VCÖ zur StVO-Novelle: Ermöglichung der automatisierten Zufahrtskontrolle ist positiv

VCÖ: Verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen in Österreich umsetzen

VCÖ (Wien, 25. Februar 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute von Mobilitätsminister Peter Hanke vorgestellte 36. StVO-Novelle. Durch die Ermöglichung automatisierter Zufahrtskontrollen können Städte verstärkte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen umsetzen. Europaweit sind bereits in rund 500 Städten automatisierte Zufahrtskontrollen erfolgreich im Einsatz. Verkehrsberuhigung ist eine zentrale Maßnahme, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad mobil sind.

 

Der VCÖ begrüßt, dass es eine datenschutzkonforme Lösung für die automatisierten Zufahrtskontrollen gibt. Die Ermöglichung von automatisationsunterstützten Zufahrtskontrollen ist für Städte eine Unterstützung für verstärkte Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung. Europaweit gibt es diese in rund 500 Städten. In Italien beispielsweise gibt es in mehr als 300 Städten sogenannte „Zona traffico limitato“.

Helmtragen ist wichtig, um Verletzungen infolge von Unfällen zu vermeiden oder zu reduzieren. Dass mit Eigenverantwortung und Bewusstseinsarbeit bei Erwachsenen eine sehr hohe Helmtragequote erreicht werden kann, ist beim Schifahren zu sehen, wo es keine Helmpflicht gibt, aber fast 100 Prozent mit Helm fahren. „Insgesamt braucht es in Österreich mehr Verkehrssicherheit und verstärkte unfallvermeidende Maßnahmen. Die Unfallstatistik unterstreicht, wie wichtig eine sichere, baulich getrennte Radinfrastruktur ist. Im 3-Jahreszeitraum 2022 bis 2024 gab es in Österreich keinen einzigen tödlichen Radunfall auf Radwegen“, stellt VCÖ-Experte Michael Schwendinger fest. Auch die IDB-Unfalldaten, die sich auf Spitalsbehandlungen beziehen, unterstreichen die Wichtigkeit unfallvermeidender Maßnahmen. Von den laut IDB-Jahresbericht 37.400 Spitalsbehandlungen nach Rad- und E-Bike-Unfällen im Jahr 2024 betrafen 93 Prozent Hände, Arme, Schultern, Füße, Beine und Rumpf – Verletzungen, die mit einem Radhelm nicht zu verhindern sind. Die Zahl der Kopfverletzungen nach Rad- und E-Bike-Unfällen ist immerhin von 3.400 im Jahr 2022 auf 2.600 im Jahr 2024 zurückgegangen.

Hinsichtlich der Beschränkungen der Radweg-Benützung und der Klassifizierung leichter E-Mopeds als Kraftfahrzeuge begrüßt der VCÖ, dass es für die Betroffenen unterstützende Begleitmaßnahmen geben wird.

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VCÖ: Höheres Unfallrisiko in beliebten Urlaubsländern – in Skandinavien ist Verkehrssicherheit höher

VCÖ (Wien, 20. Juni 2023) – Im Juli und August gehen viele Urlaubsreisen mit dem Auto ins Ausland. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in beliebten Urlaubsländern wie Italien, Kroatien und Griechenland sowie den Nachbarstaaten Ungarn, Tschechien, Slowakei das Unfallrisiko höher ist als in Österreich. Was bei der Reise noch zu beachten ist, sind andere Verkehrsregeln. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass in etlichen EU-Staaten das Tempolimit auf Freilandstraßen niedriger ist als in Österreich. Auf Autobahnen ist in jedem dritten EU-Land die erlaubte Höchstgeschwindigkeit niedriger als in Österreich, ebenso das Alkohol-Limit. Für die sichere Urlaubsreise empfiehlt der VCÖ gleiten statt rasen, don’t drink or phone & drive und am Urlaubsort möglichst mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

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VCÖ: Im Vorjahr wurden 55 Motorradfahrer im Straßenverkehr getötet – heuer bereits zehn Todesopfer

VCÖ (Wien, 25. Mai 2023) – Die Motorradsaison hat begonnen, was sich leider auch in der Unfallstatistik bemerkbar macht. Seit Jahresanfang sind bereits zehn Motorradfahrer bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Im Vorjahr verunglückten 55 Motorradfahrer im Straßenverkehr tödlich, die meisten in Niederösterreich. Das Risiko bei einem Unfall getötet zu werden, ist mit dem Motorrad um ein Vielfaches höher als mit dem Pkw. Neben verstärkten Verkehrssicherheitsmaßnahmen ist auch das eigene Fahrverhalten wichtig, erinnert der VCÖ vor dem bevorstehenden Pfingstwochenende : Gleiten statt rasen, keine riskanten Überholmanöver und mit voller Aufmerksamkeit fahren

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