Presseaussendung Archiv

Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ: Realer Spritverbrauch von Österreichs Diesel-Pkw ist in den vergangenen 25 Jahren kaum gesunken

VCÖ (Wien, 11. März 2026) – Der reale Spritverbrauch der Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten ist in den vergangenen 25 Jahren um lediglich 0,6 Liter pro 100 Kilometer gesunken, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Mit 6,4 Litern ist der Durchschnittsverbrauch der Diesel-Pkw doppelt so hoch wie das bereits in den 1990er Jahren versprochene 3-Liter-Auto. Auch die Benzin-Pkw liegen mit einem Durchschnittsverbrauch von 6,7 Litern deutlich darüber. Der VCÖ weist darauf hin, dass der Spritverbrauch einen größeren Einfluss auf die jährlichen Spritkosten der Autofahrerinnen und Autofahrer hat als der Spritpreis. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen auf EU-Ebene und in Österreich, um den Spritverbrauch der Autos zu reduzieren.

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Foto (c) shutterstock_MajicStock

VCÖ: Im Vorjahr wurde in Österreich so viel Kerosin wie noch nie getankt

VCÖ (Wien, 10. März 2026) – In Österreich wurde im Vorjahr um rund sechs Prozent mehr Kerosin getankt als im Jahr 2024. Damit wurde nicht nur so viel Kerosin wie noch nie in Österreich getankt, sondern auch erstmals die Marke von einer Million Tonnen überschritten. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert ein rascheres Hochfahren der E-Kerosin-Produktion in Europa. E-Kerosin reduziert die CO2-Emissionen des Flugverkehrs und macht unabhängiger von Importen von fossilem Kerosin, was wie aktuell zu sehen ist, für Bevölkerung und Wirtschaft sehr wichtig ist.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Minus 50 Prozent Verkehrstote in Österreich, wenn Männer so sicher mobil werden wie es Frauen heute sind

VCÖ (Wien, 6. März 2026) – Frauen sind im Straßenverkehr deutlich sicherer mobil als Männer und sie verursachen deutlich weniger Verkehrsunfälle, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des bevorstehenden Weltfrauentags zeigt. Im Vorjahr kamen fast viermal so viele Männer wie Frauen bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben. Auffallend ist, dass fast jede zweite tödlich verunglückte Frau eine Seniorin war. Weiteres Ergebnis der VCÖ-Analyse: In den vergangenen Jahren haben Männer doppelt so viele Verkehrsunfälle verursacht wie Frauen. Und bei Unfällen mit Alko-Lenkern war der Anteil der Männer sogar sechsmal so hoch wie der von Frauen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Autos von Österreichs Haushalten schlucken im Schnitt 645 Liter Benzin und 810 Liter Diesel pro Jahr

VCÖ (Wien, 4. März 2026) – Der Krieg im Iran treibt den Ölpreis in die Höhe und damit auch die Spritpreise. Die Autos von Österreichs Haushalten verbrauchen im Schnitt 645 Liter Benzin und 810 Liter Diesel pro Jahr, informiert die Mobilitätsorganisation VCÖ. Mit spritsparendem Fahrstil kann der Verbrauch um 15 bis 20 Prozent reduziert werden. Wer zudem kurze Strecken mit dem Rad statt mit dem Auto fährt oder Fahrgemeinschaften bildet, kann die Spritkosten noch zusätzlich deutlich reduzieren, betont der VCÖ.

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Foto: Zapfhahn, welcher ein Diesel-Auto betankt.

VCÖ fordert Maßnahmenpaket zur Reduktion der Erdölabhängigkeit des Verkehrs

VCÖ (Wien, 2. März 2026) – Der Angriff der USA und Israels auf den Iran führt zu höheren Rohölpreisen am Weltmarkt und damit auch zu höheren Spritpreisen in Österreich. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um die massive Erdölabhängigkeit des Kfz-Verkehrs rascher zu reduzieren. Immerhin konnte der Treibstoffverbrauch Österreichs seit dem Jahr 2019 um rund 18 Prozent reduziert werden, aber mit rund 8,6 Milliarden Litern war der Verbrauch von Diesel und Benzin im Vorjahr nach wie vor sehr hoch. Der Kfz-Verkehr ist aus der Erdölfalle zu befreien, indem der Anteil der E-Mobilität rascher erhöht wird und Maßnahmen zur stärkeren Verlagerung von Autofahrten auf öffentliche Verkehrsmittel sowie bei kürzeren Strecken auf E-Bike und Fahrrad umgesetzt werden.

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Foto: iStock 000010555647/olaser

VCÖ: Zwischen Wiens Bezirken große Unterschiede beim Rad- und Fußgängeranteil

VCÖ (Wien, 27. Februar 2026) – Bereits in zehn Bezirken ist die Bevölkerung auf mehr als 50 Prozent ihrer Wege zu Fuß oder mit dem Rad mobil, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Spitzenreiter bei der aktiven Mobilität sind die Bewohnerinnen und Bewohner der Inneren Stadt vor Mariahilf und Neubau. Den höchsten Radverkehrsanteil hat die Leopoldstadt. Die Mobilitätsorganisation VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung und den stärkeren Ausbau der Radinfrastruktur.

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VCÖ zur StVO-Novelle: Ermöglichung der automatisierten Zufahrtskontrolle ist positiv

VCÖ (Wien, 25. Februar 2026) – Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die heute von Mobilitätsminister Peter Hanke vorgestellte 36. StVO-Novelle. Durch die Ermöglichung automatisierter Zufahrtskontrollen können Städte verstärkte Verkehrsberuhigungsmaßnahmen umsetzen. Europaweit sind bereits in rund 500 Städten automatisierte Zufahrtskontrollen erfolgreich im Einsatz. Verkehrsberuhigung ist eine zentrale Maßnahme, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, insbesondere für alle, die zu Fuß oder mit dem Rad mobil sind.

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Foto: Lächelnde Person auf Fahrrad. Im Hintergrund ist ein Markt zu sehen.

VCÖ: Für den Start in die Radfahrsaison Tipps für den Fahrrad-Check

VCÖ (Wien, 25. Februar 2026) – Mit den Temperaturen steigt auch die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Mobilitätsorganisation VCÖ betont, dass nach der Winterpause das Fahrrad vor der ersten Ausfahrt unbedingt einem Servicecheck zu unterziehen ist. Der VCÖ gibt Tipps, worauf bei der Wartung des Fahrrads zu achten ist. Österreich ist auch ein Fahrradland: Drei von vier Haushalten besitzen mindestens ein funktionstüchtiges Fahrrad.

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VCÖ fordert bundesweite Modernisierungsoffensive für Bushaltestellen

VCÖ (Wien, 19. Februar 2026) – Österreich ist nicht nur ein Land der Berge, sondern auch ein Land der Bus-Haltestellen. Mehr als 35.000 Haltestellen gibt es landesweit. Aber wie ist es um deren Qualität bestellt? Wie sicher sind sie zu erreichen? Welche Mängel gibt es bei den Haltestellen? Das möchte die Mobilitätsorganisation VCÖ gemeinsam mit den Fahrgästen aufzeigen. Fahrgäste können ab sofort im Internet unter map.vcoe.at Probleme bei Haltestellen eintragen. Der VCÖ sammelt die Einträge und übermittelt diese dann an die für die jeweilige Haltestelle zuständigen Stellen.

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Foto: Fußgängerzone aus der Vogelperspektive. Man sieht zahlreiche Fußgängerinnen und Fußgänger.

VCÖ: Jeder Dritte in Österreich lenkt nie oder nur selten ein Auto

VCÖ (Wien, 17. Februar 2026) – „Autofasten“ wird in Österreich nicht nur in der Fastenzeit praktiziert. 34 Prozent der in Österreich lebenden Menschen ab 16 Jahren lenken nie oder nur selten ein Auto, in Wien sind es sogar 63 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Auffallend ist, dass außerhalb von Wien in den westlichen Bundesländern deutlich weniger Auto gefahren wird als in den östlichen Bundesländern. Die Mobilitätsorganisation VCÖ ruft zur Teilnahme an der Initiative Autofasten der katholischen und evangelischen Kirche auf.

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