Presseaussendung Archiv

Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Viele Rohöllieferanten Österreichs mit massiven Defiziten bei Pressefreiheit und Demokratie

VCÖ (Wien, 9. Dezember 2021) – Österreichs Erdöl-Importe summierten sich im Vorjahr auf rund 5,5 Milliarden Euro. Der Großteil von Österreichs Rohöl-Importstaaten weist massive Defizite bei Pressefreiheit und Demokratie auf, macht der VCÖ anlässlich des morgigen Tages der Menschenrechte aufmerksam. Rund 80 Prozent des importierten Erdöls verbrennt der Verkehr. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Mobilität und Gütertransporte auf energieeffizientere Verkehrsträger zu verlagern und auch, um den Verkehrsaufwand zu reduzieren. Zudem drängt der VCÖ auf die rasche Umsetzung der EU-Batterie-Richtlinie, um sicherzustellen, dass es bei der Produktion sowie bei der Förderung der verwendeten Rohstoffe zu keinen Menschenrechtsverletzungen kommt.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Tödliches Unfallrisiko war mit Pkw in den letzten drei Jahren 78 Mal so hoch wie mit Bahn

VCÖ (Wien, 8. Dezember 2021) – 537 Tote und 63.680 Verletzte. Das ist die traurige Opferbilanz von Pkw-Insassen, die in den vergangenen drei Jahren auf Österreichs Straßen verunglückt sind. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass pro 10 Milliarden Personenkilometer 23 Pkw-Insassen ums Leben kamen. Das tödliche Unfallrisiko mit dem Pkw ist rund 15 Mal so hoch wie mit dem Bus und 78 Mal so hoch wie mit der Bahn. Der VCÖ betont, dass mit einem dichteren öffentlichen Verkehrsnetz und häufigeren Verbindungen auch in den Regionen die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden kann.

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Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

VCÖ zu ökosozialer Steuerreform: Geplanter CO2-Preis ist zu niedrig

VCÖ (Wien, 6. Dezember 2021) – Heute endet die Begutachtungsfrist zur ökologischen Steuerreform. Der VCÖ begrüßt grundsätzlich den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Ökosozialen Steuerreform. Aber im Gesamtpakets fehlen wesentliche Teile der im Regierungsprogramm 2020-2024 verankerten Reform, wie beispielsweise die Ökologisierung des Pendelpauschales und die Ökologisierung des Dienstwagenprivilegs. Auch die Abschaffung der steuerlichen Begünstigung von Dieseltreibstoff fehlt.

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Sehr großer Parkplatz eines Supermarktes, auf dem sich keine Fahrzeuge befinden.

VCÖ / Hagelversicherung: Vier Fünftel der Bevölkerung Österreichs laut MARKET-Umfrage gegen Zersiedelung und Zubetonieren weiterer Grünflächen

VCÖ (Wien, 3. Dezember 2021) – Der Verkehr verbraucht in Österreich bereits eine Fläche von rund 2.080 Quadratkilometer, das entspricht der fünffachen Fläche von Wien, machen VCÖ und Hagelversicherung anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember aufmerksam. Eine repräsentative Umfrage des Instituts MARKET zeigt nun, dass Österreichs Bevölkerung mit großer Mehrheit für Maßnahmen gegen den Flächenfraß ist. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren sprechen sich für eine Verschmälerung überdimensionierter Straßen aus. Sogar 84 Prozent sind dafür, das Zubetonieren weiterer Grünflächen durch eine Versiegelungsabgabe zu verteuern und durch eine gemeindeübergreifende Raumplanung weitere Zersiedelung zu verhindern.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Auf Österreichs Autobahnen sieben Mal so viele Pkw wie Lkw unterwegs

VCÖ (Wien, 2. Dezember 2021) – Je nach Autobahn beträgt der Pkw-Anteil am Verkehrsaufkommen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen zwischen 74 und 95 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von 273 Asfinag-Zählstellen zeigt. Auf der A3, A7, A22 und A23 ist der Pkw-Anteil mit deutlich über 90 Prozent am höchsten, auf den Transitautobahnen A13 und A8 mit rund drei Viertel am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass mit betrieblichem Mobilitätsmanagement sowie mehr Bahn- und Busverbindungen die Verkehrsbelastung vor allem in den Ballungsräumen rasch reduziert werden kann.

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VCÖ: Aus für Lobautunnel aus Umwelt- und Verkehrssicht zu begrüßen – mehr Straßen bringen mehr Verkehr

VCÖ (Wien, 1. Dezember 2021) – Dass der sündteure Lobautunnel durch den Nationalpark nicht gebaut wird, ist nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Verkehrssicht eine kluge Entscheidung, stellt der VCÖ zur heute von Verkehrsministerin Leonore Gewessler bekannt gegebenen Entscheidung fest. Denn Straßenausbau führt zu mehr Verkehr und damit a la longue wieder zu mehr Staus. Die Klimaziele kann Österreich nur mit einer verstärkten Verlagerung von Autofahrten auf Öffis erreichen, betont der VCÖ. Statt neuer Straßen ist der Öffentliche Verkehr auszubauen.

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Foto: VCÖ

VCÖ: In Wien fahren immer mehr im Winter mit dem Rad

VCÖ (Wien, 27. November 2021) – Immer mehr Wienerinnen und Wiener treten auch im Winter fleißig in die Pedale. Im Vergleich zum Dezember 2013 wurden in Wien im letzten Dezember bei zwölf Radverkehrszählstellen um insgesamt 52 Prozent mehr Radfahrende gezählt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Bei den Zählstellen Wienzeile, Donaukanal und Langobardenstraße hat sich der Radverkehr sogar mehr als verdoppelt. Für das sichere Radfahren im Winter ist eine gute Beleuchtung sowie ein aufmerksamer und umsichtiger Fahrstil besonders wichtig, betont der VCÖ. Der über das ganze Jahr steigende Radverkehr braucht mehr Platz und den rascheren Ausbau der Rad-Infrastruktur, betont der VCÖ.

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Autobahn, auf welcher sehr viele Autos und Lkws zu sehen sind

VCÖ: Aus für Weiterbau der S37 ist aus Verkehrs- und Umweltsicht sinnvoll

VCÖ (Wien, 25. November 2021) – Dass zwischen Scheifling und Sankt Veit keine neue Transitroute gebaut wird, ist aus Verkehrs- und Umweltsicht vernünftig, stellt der VCÖ zur heute vom Klimaschutzministerium zur S37 bekannt gegebenen Entscheidung fest. Auch bei der S36 Murtal Schnellstraße wäre die Verbesserung des öffentlichen Verkehrsangebots und Maßnahmen zur Verkehrsreduktion der bessere Weg gewesen.

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Foto: Grabkerzen mit Blumenstrauß

VCÖ: Außerhalb Wiens können heuer nur mehr drei Bezirke das Ziel „null Verkehrstote“ erreichen

VCÖ (Wien, 25. November 2021) – Bereits 320 Menschen kamen seit Jahresanfang bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben. Außerhalb Wiens können nur mehr drei Bezirke und fünf Statutarstädte das Ziel „null Verkehrstote“ erreichen, in Wien 16 der 23 Bezirke, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. In den vergangenen fünf Jahren gab es nur in der Statutarstadt Rust sowie in den Wiener Bezirken Mariahilf und Hietzing keinen tödlichen Verkehrsunfall. Mit Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet und Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen kann die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden, betont der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: In Österreich seit 2010 fast doppelt so viele Verkehrstote wie in der Schweiz

VCÖ (Wien, 21. November 2021) – Seit dem Jahr 2010 kamen in Österreich mehr als 5.000 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, macht der VCÖ anlässlich des heutigen Weltgedenktages für Straßenverkehrsopfer aufmerksam. Im europäischen Vergleich liegt Österreich deutlich hinter dem Spitzenfeld. Im Vergleich zur Schweiz wurden in Österreich seit dem Jahr 2010 fast doppelt so viele Menschen im Straßenverkehr getötet. Der VCÖ fordert nach Schweizer Vorbild Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen. Zudem soll Tempo 30 im Ortsgebiet zur Regel und höheres Tempo die Ausnahme werden.

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