Presseaussendung Archiv

Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

VCÖ: Budget bringt leider Rückschritte für klimaverträgliche Mobilität

VCÖ (Wien, am 13. Mai 2025) – Das künftige Budget bringt für eine klimaverträgliche und effiziente Mobilität Rückschritte statt der dringend notwendigen Fortschritte, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Während die Normverbrauchsabgabe für Klein-Lkw und Pick-ups gestrichen und der Pendlereuro verdreifacht wird, wird im Öffentlichen Verkehr, bei der Rad-Infrastruktur und der Elektro-Mobilität gespart. Während das Klimaticket massiv verteuert wird, bleiben die klimaschädlichen Förderungen, wie etwa die Steuerbegünstigung von Diesel, weiter bestehen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Mineralölsteuer-Einnahmen sinken, Sanierungsbedarf für Straßen steigt

VCÖ (Wien, 13. Mai 2025) – Für das Jahr 2024 rechnet das Finanzministerium mit einem Rückgang der Mineralölsteuereinnahmen um über 200 Millionen Euro auf 3,8 Milliarden Euro, macht der VCÖ aufmerksam. Bereits im Jahr 2023 waren die Einnahmen aus der Mineralölsteuer um 430 Millionen Euro niedriger als im Jahr 2019. Während die Einnahmen aus der Mineralölsteuer sinken, steigen aber aufgrund des Alters der Straßen, Brücken und Tunnel die Sanierungskosten für Bund, Länder und Gemeinden stark. Zusätzlich nehmen die Reparaturkosten durch Klimaschäden deutlich zu. Die Steuerbegünstigung von Diesel ist weder ökonomisch noch ökologisch betrachtet gerechtfertigt. Die Beibehaltung der Steuerbegünstigung von Diesel bei gleichzeitig nun höherer Besteuerung von Elektroautos steht auch im Widerspruch zu Österreichs Energie- und Klimazielen, betont der VCÖ.

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VCÖ: Bei kindgerechter Rad-Infrastruktur hat Österreich großen Aufholbedarf

VCÖ (Wien, 9. Mai 2025) – Radfahren zur Schule ist für Kinder eine ideale Möglichkeit, auf eine regelmäßige Portion Bewegung zu kommen. Doch während in den Niederlanden die Hälfte der Kinder regelmäßig mit dem Fahrrad zur Schule fahren, ist der Anteil in Österreich deutlich niedriger, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten des Mobilitätsministeriums hin. Demnach radeln österreichweit 17 Prozent der Kinder regelmäßig zur Schule, in Vorarlberg ist der Wert mit 26 Prozent am höchsten. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem, damit mehr Kinder mit dem Fahrrad mobil sein können. Auf die Notwendigkeit von mehr und sicheren Radwegen macht an diesem Wochenende die Kidical Mass in zehn Städten Österreichs aufmerksam.  

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VCÖ-Initiative: In Wien wurden mehr als 2.100 Problemstellen für den Radverkehr gemeldet

VCÖ (Wien, 7. Mai 2025) – 2.185 Problemstellen für den Radverkehr wurden in Wien bei der VCÖ-Initiative gemeldet. Die Bevölkerung konnte von Mitte März bis Anfang Mai Problemstellen für das Radfahren in eine Online-Karte des VCÖ eintragen. Am häufigsten wurden Gefahrenstellen eingetragen sowie mangelhafte Radwege und Straßen, wo Radwege fehlen. Nach Bezirken gab es im 1. Bezirk die meisten Einträge, vor dem 9. Bezirk und 3. Bezirk. Die Mobilitätsorganisation VCÖ hat die Problemstellen an den jeweils zuständigen Bezirk weitergeleitet. Die Bezirke können nun dank der Einträge aus der Bevölkerung prüfen, welche Verbesserungen möglich sind und die Bedingungen zum Radfahren weiter verbessern.

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Foto: Mitarbeiterin sitzt mit Laptop in der ersten Klasse eines Zuges

VCÖ: Im Vorjahr deutlich mehr Geschäftsreisen mit der Bahn als vor der Pandemie

VCÖ (Wien, 6. Mai 2025) – Jede achte Reise von Österreichs Bevölkerung ist eine Geschäftsreise, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Gegenüber dem Jahr 2019 ist die Zahl der Geschäftsreisen mit der Bahn gestiegen, das Potenzial zur Verlagerung von geschäftlichen Flug- oder Autoreisen auf die Bahn ist aber weiter groß. Durch klare Vorgaben in ihren Reiserichtlinien können Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Reduktion umweltschädlicher Emissionen leisten, betont der VCÖ.

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Foto (c) Bruitparif.jpg

VCÖ: In Österreich ist jede 3. Person von Verkehrslärm betroffen

VCÖ (Wien, 29. April 2025) – Jede 3. Person in Österreich ist von Verkehrslärm belastet, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich des morgigen Tag gegen Lärm auf aktuelle Daten der Statistik Austria hin. 84 Prozent davon geben den Kfz-Verkehr als Ursache an. Im Bundesländer-Vergleich gibt es in Niederösterreich die meisten Menschen, die durch Verkehrslärm belastet werden, in Tirol ist der Anteil von Betroffenen an der Bevölkerung am höchsten. Dauerhafte Lärmbelastung ist gesundheitsschädlich. Wirksame Maßnahmen zur Reduktion des Verkehrslärms sind niedrigere Tempolimits und im Ortsgebiet mehr Verkehrsberuhigung sowie die Förderung von Gehen und Radfahren als leise Mobilitätsformen, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.  

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Foto Bushaltestelle

VCÖ: Außerhalb Wiens kann jeder 5. Bahn oder Bus-Haltestelle gut mit dem Fahrrad erreichen

VCÖ (Wien, 25. April 2025) – Das Fahrrad ist ein idealer Zubringer zum Öffentlichen Verkehr. In den Bundesländern können 21 Prozent einen Bahnhof oder eine Bus-Haltestelle mit regelmäßigen Verbindungen gut mit dem Fahrrad erreichen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten von Austria Tech zeigt. Bei den Bundesländern ist Vorarlberg mit 59 Prozent der Bevölkerung Spitzenreiter. Mit einer weiteren Verbesserung der Rad-Infrastruktur zu Bahn und Bus sowie ausreichend Rad-Abstellplätzen bei Bahnhöfen und Haltestellen wird es mehr Menschen möglich, Rad und Öffentlichen Verkehr zu kombinieren, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Foto: Matthäus Schmid

VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle ist im Vorjahr auf 19.455 gestiegen

VCÖ (Wien, 23. April 2025) – Die Zahl der Fahrraddiebstähle ist in Österreich im Vorjahr zum zweiten Mal in Folge gestiegen und zwar um fast fünf Prozent auf 19.455, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Rund zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten im Vorjahr in den Landeshauptstädten. Eine wichtige Diebstahlprävention sind ausreichend und sichere Fahrrad-Abstellplätze. Der VCÖ möchte nun gemeinsam mit der Bevölkerung aufzeigen, wo es zu wenige Rad-Abstellplätze gibt. In eine Online-Karte auf www.vcoe.at können diese Straßen und Plätze eingetragen werden.

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Foto: Grey59  / pixelio.de

VCÖ und WWF: Jährlich kommen mehr als 17.000 Hasen im Straßenverkehr ums Leben

VCÖ, WWF (Wien, am 17. April 2025) - Der Straßenverkehr ist für Hasen ein gefährliches Pflaster – vor allem zur starken Oster-Reisezeit. Jährlich werden in Österreich mehr als 17.000 Hasen von Kraftfahrzeugen angefahren und getötet. Darauf machen VCÖ und WWF jetzt aufmerksam. Zusätzlich kommen mehr als 50.000 andere Wildtiere, wie Rehe, Fasane und Füchse im Straßenverkehr ums Leben, wie die von der Statistik Austria erfassten Meldungen an die Bezirkshauptmannschaften zeigen. VCÖ und WWF fordern angesichts dieser Zahlen einen Stopp der Zersiedelung und eine verbindliche Obergrenze für den Bodenverbrauch.

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Foto: Zapfsäule mit unterschiedlichen Treibstoffarten

VCÖ: Spritpreise in etlichen beliebten Urlaubsländern höher als in Österreich

VCÖ (Wien, 11. April 2025) – Ostern ist auch Reisezeit. Entsprechend viel Verkehr und viele Staus werden erwartet. Italien, Frankreich und Deutschland sind beliebte Reiseziele – und Länder, wo die Spritpreise höher sind als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Auch in der Schweiz, Belgien oder den Niederlanden ist fürs Tanken mehr zu zahlen. Niedriger sind die Spritpreise vor allem in osteuropäischen Staaten. Das eigene Fahrverhalten hat aber meist größeren Einfluss auf die Spritkosten als die Spritpreise. Die Mobilitätsorganisation VCÖ gibt Tipps zum Spritsparen.

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