Presseaussendung Archiv

VCÖ begrüßt KlimaTicket-Aktion - weitere Maßnahmen für die Reduktion des Spritverbrauchs rasch umsetzen

VCÖ (Wien, 20. April 2026) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute von Mobilitätsminister Peter Hanke vorgestellte Kennenlern-Aktion für das KlimaTicket-Österreich. Der Umstieg vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel reduziert den Treibstoffverbrauch und die Kosten für die Bevölkerung. Angesichts der bereits absehbaren Lieferengpässe ab Mai ist ein Maßnahmenpaket zur Reduktion des Spritverbrauchs das politische Gebot der Stunde, betont der VCÖ.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Dieselverbrauch in Österreich ist sehr hoch, aber seit 2019 um ein Viertel gesunken

VCÖ (Wien, am 20. April 2026) - Im Vorjahr wurden in Österreich rund 6,2 Milliarden Liter Diesel getankt und damit fast dreimal so viel wie Benzin. Gegenüber dem Höchststand im Jahr 2019 nahm die in Österreich getankte Menge an Dieseltreibstoff aber immerhin um 26 Prozent ab, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Der Dieselverbrauch der privaten Haushalte erreichte im Jahr 2012 mit 2,3 Milliarden Liter seinen Höhepunkt, seither wurde ein Rückgang des Jahresverbrauchs um zuletzt rund 550 Millionen Liter erreicht. Bereits für Mai erwartet die Bundesregierung Lieferengpässe bei Diesel. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert daher die rasche Umsetzung eines Maßnahmenpaket zur Reduktion des Dieselverbrauchs von Lkw und Pkw in Österreich.

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VCÖ zu ÖBB-Bilanz: Bahnangebot weiter verbessern ist Gebot der Stunde

VCÖ (Wien, 17. April 2026) - Angesichts der aktuellen Treibstoffkrise mit absehbaren Lieferengpässen insbesondere bei Diesel, ist die weitere Verbesserung des Bahnangebots in Österreich essenziell, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ fest. Häufigere Verbindungen, optimale Abstimmung zwischen Haupt- und Regionalverbindungen und zwischen Bahn und Bus, die Bahnhöfe gut mit öffentlichen Mobilitätsangeboten und dem Fahrrad erreichbar machen, nennt der VCÖ einige Maßnahmen. Rasche Verbesserungen braucht es zudem bei Pünktlichkeit und Verlässlichkeit, Zugausfälle sind zu verhindern.

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VCÖ: Hoher Dieselverbrauch des Lkw-Verkehrs ist deutlich reduzierbar

VCÖ (Wien, 16. April 2026) – Rund 2,5 Milliarden Liter Diesel pro Jahr werden in Österreich von Lkw und Klein-Lkw getankt, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Angesichts der Energiekrise rückt auch im Güterverkehr die Frage in den Fokus, wie der hohe Dieselverbrauch reduziert werden kann. Neben der verstärkten Verlagerung auf die Bahn und der Erhöhung des Elektro-Lkw-Anteils ist insbesondere auch die Vermeidung von Lkw-Fahrten sehr wirksam. Fachleute sehen bei der Reduktion von Leerfahrten und der höheren Auslastung der Fahrzeuge das größte Vermeidungspotenzial. Hinsichtlich Transportdistanz und Branche wird das größte Potenzial bei Lkw-Fahrten über 300 Kilometern und im Bereich der Paketdienste gesehen. Bei einer online durchgeführten VCÖ-Fachveranstaltung wurden internationale und nationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt.

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VCÖ: Wahl zur besten Bushaltestelle Österreichs gestartet – Neun Haltestellen sind nominiert

VCÖ (Wien, 15. April 2026) – Österreich hat ein dichtes Netz an Bushaltestellen. Viele Bushaltestellen weisen jedoch Mängel auf. Dass es auch anders geht und Bushaltestellen eine hohe Qualität aufweisen können, zeigt die Mobilitätsorganisation VCÖ jetzt im Rahmen der VCÖ-Initiative „Haltestellen im Fahrgast-Check“ mit der Wahl zur besten Bushaltestelle Österreichs auf. Neun Haltestellen, für jedes Bundesland eine, treten zur Wahl an. Bis zum 30. April können Fahrgäste auf www.vcoe.at abstimmen.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Niedrigere Tempolimits können jährliche Spritkosten um über 500 Millionen Euro reduzieren

VCÖ (Wien, 13. April 2026) – Laut Umweltbundesamt reduzieren Tempolimit 100 auf Autobahnen und Schnellstraßen sowie Tempolimit 80 auf Freilandstraßen den jährlichen CO2-Ausstoß des Verkehrs um 675.000 Tonnen. Das entspricht einer Verringerung des Spritverbrauchs um rund 270 Millionen Liter und reduziert bei aktuellen Spritpreisen die jährlichen Spritkosten um über 500 Millionen Euro, verdeutlicht die Mobilitätsorganisation VCÖ. Um Österreich unabhängiger von Erdöl zu machen, braucht es rasch ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Reduktion des Spritverbrauchs, betont der VCÖ.

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Foto: Matthäus Schmid

VCÖ: Zahl der Fahrraddiebstähle ist in Österreich im Vorjahr auf 16.932 gesunken

VCÖ (Wien, 10. April 2026) – Im Vorjahr wurden in Österreich weniger Fahrräder gestohlen als im Jahr 2024, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. 16.932 Fahrraddiebstähle wurden im Vorjahr der Polizei gemeldet, um 13 Prozent weniger als im Jahr davor, wie Daten des Innenministeriums zeigen. Zwei Drittel der Fahrraddiebstähle passierten in den Landeshauptstädten. Der VCÖ fordert mehr sichere Fahrrad-Abstellplätze, da diese eine wichtige Diebstahlprävention sind. Zudem gibt der VCÖ Tipps, wie man das Risiko eines Fahrraddiebstahls minimieren kann.

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VCÖ: Zahl neuer Elektrofahrzeuge stieg im Vorjahr auf fast 300.000 – Elektrofahrräder erneut Spitzenreiter

VCÖ (Wien, am 9. April 2026) – Die Zahl neuer Elektrofahrzeuge ist im Vorjahr in Österreich erneut gestiegen, um fünf Prozent auf rund 292.100, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Drei Viertel davon waren mit fast 223.000 erneut Elektrofahrräder. In absoluten Zahlen gab es bei E-Pkw die größten Zuwächse, prozentuell legten Lkw und Busse am stärksten zu, deren Neuzulassungen sich – auf niedrigem Niveau – verdoppelten. Angesichts der Spritkrise fordert der VCÖ verstärkte Maßnahmen, um die Energiewende im Kfz-Verkehr zu beschleunigen. Zudem ist die Rad-Infrastruktur rascher zu verbessern, damit das große Potenzial von E-Bikes besser genutzt werden kann.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Lobauautobahn ist keine nachhaltige Lösung für die bestehenden Verkehrsprobleme

VCÖ (Wien, 2. April 2026) - Die Lobauautobahn ist extrem teuer, verursacht große ökologische Schäden und ist keine wirksame Lösung für die bestehenden Verkehrsprobleme, stellt die Mobilitätsorganisation VCÖ anlässlich der beginnenden Vorbereitungsarbeiten für den Bau der S1 zwischen Groß-Enzersdorf und dem Knoten Süßenbrunn fest. Die Prognosen, auf denen das bereits im Jahr 2009 eingereichte Projekt basiert, sind veraltet und bereits heute von der Realität widerlegt. Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung von Maßnahmen, die bereits heute wirksam werden und die Staus auf der Südosttangente reduzieren sowie Anrainerinnen und Anrainer entlasten.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: 64 Verkehrstote im 1. Quartal sind Mahnung verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen umzusetzen

VCÖ (Wien, 1. April 2026) – Statt zu sinken war auch heuer im 1. Quartal die Zahl der Verkehrstoten in Österreich hoch. 64 Menschen kamen in den ersten drei Monaten bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben und damit um eine Person mehr als in den ersten drei Monaten des Vorjahres, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Die meisten Verkehrstoten gab es in Niederösterreich mit 22. Zwei Bundesländer, Wien und das Burgenland, erreichten das Ziel „null Verkehrstoten“. Durch das eigene Fahr- und Mobilitätsverhalten kann das Unfallrisiko deutlich reduziert werden, betont der VCÖ. Zudem sind verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen nötig.

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