Presseaussendung Archiv

Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

VCÖ zu Schulbeginn: Verstärkte Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem umsetzen

VCÖ (Wien, 5. September 2022) – Heute beginnt für rund 473.000 Kinder in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland das neue Schuljahr. Die Mobilitätsorganisation VCÖ weist darauf hin, dass der Schulweg für Kinder der häufigste Mobilitätszweck ist. Vor der Pandemie sind in Österreich acht von zehn Kindern autofrei zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad zur Schule gekommen. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im sicheren Verhalten im Straßenverkehr zu erlangen. Wichtig ist, dass Gemeinden, Städte und Bezirke verstärkte Maßnahmen für ein sicheres, kindgerechtes Verkehrssystem umsetzen, betont der VCÖ.

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Foto: Grabkerzen mit Blumenstrauß

VCÖ: Traurige Sommerunfallbilanz - mehr Verkehrstote in Österreich

VCÖ (Wien 1. September 2022) – Im heurigen Sommer kamen auf Österreichs Straßen mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben als im Sommer des Vorjahres, macht der VCÖ aufmerksam. Nach vorläufigen Daten starben im Juli und August 85 Menschen im Straßenverkehr, seit Jahresanfang waren bereits 273 Verkehrstote zu beklagen - um 43 mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres. Die Mobilitätsorganisation VCÖ drängt angesichts des starken Anstiegs tödlicher Verkehrsunfälle auf rasche Maßnahmen. Die zu hohen Toleranzgrenzen beim Überschreiten von Tempolimits sind nach Schweizer Vorbild abzuschaffen. Auf Freilandstraßen erhöht Tempo 80 statt 100 die Sicherheit, im Ortsgebiet Tempo 30 statt 50. Zudem braucht es in den Regionen mehr Anrufsammeltaxis und Discobusse, betont der VCÖ.

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Drei Kinder mit Schultasche auf dem Schulweg, welche von hinten gezeigt werden und einen Gehsteig entlang gehen.

VCÖ: In der Freizeit werden ein Vielfaches mehr an Schulkindern bei Verkehrsunfällen verletzt als am Schulweg

VCÖ (Wien, 29. August 2022) – Am Montag beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Die Verkehrssicherheit am Schulweg ist deutlich höher als auf Freizeitwegen. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den vergangenen drei Jahren sechsmal so viele 6- bis 14-Jährige Kinder in der Freizeit im Straßenverkehr verletzt wurden wie am Schulweg. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr zu lernen. Elterntaxis nehmen dem Kind diese Chance und verursachen zudem im Schulumfeld oft ein Verkehrschaos. Verkehrsberuhigung sowie weitere Maßnahmen für ein kindgerechtes Verkehrssystem erhöhen die Sicherheit für Kinder, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Innenraum eines ÖBB Talent Zuges, in welchem sich zahlreiche Fahrgäste befinden.

VCÖ-Bahntest: Drei von zehn Fahrgästen wünschen mehr Pünktlichkeit bei den Bahnen

VCÖ (Wien, 24. August 2022) - Heuer waren teilweise bereits mehr Fahrgäste mit den Bahnen unterwegs als vor Covid-19. Ein Seiteneffekt: Die Fahrgäste nehmen die Bahnen teilweise weniger pünktlich wahr, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. Drei von zehn Fahrgästen wünschen zudem mehr Verbindungen auf Regionalbahnen, jeder 3. Fahrgast möchte eine bessere Abstimmung mit anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Sieben von zehn Fahrgästen mit Jahreskarte fahren nun häufiger mit der Bahn als früher. Ein Drittel der Fahrgäste spricht sich für eine Erweiterung des Klimatickets aus, etwa um Rabatte für  Sharing-Angebote und Anrufsammeltaxis.

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Halle des Wiener Hauptbahnhofes. Man sieht Stiegen, Rolltreppen sowie das ÖBB Reisezentrum.

VCÖ-Bahnhoftest: Hauptbahnhöfe von Rankweil, Seefeld und Wien von Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 21. August 2022) – Der Bahnhof Seefeld in Tirol, der Bahnhof Rankweil und der Hauptbahnhof Wien sind die Gewinner des diesjährigen VCÖ-Bahnhoftest. Mehr als 11.000 Fahrgäste haben die Bahnhöfe nach 15 Kriterien bewertet. Insgesamt erhalten Österreichs Bahnhöfe von den Fahrgästen beim VCÖ-Bahnhoftest ein Gut. Großen Verbesserungsbedarf sehen die Fahrgäste bei Wartebereichen, Sanitäranlagen und beim Bahnhofumfeld. Drei von vier Fahrgästen kommen autofrei zum Bahnhof.

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Autos, welche auf einer Autobahn im Stau stehen. Aus den Auspuffen sieht man Abgase aufsteigen.

VCÖ: Verstärkte Klimaschutz-Maßnahmen im Verkehr nötig

VCÖ (Wien, 17. August 2022) - Die Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs waren im Coronajahr 2021 zwar niedriger als im Jahr 2019, aber um über 50 Prozent höher als im Jahr 1990, macht die Mobilitätsorganisation VCÖ aufmerksam. Und für 2022 ist statt mit einem Rückgang mit einem weiteren Anstieg der Emissionen zu rechnen. Der VCÖ betont, dass die Klimaziele im Verkehr nur durch verstärkte Maßnahmen erreichbar sind. Rasch wirksam sind niedrigere Tempolimits, die zudem Zusatznutzen wie zB niedrigerer Spritverbrauch und mehr Verkehrssicherheit mit sich bringen.

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Autobahn, auf welcher sehr viele Autos und Lkws zu sehen sind

VCÖ: Im 1. Halbjahr auf Österreichs Autobahnen weniger Pkw, aber mehr Lkw-Verkehr als vor Covid-19 Pandemie

VCÖ (Wien, 4. August 2022) – Bei neun von zehn Autobahn- und Schnellstraßen-Zählstellen waren heuer im 1. Halbjahr weniger Pkw unterwegs als vor der Covid-19 Pandemie, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Asfinag zeigt. Anders beim Lkw-Verkehr: Hier waren bei drei Viertel der Zählstellen bereits mehr Lastwagen unterwegs als vor der Pandemie. Insgesamt sind auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen über sechsmal so viele Pkw wie Lkw unterwegs. Der VCÖ betont, dass verstärktes Mobilitätsmanagement von Betrieben und mehr betriebliche Gleisanschlüsse die Verkehrsbelastung deutlich reduzieren können.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Mehr als die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle passiert auf Freilandstraßen

VCÖ (Wien, 1. August 2022) – In den vergangenen drei Jahren kamen in Österreich auf Freilandstraßen insgesamt 628 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, das waren 56 Prozent aller Verkehrstoten, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Die größte Opfergruppe waren Pkw-Insassen, die zweitgrößte Motorrad-Fahrende. Tempo 80 statt 100, wie zuletzt von vielen Fachleuten vorgeschlagen, reduziert den Anhalteweg und damit das Unfallrisiko, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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Luftaufnahme einer Landschaft, bei welcher man eine sehr starke Zersiedelung erkennt.

VCÖ zu UVP-Novelle: Wichtiger Schritt, um Flächenverbrauch zu reduzieren

VCÖ (Wien, 25. Juli 2022) - Die heute von Klimaschutzministerin Leonore Gewessler präsentierte UVP-Novelle sieht verbesserte Maßnahmen vor, um den Flächenverbrauch durch Zersiedelung zu bremsen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt diesen Schritt, weil Zersiedelung wertvolle Böden zerstört und mehr Autoverkehr verursacht.

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Digitale Anzeigetafel auf einer Autobahn, welche aufgrund des Immisionsschutzgesetzes-Luft Tempo 100 anzeigt

VCÖ begrüßt Kaiser-Vorschlag für niedrigere Tempolimits

VCÖ (Wien, 21. Juli 2022) - Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt den Vorschlag von Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser, die Tempolimits zu reduzieren, um Energie zu sparen. Der VCÖ weist darauf hin, dass laut Studie des Umweltbundesamts ein Pkw, der auf der Autobahn 110 km/h statt 130 km/h fährt, im Schnitt um 17 Prozent weniger Sprit verbraucht, bei Tempo 100 sogar um 23 Prozent weniger. Zudem sinken CO2-Ausstoß, Schadstoff-Ausstoß und auch das Unfallrisiko. Für Freilandstraßen spricht sich der VCÖ für Tempo 80 statt 100 aus.

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