spritpreisbremse: Nächster Schritt muss Spritverbrauchbremse sein

VCÖ: Verbrauch hat größeren Einfluss auf jährliche Spritkosten als Spritpreis

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, am 25. März 2026) - Nach der Einigung zur Spritpreisbremse muss als nächster Schritt ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Reduktion des Spritverbrauchs sein, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Das beginnt bei Bewusstseinskampagnen für spritsparendes Fahren und Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad bis hin zu Mobilitätsmanagement von Unternehmen und niedrigeren Tempolimits.

 

 

„Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs sind jetzt das Gebot der Stunde. Damit tragen wir nicht nur zur Versorgungssicherheit bei. In Zeiten eines geringeren Angebots wirkt eine Reduktion der Nachfrage preisdämpfend. Es braucht eine nationale und internationale Kraftanstrengung, bei der die Politik gefordert ist und auch Unternehmen bis hin zu jedem und jeder Einzelnen einen Beitrag leisten können, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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VCÖ: Verbrauch hat stärkeren Einfluss auf Spritkosten als der Spritpreis

VCÖ (Wien, 1. Juni 2022) – Der Verbrauch hat deutlich stärkeren Einfluss auf die Spritkosten als der Spritpreis, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei aktuellen Spritpreisen betragen die Spritkosten für ein durchschnittliches Auto in Österreich 12 Cent pro Kilometer. Bei einem Verbrauch von fünf Litern pro 100 Kilometer sinken die Kosten auf neun Cent pro Kilometer. Damit wären die Kilometerkosten niedriger als beim aktuellen Durchschnittsverbrauch und einer Preissenkung um 30 Cent pro Liter und dem aktuellen Durchschnittsverbrauch. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Erdölabhängigkeit des Verkehrs und damit die Kosten für die Haushalte zu reduzieren.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Österreichs Autofahrer können mit spritsparendem Fahrstil rund 890 Millionen Euro pro Jahr an Spritkosten sparen

VCÖ (Wien, 6. Mai 2022) – Sinkt der Spritverbrauch der heimischen Autoflotte um nur 1 Liter pro 100 Kilometer, dann können sich Österreichs Autofahrerinnen und Autofahrer bei aktuellen Spritpreisen rund 890 Millionen Euro pro Jahr sparen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Mit spritsparendem Fahrstil ist dieses Ziel erreichbar. Durch diese Reduktion des Spritverbrauchs können zudem rund 1,2 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen pro Jahr vermieden werden. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte politische Maßnahmen, um den Erdölverbrauch des Verkehrs zu reduzieren.

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Foto: Sarah Duit