Presseaussendung Archiv

VCÖ-Bahntest: Die Hälfte der Bahnfahrgäste hat Autofahrten auf die Bahn verlagert

VCÖ (Wien, 5. Jänner 2022) – Was bewegt zum Umstieg vom Auto auf die Bahn? Das hat der VCÖ beim aktuellen VCÖ-Bahntest erhoben. Die Hälfte der österreichweit in den Zügen von sieben Bahnunternehmen befragten über 8.800 Fahrgästen fährt heute Strecken mit dem Zug, die früher mit dem Auto gefahren wurden. Die wichtigsten Beweggründe: Kürzere Fahrzeit und verbessertes Angebot der Bahn. Acht von zehn Fahrgästen gaben an, dass sie noch Autofahrten auf die Bahn verlagern könnten, wenn die Gesamtreisezeit inklusive der Anschlüsse verkürzt wird. Der VCÖ fordert ein dichteres Öffi-Netz mit häufigeren Verbindungen und ein verbessertes Angebot für die erste und letzte Meile in den Regionen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Diesel wurde im Vorjahr mit rund 660 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 3. Jänner 2022) – Dieseltreibstoff wurde in Österreich im Vorjahr mit rund 660 Millionen Euro steuerlich begünstigt, informiert der VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie flossen im Vorjahr rund 7,8 Milliarden Liter Diesel in die Tanks von Kraftfahrzeugen, um rund 400 Millionen mehr als im Jahr 2020. Der VCÖ fordert die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel, wie es unter anderem in der Schweiz bereits der Fall ist.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: 359 Verkehrstote in Österreich sind Mahnung für verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2022) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2021 gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 359 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben. Im Jahr 2020 waren es nach vorläufigen Daten des BMI 338 und nach endgültigen Daten der Statistik Austria 344 gewesen. Der VCÖ fordert mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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Autos, welche auf einer Autobahn im Stau stehen. Aus den Auspuffen sieht man Abgase aufsteigen.

VCÖ zu Luftqualitätsbilanz: Verstärkte Maßnahmen für saubere Mobilität nötig

VCÖ (Wien, 30. Dezember 2021) - Laut Umweltbundesamt ist der Verkehr, insbesondere Dieselabgase, bei den gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxiden der Hauptverursacher und beim Feinstaub neben Hausbrand und Industrie einer der Hauptverursacher. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für mehr saubere Mobilität, insbesondere in den Städten. Die Steuerbegünstigung für Diesel ist rasch abzuschaffen. In Städten sind verstärkt mehr abgasfreie Lieferzonen und mehr Platz zum Gehen und Radfahren zu schaffen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Heuer mehr Verkehrstote in Österreich als im Vorjahr

VCÖ (Wien, 23. Dezember 2021) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten heuer gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 345 Menschen kamen seit Jahresanfang im Straßenverkehr ums Leben, um zehn mehr als zur gleichen Zeit des Jahres 2020. In Oberösterreich ist die Zahl der Todesopfer sogar um ein Drittel gestiegen. Der VCÖ fordert Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen sowie mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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Foto: ÖBB Cityjet der Baureihe Talent im Bahnhof Dornbirn

VCÖ-Bahntest: Jeder 4. Fahrgast für häufigere Verbindungen auf Regionalbahnen

VCÖ (Wien, 22. Dezember 2021) – Im Jahr 2021 waren im Vergleich zum Vorjahr mehr Fahrgäste mit Österreichs Bahnen unterwegs, aber weniger als in der Vor-Covid-19 Zeit. Die Leistung des Zugpersonals im zweiten Coronajahr wird von den Fahrgästen besonders geschätzt, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Fahrgäste unter anderem bei der Anzahl der Zugverbindungen, insbesondere im Regionalverkehr und bei Anschlüssen an Regionalbusse. Jeder fünfte Fahrgast erlebte heuer eine Verschlechterung bei der Pünktlichkeit. Der VCÖ fordert häufigere Verbindungen in den Regionen, insbesondere auch außerhalb der klassischen Pendelzeiten tagsüber und am späteren Abend.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Österreich hat bei neuen E-Pkw den dritthöchsten Anteil in der EU

VCÖ (Wien, 20. Dezember 2021) – Österreich hat nach Schweden und den Niederlanden in der EU den dritthöchsten Anteil an E-Pkw bei den Neuzulassungen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Europas Spitzenreiter ist Norwegen, wo bereits 60 Prozent der Neuwagen ausschließlich mit Strom fahren. Der Gesamtenergieverbrauch von E-Pkw ist in Österreich pro Fahrzeugkilometer im Schnitt um 42 Prozent niedriger als von Pkw mit Verbrennungsmotor. Der VCÖ weist aber darauf hin, dass auch bei E-Pkw der Verbrauch mit Größe und Gewicht steigt. Energiefresser sollten keine Förderung erhalten, betont der VCÖ.

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Foto: ÖBB/Roman Bönsch

VCÖ-Bahntest: Wien Hauptbahnhof wird vor Klagenfurt und Salzburg von den Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 17. Dezember 2021) – Der Wiener Hauptbahnhof wurde von den Fahrgästen beim diesjährigen VCÖ-Bahntest nicht nur am besten bewertet, sondern gefällt den Fahrgästen auch am besten. Nach 13 Kriterien haben rund 10.000 Fahrgäste die Bahnhöfe bewertet. Am Podest folgen bei den großen Bahnhöfen Klagenfurt und Salzburg. Außerhalb der Landeshauptstädte liegt bei den größeren Bahnhöfen der modernisierte Bahnhof Braunau am Inn an der Spitze, bei den kleineren Bahnhöfen Kirchberg in Tirol. Die Modernisierung von Bahnhöfen ist zügig fortzusetzen, fordert der VCÖ.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

Umweltschutzorganisationen zeigen rechtlichen Ausweg aus der Stadtstraße auf

(Wien/OTS) - Nach dem Stopp des Lobau-Tunnels würde die autobahnähnliche Stadtstraße ins Leere laufen. Trotzdem wird sie für die Stadtentwicklung Wiens als alternativlos dargestellt. Nun zeigen Umweltschutzorganisationen gemeinsam mit Jurist:innen des ÖKOBÜRO einen rechtlichen Ausweg auf: „Statt Baustellen-Besetzer:innen mit Klagsdrohungen mundtot zu machen, sollte die Stadt Wien und Bürgermeister Michael Ludwig an einer nachhaltigen Mobilitätslösung arbeiten. Die autobahnähnliche Stadtstraße ist ein Projekt aus der verkehrspolitischen Steinzeit und völlig überdimensioniert. Es braucht eine Überarbeitung der Planung und wir können heute darstellen, dass das rechtlich auch möglich ist. Es fehlt nur der politische Wille", stellt Agnes Zauner, Geschäftsführerin von GLOBAL 2000, fest.

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VCÖ: Anzahl von Betrieben mit aktiven Gleisanschlüssen seit dem Jahr 2010 um ein Drittel gesunken

VCÖ (Wien, 14. Dezember 2021) – Die Anzahl der aktiven Anschlussbahnen ist in Österreich seit dem Jahr 2010 um ein Drittel zurückgegangen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Parallel dazu ist der Anteil des Schienengüterverkehrs von 33 Prozent im Jahr 2010 auf 28 Prozent im Vorjahr gesunken. Kein Wunder, denn zwei Drittel des Transportvolumens kommen über betriebliche Gleisanschlüsse auf die Schiene. Während Straßen zu Betrieben zur Gänze von der öffentlichen Hand finanziert werden, beträgt die Unterstützung bei Gleisanschlüssen nur 40 Prozent der Kosten. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Anschlussbahnen wieder zu reaktivieren. Zudem sollen betriebliche Gleisanschlüsse zum Standard bei Industriegebieten und Gewerbeparks werden.

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