Presseaussendung Archiv

Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: August besonders unfallträchtiger Monat - Im Vorjahr im August höchste Anzahl an Verkehrstoten

VCÖ (Wien, 1. August 2018) – Im Vorjahr waren in Österreich im Monatsvergleich im August die meisten Verkehrstoten zu beklagen, informiert der VCÖ. 55 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben, 5.120 Menschen wurden verletzt. Auch in Summe der vergangenen fünf Jahre war der August der tödlichste Monat im Straßenverkehr. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren und Ablenkung aus. So soll die Toleranzgrenze beim Überschreiten von Tempolimits österreichweit vereinheitlicht und auf Schweizer Niveau gesenkt werden. Zudem fordert der VCÖ den Ausbau öffentlicher Verkehrsverbindungen sowie der Rad-Infrastruktur zu beliebten Freizeitzielen.

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Foto: Monika P/pixabay

VCÖ: Autobahnen in Österreich verkehrssicherer als in Deutschland

VCÖ (Wien, 30. Juli 2018) – Das Unfallrisiko auf Österreichs Autobahnen ist niedriger als in Deutschland, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In Deutschland kamen im Schnitt der vergangenen drei Jahre pro 1.000 Autobahnkilometer um 35 Prozent mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als auf Österreichs Autobahnen. Auch die Zahl der Unfälle und der Verletzten war deutlich höher, berichtet der VCÖ. Das höhere Unfallrisiko ist darauf zurückzuführen, dass es auf mehr als der Hälfte des Autobahnnetzes kein Tempolimit gibt.

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Autobahn, auf welcher sehr viele Autos und Lkws zu sehen sind

VCÖ: Tempo 140 erhöht Unfallrisiko, Spritverbrauch und Schadstoffausstoß – Toleranzgrenze beim Überschreiten von Tempolimits reduzieren

VCÖ (Wien, 24. Juli 2018) – Der VCÖ warnt vor den negativen Folgen von Tempolimit 140 statt 130. Mit dem Tempo nimmt der Anhalteweg zu, das Risiko eines Unfalls steigt, ebenso die Unfallschwere. Dass der Tempo 140 Test auf zwei Abschnitten der A1  gerade jetzt in der Urlaubsreisezeit startet, wo viele Familien auf Österreichs Autobahn unterwegs sind, sieht der VCÖ zusätzlich kritisch. Umso mehr als die  A1 bei Haid jener Autobahnabschnitt ist, wo österreichweit die meisten Lkw unterwegs sind.  Zudem ist der Spritverbrauch bei Tempo 140 höher und damit auch die klimaschädlichen CO2-Emissionen.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

VCÖ: Tempolimit auf Autobahnen in vielen Staaten Europas niedriger als in Österreich

VCÖ (Wien 23. Juli 2018) – In acht EU-Staaten ist das Tempolimit auf Autobahnen niedriger als in Österreich, macht der VCÖ aufmerksam. Nur in Polen und Bulgarien ist Tempo 140 erlaubt, in Deutschland gibt es kein Tempolimit, sondern 130 km/h als Richtgeschwindigkeit. In den anderen EU-Staaten mit Autobahnen gilt Tempolimit 130. In der Schweiz gilt auf Autobahnen Tempo 120, zudem beträgt die Toleranzgrenze beim Überschreiten von Tempolimits nur 5 km/h, informiert der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Ein Fünftel der tödlichen Verkehrsunfälle der letzten 5 Jahre passierte in nur zehn Bezirken Österreichs

VCÖ (Wien, 20. Juli 2018) – In den vergangenen fünf Jahren kamen in Österreich 2.210 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Allein in zehn Bezirken passierte ein Fünftel der tödlichen Verkehrsunfälle, macht der VCÖ aufmerksam. Die meisten Verkehrstoten waren im Bezirk Liezen zu beklagen, sehr hoch war die Zahl der Todesopfer auch in den Bezirken Baden und Zell am See. Das Ziel „kein tödlicher Verkehrsunfall“ konnten nur Rust und Wien-Mariahilf erreichen. Neben verstärkten Maßnahmen gegen Schnellfahren sowie Handy am Steuer braucht es in den Regionen mehr öffentliche Verkehrsverbindungen sowie Discobusse und Anrufsammeltaxis, betont der VCÖ.

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Fotocredit: Mobilitätsagentur Wien GmbH / Wolfgang Zajc. www.fahrradwien.at

VCÖ: In Wien wurde im 1. Halbjahr mehr Rad gefahren - Zunahme um fünf Prozent

VCÖ (Wien, 18. Juli  2018) – Die Wienerinnen und Wiener sind heuer im 1. Halbjahr fleißiger in die Pedale getreten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse der Radverkehrszählstellen zeigt. Insgesamt waren bei den zwölf Zählstellen im 1. Halbjahr 3,67 Millionen Radfahrende unterwegs, um fünf Prozent mehr als im 1. Halbjahr des Vorjahres. Um das Ziel der Bundesregierung, den Radverkehr zu verdoppeln, in Wien zu erreichen, ist dem Radverkehr mehr Platz einzuräumen und die Radinfrastruktur rascher auszubauen.

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Fotocredit: Marcus Bauer

VCÖ: Im Vorjahr 81 Prozent der Kinderunfälle in der Freizeit, nicht am Schulweg

VCÖ (Wien, 16. Juli 2018) – Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass im gesamten Vorjahr 81 Prozent der Verkehrsunfälle mit Kindern nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit passierten. Vier von zehn Kindern verunglückten als Pkw-Insasse. Im Vorjahr passierten im Juli und August pro Tag um 40 Prozent mehr Verkehrsunfälle mit Kindern als im Schnitt der anderen Monate. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem aus. Im Ortsgebiet braucht es mehr Verkehrsberuhigung, in den Regionen ist das öffentliche Verkehrsangebot während der Ferien massiv zu verbessern.

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Foto: Fußgängerzone aus der Vogelperspektive. Man sieht zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger.

VCÖ: Zona Traffico Limitato für Wiener Innenstadt geeignet

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ begrüßt die von Bezirksvorsteher Markus Figl gestartete Diskussion über verstärkte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen in der Wiener Innenstadt. International gibt es bereits viele Städte, die in ihrem historischen Stadtkern den Verkehr deutlich reduziert haben. So gibt es in jeder vierten italienischen Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner eine Zufahrtsbeschränkung, beispielsweise in Bozen, Bologna, Bergamo, Genua, Neapel, Rom, Turin und Ravenna.

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VCÖ-Mobilitätspreis Österreich: 321 Projekte eingereicht – Online-Voting gestartet

VCÖ (Wien, 13. Juli 2018) – Der VCÖ-Mobilitätspreis Österreich geht ins Finale. 321 Projekte und Konzepte wurden bei Österreichs größtem Wettbewerb für nachhaltige Mobilität eingereicht. Die Fachjury hat für die elf Kategorien jeweils die Top5 Projekte für das Online-Voting nominiert. Megatrends wie Digitalisierung, Automatisierung und Sharing sowie neue Antriebstechnologien, wie E-Motor und Wasserstoff sorgen im Verkehr für die größten Änderungen seit Beginn der Massenmotorisierung, betont der VCÖ.

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Foto: nitinut380 Shutterstock.com

VCÖ: Mehr als die Hälfte der Neuwagen sind Firmenwagen – in Stadt Salzburg und 3 Wiener Bezirken sogar mehr als 80 Prozent

VCÖ (Wien, 11. Juli 2018) – In Österreich wurden heuer im 1. Halbjahr 56 Prozent der Neuwagen auf Firmen und andere „juristische Personen“ zugelassen. Im Bundesländer-Vergleich hat Wien mit 71 Prozent den höchsten Anteil von Firmenwagen, bei den Landeshauptstädten Salzburg mit sogar 82 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei Pkw der Luxusklasse, der Oberklasse und bei großen SUV ist der Anteil der Firmenwagen am höchsten und bei Kleinwagen am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass es stärkere steuerliche Anreize braucht, damit vor allem Firmenwagen mit niedrigem Spritverbrauch angeschafft werden.

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