Presseaussendung Archiv

VCÖ: Bei Elektro-Klein-Lkw hat Österreich großen Abstand zur EU-Spitze

VCÖ (Wien, 20. Jänner 2026) – In den Niederlanden waren im Vorjahr bereits 80 Prozent der Klein-Lkw Elektro-Transporter und damit war ihr Anteil sechsmal so hoch wie in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der EU-Kommission zeigt. Das Potenzial für abgasfreie Güterlogistik ist in Städten sehr groß, stellte die deutsche Wissenschafterin Saskia Seidel bei der heutigen VCÖ-Fachveranstaltung fest, die online durchgeführt wurde. Das zeigen auch Positiv-Beispiele aus Österreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen in Österreich, um den Anteil von Elektro-Transportern und Cargo-Bikes im städtischen Güter- und Lieferverkehr zu erhöhen.

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VCÖ: Wien-Mariahilf ist Österreichs erster Bezirk mit mehr als 50 Prozent E-Pkw-Anteil bei Neuwagen

VCÖ (Wien, am 16. Jänner 2026) – Im Vorjahr waren erstmals in Österreich in einem Bezirk mehr als die Hälfte der Neuwagen Elektroautos, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt: In Wien-Mariahilf kamen die Elektroautos auf einen Anteil von rund 52 Prozent. Außerhalb Wiens hat Steyr-Land mit 34 Prozent den höchsten E-Pkw-Anteil, bei den Bundesländern ist Salzburg mit 25 Prozent Spitzenreiter. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert mehr Tempo beim Ausbau von Ladeinfrastruktur in Garagen und auf Großparkplätzen.

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Foto: Monika P/pixabay

VCÖ: Auf Wiens Autobahnen und Schnellstraßen ging im Vorjahr der Lkw-Verkehr zurück

VCÖ (Wien, 14. Jänner 2026) – Auf Wiens Autobahnen und Schnellstraßen waren im Vorjahr weniger Lkw unterwegs als im Jahr 2024, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Die Lkw-Belastung ist jedoch nach wie vor hoch. So fuhren auf der A23 Südost-Tangente auf der Höhe der Donauinsel im Schnitt rund 11.300 Lkw pro Tag. Auf der Südosttangente sind rund sechs Prozent der Fahrzeuge Lkw. Ein 26-Tonnen-Lkw mit drei Achsen belastet die Straßen so stark wie 26.000 Pkw, ein 40-Tonner mit fünf Achsen so stark wie 32.000 Pkw, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam.

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VCÖ: Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle im Vorjahr gestiegen - fast zwei Drittel der Todesopfer waren ältere Menschen

VCÖ (Wien, 8. Jänner 2026) – 53 Fußgängerinnen und Fußgänger kamen im Vorjahr in Österreich bei Verkehrsunfällen ums Leben, um fünf mehr als im Jahr 2024, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. 33 Todesopfer waren 65 Jahre oder älter. 85 Prozent der tödlichen Unfälle älterer Fußgängerinnen und Fußgänger ereigneten sich im Ortsgebiet. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes und fehlertolerantes Verkehrssystem mit mehr Verkehrsberuhigung und mehr Tempo 30 statt 50.

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VCÖ: CO2-Emissionen des Verkehrs im Vorjahr leicht gesunken

VCÖ (Wien, 5. Jänner 2026) – Im Vorjahr wurde in Österreich weniger Treibstoff getankt und damit sind auch die CO2-Emissionen des Verkehrs gesunken, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie wurden mit 8,6 Milliarden Litern um rund 300 Millionen Liter Sprit weniger getankt als im Jahr 2024. Mit rund 18,9 Millionen Tonnen sind aber die klimaschädlichen CO2-Emissionen des Verkehrs um ein Drittel höher als im Jahr 1990, verdeutlicht der VCÖ. Die Emissionen des Verkehrs sinken zu langsam, es braucht verstärkte Klimaschutzmaßnahmen.

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VCÖ: Zahl der Verkehrstoten ist im Vorjahr stark gestiegen

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2026) - Im Vorjahr ist die Zahl der Verkehrstoten statt zu sinken massiv gestiegen: 397 Menschen kamen bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben, um 46 mehr im Jahr 2024, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Nur in zwei Bundesländern, Wien und Salzburg, ging die Zahl der Verkehrstoten im Vorjahr zurück. Der VCÖ erinnert an Österreichs Verkehrssicherheitsziel, bis zum Jahr 2030 die Zahl der Verkehrstoten auf weniger als 207 zu reduzieren. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo und Ablenkung sowie den verstärkten Ausbau der Rad-Infrastruktur.

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