VCÖ zu Spritpreisbremse: Nächster Schritt muss Spritverbrauchbremse sein

VCÖ: Verbrauch hat größeren Einfluss auf jährliche Spritkosten als Spritpreis

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ (Wien, am 25. März 2026) - Nach der Einigung zur Spritpreisbremse muss als nächster Schritt ein umfassendes Maßnahmenpaket für die Reduktion des Spritverbrauchs sein, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Das beginnt bei Bewusstseinskampagnen für spritsparendes Fahren und Anreize zur Bildung von Fahrgemeinschaften und den Umstieg auf Bahn, Bus und Fahrrad bis hin zu Mobilitätsmanagement von Unternehmen und niedrigeren Tempolimits.

 

 

„Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs sind jetzt das Gebot der Stunde. Damit tragen wir nicht nur zur Versorgungssicherheit bei. In Zeiten eines geringeren Angebots wirkt eine Reduktion der Nachfrage preisdämpfend. Es braucht eine nationale und internationale Kraftanstrengung, bei der die Politik gefordert ist und auch Unternehmen bis hin zu jedem und jeder Einzelnen einen Beitrag leisten können, um den Treibstoffverbrauch zu reduzieren“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest.

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VCÖ zu Budget: Vergebene Chance für energieeffizientere, sozialere und umweltfreundlichere Mobilität

VCÖ (Wien, am 10. Juni 2026) – Das heute von Finanzminister Markus Marterbauer vorgestellte Budget ist aus Verkehrssicht enttäuschend, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ in einer ersten Reaktion fest. Das Budget sieht zahlreiche Kürzungen bei energieeffizienter Mobilität vor, bei E-Mobilität, beim Radverkehr und auch beim Öffentlichen Verkehr. Beim Klimaticket droht eine weitere Preiserhöhung. Gleichzeitig bleiben im Jahr 2027 die klimaschädlichen Subventionen, die laut WIFO bis zu 5,7 Milliarden Euro pro Jahr betragen, unberücksichtigt. Erst im Jahr 2028 sollen sie geringfügig, um 0,15 Milliarden Euro reduziert werden, wie diese unzureichende Reduktion erfolgen soll, bleibt vorläufig unbeantwortet.

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Maßnahmenpaket „Spritverbrauchsbremse“ für Versorgungssicherheit

Die Lage ist ernst. Bundesminister Wolfgang Hattmannsdorfer nennt Versorgungssicherheit als oberstes Ziel und verweist darauf, Europa schon ab Mai mit einer Angebotsverknappung bei Diesel und Kerosin rechnen muss. Die aktuelle Situation zeigt deutlich: Wer Versorgungssicherheit und mehr Unabhängigkeit von globalen Krisen will, muss – neben dem konsequenten Ausbau Erneuerbarer Energieproduktion – Maßnahmen zur Reduktion des Spritverbrauchs umsetzen. Die gute Nachricht: Optionen gibt es viele, wie ein Blick auf unterschiedliche Handlungsbereiche zeigt.

 

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash