Presseaussendung Archiv

Foto: Zebrastreifen, auf welchem sich mehrere Fußgängerinnen und Fußgänger befinden

VCÖ: Im Vorjahr passierte jeder 4. Fußgängerunfall auf einem Schutzweg – 91 Prozent der Todesopfer waren Seniorinnen und Senioren

VCÖ (Wien, 29. Juli 2025) – Die Zahl der Schutzweg-Unfälle ist weiterhin sehr hoch. Im Vorjahr wurden in Österreich 972 Fußgängerinnen und Fußgänger am Schutzweg angefahren und verletzt, elf davon tödlich. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt: Zehn der elf Todesopfer waren älter als 65 Jahre. Alle tödlichen Schutzwegunfälle passierten auf Straßen mit einem Tempolimit von 50 km/h oder höher. Der VCÖ fordert mehr Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet sowie Bewusstseinskampagnen für erhöhte Aufmerksamkeit vor Schutzwegen.

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Foto (c) iStock_com_Marcus_Lindstrom

VCÖ: Selbstfahrende Busse haben das Potenzial, das Angebot für die Fahrgäste zu verbessern

VCÖ (Wien, 22. Juli 2025) – Selbstfahrende Fahrzeuge sind auf den Straßen angekommen. In dutzenden Städten Europas werden autonome Busse im Linienbetrieb getestet. Diese Technologien können etwa im ländlichen Raum oder Stadtumland das öffentliche Mobilitätsangebot verbessern, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ. Zentral dabei ist, dass diese Angebote Teil des Öffentlichen Verkehrs sind. Zudem braucht es rasch gesetzliche Rahmenbedingungen, die sicherstellen, dass im Interesse der Bevölkerung die Automatisierung das öffentliche Mobilitätsangebot nachhaltig verbessert und nicht verschlechtert.

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VCÖ: Wien liegt bei Schulstraßen im europäischen Spitzenfeld, bei Tempo 30 und Rad-Infrastruktur noch Aufholbedarf

VCÖ (Wien, 20. Juli 2025) – Wie kinderfreundlich ist das Verkehrssystem in Wien im Vergleich zu anderen europäischen Großstädten? Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis einer Erhebung der Clean Cities Campaign von Transport & Environment zeigt, dass Wien an 5. Stelle liegt. Während Wien bei Schulstraßen nach London den zweitbesten Wert von 36 Großstädten erreichte, liegt Österreichs Bundeshauptstadt bei Tempo 30 nur an zehnter und bei der Rad-Infrastruktur an neunter Stelle. Die Mobilitätsorganisation VCÖ spricht sich für den verstärkten Ausbau kindgerechter Rad-Infrastruktur und für mehr Tempo 30 statt 50 aus.

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VCÖ: Jeder 2. Neuwagen war im 1. Halbjahr ein SUV

VCÖ (Wien, 18. Juli 2025) – Mit 49,8 Prozent erreichte der Anteil der SUV und Geländewagen an den Neuwagen im 1. Halbjahr einen neuen Höchstwert, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Bundesländer-Vergleich wurden in Wien die meisten SUV zugelassen. Bei den Antriebsformen ist der SUV-Anteil bei Plug-in-Hybrid Pkw am höchsten. Der Mehrverbrauch von SUV erhöht die Spritkosten und belastet die Umwelt. Der VCÖ sieht die Politik gefordert, verstärkte Maßnahmen zu setzen, damit mehr sparsame Neuwagen hergestellt und gekauft werden.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Realer Spritverbrauch von Österreichs Diesel-Pkw in 20 Jahren um nur sechs Prozent gesunken

VCÖ (Wien, 16. Juli 2025) – Auch 30 Jahre nach dem Versprechen des 3-Liter Autos, ist der reale Verbrauch der Benzin- und Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten noch immer mehr als doppelt so hoch, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Bei Benzin-Pkw ist der Verbrauch pro 100 Kilometer in den vergangenen 20 Jahren um nur 1,4 Liter gesunken, der Verbrauch der Diesel-Pkw überhaupt um nur 0,4 Liter. Die Entwicklung zu größeren, schweren und PS-stärkeren Neuwagen macht technologische Fortschritte bei den Motoren wieder zunichte. Den Haushalten entstehen dadurch hohe Kosten, der Umwelt großer Schaden, stellt der VCÖ fest.

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VCÖ: Erstmals in Österreich Bezirke mit mehr als 50 Prozent E-Pkw-Anteil

VCÖ (Wien, am 11. Juli 2025) – Erstmals gibt es in Österreich Bezirke mit einem E-Pkw-Anteil bei den Neuzulassungen von über 50 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. In Wien Rudolfsheim-Fünfhaus waren im 1. Halbjahr 58 Prozent der Neuwagen Elektroautos, in Wien-Mariahilf 56 Prozent. Im Landeshauptstadt-Vergleich liegt Linz an der Spitze, bei den Bundesländern führen ex aequo Salzburg und Oberösterreich, informiert der VCÖ. Was noch auffällt: Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuzugelassenen Diesel-Pkw ist erneut gestiegen, und 80 Prozent der Diesel-Pkw wurden auf Firmen oder andere juristische Personen zugelassen. Der VCÖ fordert ein Ende der steuerlichen Begünstigung von Diesel sowie von privat genutzten Firmenwagen mit Verbrennungsmotor.

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VCÖ: Österreich hat bei Elektro-Transportern und Elektro-Lkw Rückstand auf Europas Spitze

VCÖ (Wien, 10. Juli 2025) – Der Straßengüterverkehr ist für rund 40 Prozent der CO2-Emissionen von Österreichs Verkehrssektor verantwortlich. Neben der Verlagerung auf die Schiene ist vor allem der Einsatz von Elektro-Lkw wirksam, um den Lkw-Verkehr auf Klimakurs zu bringen. Im Europa Vergleich hat Österreich großen Aufholbedarf. In den Niederlanden fahren bereits 83 Prozent der neuzugelassenen mittelschweren Lkw mit Strom, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Die Erfahrungen mit Elektro-Lkw sind positiv, wie heimische Pionier-Unternehmen bei der heutigen VCÖ-Fachkonferenz schilderten.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Erfreulicher Anstieg des Elektroauto-Anteils im 1. Halbjahr -- aber Österreich liegt deutlich hinter der EU-Spitze

VCÖ (Wien, am 9. Juli 2025) – Die Energiewende bei Pkw geht in Österreich voran, aber das Tempo ist im internationalen Vergleich noch niedrig, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ zu den heute von der Statistik Austria veröffentlichten Zulassungsdaten fest. Im 1. Halbjahr wurden fast doppelt so viele Elektroautos wie Diesel-Pkw neuzugelassen. Der Anteil der Elektroautos ist von 16 Prozent im 1. Halbjahr des Vorjahres auf 22 Prozent gestiegen. Aber Österreich liegt deutlich hinter dem EU-Spitzenreiter Dänemark, wo rund 66 Prozent der Neuwagen Elektroautos sind.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ-Spritpreisbilanz: Benzin und Diesel waren heuer im 1. Halbjahr billiger als im Vorjahr

VCÖ (Wien, 4. Juli 2025) – Während insgesamt die Preise im 1. Halbjahr um knapp mehr als drei Prozent gestiegen sind, sind die Preise für Eurosuper und Diesel gegenüber dem 1. Halbjahr des Vorjahres gesunken, wie die aktuelle VCÖ-Spritpreisbilanz zeigt. Mit durchschnittlich 1,54 Euro war ein Liter Diesel um elf Cent billiger als im 1. Halbjahr 2024 und Eurosuper mit durchschnittlich 1,53 Euro um sieben Cent günstiger als im Halbjahr 2024. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um den realen Spritverbrauch von Neuwagen zu verringern.

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Sehr großer Parkplatz eines Supermarktes, auf dem sich keine Fahrzeuge befinden.

VCÖ: Groß-Parkplätze verschärfen Hitze-Belastung – Entsiegelung und Baumpflanzungen vorschreiben

VCÖ (Wien, 3. Juli 2025) – Asphalt kann sich an heißen Tagen auf über 60 Grad Celsius aufheizen. Großparkplätze werden an heißen Tagen zu Hitze-Inseln. Das ist direkt am Parkplatz sehr unangenehm und verschärft die Hitzebelastung für die Bevölkerung in der Umgebung. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, dass Groß-Parkplätze entsiegelt und schattenspendende Bäume gepflanzt werden. Laut aktuellstem Mikrozensus der Statistik Austria ist für mehr als 3,5 Millionen Menschen in Österreich Hitze eine Belastung.

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