Presseaussendung Archiv

Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

VCÖ: Anteil der Kinder, die zu Fuß zur Schule gehen, steigt – jener, die mit Rad fahren, sinkt

VCÖ (Wien, 4. September 2026) – Am Montag beginnt in Wien, Niederösterreich und Burgenland die Schule, eine Woche später in den anderen sechs Bundesländern. Der Schulweg ist eine große Chance, den zunehmenden Bewegungsmangel bei Kindern und Jugendlichen zu reduzieren. Kinder, die zu Fuß oder mit dem Rad zur Schule kommen oder in Kombination mit dem Öffentlichen Verkehr, bewegen sich regelmäßig, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Der Anteil der Kinder, die am Schulweg häufig zu Fuß mobil sind, ist in Österreich in den vergangenen Jahren gestiegen, der Anteil der radfahrenden Kinder hingegen gesunken. Im Bundesländer-Vergleich sind beim Zu-Fuß-Gehen am Schulweg die Kinder in Vorarlberg und Wien Spitzenreiter, beim Radfahren Salzburgs Kinder, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten des BMIMI zeigt. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, damit Kinder sicher zu Fuß und mit dem Rad mobil sein können.

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Foto: Julius Blum GmbH

VCÖ-Fachveranstaltung: Arbeitswege für die Gesundheitsförderung nutzen

VCÖ (Wien, 3. September 2026) – Arbeitswege sind der häufigste Mobilitätsgrund an Werktagen und eine stark unterschätzte Gesundheitsressource. Sie sind eine große Chance, dass Beschäftigte regelmäßig zu gesunder Bewegung kommen, wurde bei der heutigen VCÖ-Online-Fachkonferenz festgestellt. Dass Unternehmen mit Mobilitätsmanagement das Mobilitätsverhalten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin zu mehr aktiver Mobilität zu Fuß oder mit dem Fahrrad verändern können, zeigen erfolgreiche Beispiele. Einige davon wurden bei der Fachkonferenz vorgestellt. Der VCÖ fordert bessere politische Rahmenbedingungen, damit Unternehmen Mobilitätsmanagement als Teil der betrieblichen Gesundheitsförderung umsetzen.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: Großes Potenzial für verstärkten Klimaschutz im Verkehr stärker nutzen

VCÖ (Wien, am 2. September 2026) - Der Verkehr verursachte im Vorjahr laut aktueller Prognose des Umweltbundesamts um 1,26 Millionen Tonnen weniger Treibhausgase wie im Jahr 2024. So erfreulich der Rückgang der Emissionen ist, so unerfreulich ist, dass der CO2-Ausstoß des Verkehrs mit rund 18,2 Millionen Tonnen nach wie vor sehr hoch ist, betont der VCÖ. Sowohl die Mobilität als auch der Gütertransport könnten schon heute deutlich klimafreundlicher sein als sie tatsächlich sind.  

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Weniger Verkehrstote im heurigen Sommer, aber Zahl der Todesopfer weiterhin hoch

VCÖ (Wien, 1. September 2026) – 81 Menschen kamen heuer nach vorläufigen Daten des Innenministeriums im Juli und August bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Im Juli und August des Vorjahres verloren nach endgültigen Daten der Statistik Austria 102 Menschen ihr Leben im Straßenverkehr. Während die Zahl der tödlichen Motorradunfälle gleich hoch blieb, ging die Zahl der tödlich verletzten Pkw-Insassen sowie Rad- und E-Bike-Fahrenden deutlich zurück. Mit 242 Verkehrstoten seit Jahresanfang weist Österreich nach acht Monaten mehr Todesopfer im Straßenverkehr auf als die Schweiz im gesamten Vorjahr. Insbesondere auf den Freilandstraßen sind verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen nötig, betont der VCÖ.

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Foto: ÖBB/Harald Eisenberger

VCÖ-Bahntest: Welche Maßnahmen zum Umstieg vom Auto auf die Bahn bewegen

VCÖ (Wien, 30. August 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ hat im Rahmen des diesjährigen VCÖ-Bahntests untersucht, was zum Umstieg vom Auto auf die Bahn führt. Sechs von zehn Fahrgästen fahren heute Strecken mit der Bahn, die sie früher mit dem Auto zurückgelegt haben. Die wichtigsten Gründe für den Umstieg waren der Erwerb eines Klimatickets, die nutzbare Zeit beim Bahnfahren, gestiegene Autokosten und Verbesserungen des Bahnangebots. Weiteres Ergebnis beim VCÖ-Bahntest: Es könnten noch viele weitere Autofahrten auf die Bahn verlagert werden, wenn die Gesamtreisezeit bei Bahnfahrten verkürzt wird und häufigere Bahnverbindungen, insbesondere außerhalb der Hauptverkehrszeiten, angeboten werden.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

VCÖ: Im Vorjahr nahm Zahl der Schulwegunfälle in Österreich um 28 Prozent zu

VCÖ (Wien, 25. August 2026) – In rund eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr ist die Zahl der Schulwegunfälle in Österreich stark gestiegen und zwar um 28 Prozent, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2016. 577 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren wurden verletzt, ein Kind kam ums Leben. Jedes dritte Opfer eines Schulwegunfalls war zu Fuß unterwegs. Die meisten Schulwegunfälle gab es in Oberösterreich. Die am stärksten betroffene Altersgruppe sind die 15-Jährigen. Der VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung in Städten und Gemeinden, den verstärkten Ausbau der Radinfrastruktur sowie übersichtliche Straßenübergänge.

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VCÖ-Bahnhofstest: St. Pölten Hauptbahnhof sowie Bahnhof Lienz und Bahnhof Mariazell von den Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 21. August 2026) – Beim diesjährigen VCÖ-Bahnhofstest wurde der Hauptbahnhof St. Pölten von den Fahrgästen am besten von allen großen Bahnhöfen bewertet. „Silber“ geht heuer an Wien Westbahnhof, „Bronze“ an den Grazer Hauptbahnhof. Zum schönsten Bahnhof wurde von den Fahrgästen der Wiener Hauptbahnhof gewählt. Bei den größeren Bahnhöfen außerhalb der Landeshauptstädte gewinnt beim VCÖ-Bahnhofstest der Bahnhof Lienz vor dem Bahnhof Hohenems und dem Bahnhof St. Paul im Lavanttal. In dieser Kategorie gewinnt der Bahnhof Feldkirch die Wahl zum schönsten Bahnhof, bei den kleinen Bahnhöfen wurde der Bahnhof Mariazell am besten bewertet.

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Innenraum eines ÖBB Talent Zuges, in welchem sich zahlreiche Fahrgäste befinden.

VCÖ-Bahntest: 45 Prozent der Fahrgäste erlebten in den vergangenen Monaten mehr Zugausfälle und Störungen

VCÖ (Wien, 20. August 2026) – Die Fahrgäste wünschen deutliche Verbesserungen beim Bahnfahren in Österreich. Das ist ein zentrales Ergebnis des diesjährigen VCÖ-Bahntests, bei dem in den Zügen von neun Bahnunternehmen 11.257 Fahrgäste befragt wurden. Vier von zehn Fahrgästen sehen Verschlechterungen beim Preis-Leistungsverhältnis in den vergangenen zwölf Monaten. Zugausfälle, Störungen, mangelnde Abstimmung von Bus und Bahn und Unpünktlichkeit sind die häufigsten Kritikpunkte der Fahrgäste. Weiteres Ergebnis des VCÖ-Bahntests: Es werden mehr Direktverbindungen in Europas Metropolen gewünscht, das Suchen und Buchen von internationalen Bahnreisen soll einfacher werden.

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VCÖ zu WWF-Bodenreport: Verkehr muss stärker zum Bodenschutz beitragen!

VCÖ (Wien, 19. August 2026) - Österreichweit ist der Bodenverbrauch zu hoch, kein Bundesland schützt seine Böden ausreichend, so das Ergebnis des heute veröffentlichten WWF-Bodenreports. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass die Mobilität deutlich effizienter und damit der Flächenverbrauch des Verkehrs reduziert werden kann. Zum einen sind die Böden vor weiterer Verbauung durch Straßen und Parkplätze zu schützen. Zum anderen braucht es mehr Entsiegelung und Begrünung. Gerade die diesjährige Hitzebelastung hat gezeigt, dass es in den Städten und Gemeinden entlang von Straßen mehr schattenspendende Bäume und mehr Begrünung braucht und Großparkplätze verstärkt zu entsiegeln sind. Der VCÖ fordert zum Schutz der heimischen Böden ein Straßenbaumoratorium, eine Versiegelungsabgabe und einen Stopp der Zersiedelung.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Erstmals mehr als 300.000 Elektroautos in Österreich

VCÖ (Wien, 18. August 2026) – In Österreich gibt es erstmals mehr als 300.000 Elektroautos, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Die 100.000er Grenze wurde im September 2022 überschritten, für die nächsten 100.000 dauerte es 27 Monate und für die dritten 100.000 19 Monate. Der E-Pkw-Anteil im Bestand liegt nun bei 5,7 Prozent. In Norwegen sind bereits 34 Prozent aller Pkw Elektroautos, in Dänemark 22 Prozent. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die Energiewende im Verkehr zu beschleunigen.

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