Presseaussendung Archiv

Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Hoher Spritverbrauch von Österreichs Diesel-Pkw

VCÖ (Wien, 29. September 2021) – Der reale Spritverbrauch der Diesel-Pkw von Österreichs Haushalten geht nur im Schneckentempo zurück, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Im Jahr 2000 verbrauchten die heimischen Diesel-Pkw im Schnitt sieben Liter pro 100 Kilometer, 20 Jahre später ist der Verbrauch um lediglich einen halben Liter niedriger. Einsparungen durch technologische Fortschritte wurden durch die massive Gewichtszunahme der Autos und mehr PS größtenteils wieder zunichtegemacht. Würden die Diesel-Pkw nur 5 statt 6,5 Liter pro 100 Kilometer verbrauchen, würde sich ein Diesel-Pkw Fahrer im Schnitt 225 Euro pro Jahr an Spritkosten sparen, macht der VCÖ aufmerksam.

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Foto: Lkw auf einer Autobahn

VCÖ: Lebensmittelverschwendung verursacht viel Lkw-Verkehr

VCÖ (Wien, 28. September 2021) – Rund eine Million Tonnen Lebensmittelabfälle der Haushalte, Gastronomie und des Handels gelten als vermeidbar, erinnert der VCÖ anlässlich des morgigen internationalen Tags der Lebensmittelverschwendung. Lebensmittelverschwendung verursacht viel unnötigen Lkw-Verkehr: Neben Lkw-Fahrten zu den Filialen schlagen sich auch die Mülltransporte zu Buche, betont der VCÖ. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Lebensmittelverschwendung zu verringern.

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Foto: Mobilitätsagentur

VCÖ: Anzahl der häufig Radfahrenden in Österreich seit 2007 um über 40 Prozent gestiegen

VCÖ (Wien, 21. September 2021) – Immer mehr in Österreich nutzen das Fahrrad als Verkehrsmittel. Schon vor dem durch Covid-19 verstärkten Radfahrboom hat die Zahl der häufig Radfahrenden seit dem Jahr 2007 um 675.000 auf 2,35 Millionen zugenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Österreichs Spitzenreiter beim Radverkehr ist Vorarlberg, wo 49 Prozent der über 15-Jährigen täglich oder mehrmals die Woche mit dem Rad fahren. Die stärkste Zunahme bei der Anzahl der häufig Radfahrenden verzeichnete Wien mit plus 86 Prozent. Der VCÖ fordert mehr Tempo beim Ausbau der Rad-Infrastruktur sowohl in den Städten als auch in den Regionen.

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Foto: Eisenberger

VCÖ: Österreich ist im Schienenverkehr EU-Champion

VCÖ (Wien, 17. September 2021) – Österreich ist beim Schienenverkehr EU-Champion, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von nun veröffentlichten Daten von Eurostat zeigt. Vor Covid-19 wurden in Österreich pro Kopf durchschnittlich 2.330 Kilometer mit Bahn, Straßenbahn und U-Bahn zurückgelegt. Der zweitplatzierte Tschechien lag mit 2.055 Kilometer deutlich dahinter. Europameister ist die Schweiz. Durch Covid-19 gingen europaweit die mit der Bahn gefahrenen Kilometer zurück. Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn mehr Menschen vom Auto auf die Bahnen umsteigen. Neben dem Ausbau des Angebots sind auch verstärkte Anreize zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr nötig, betont der VCÖ.

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

VCÖ: Statt mit Elterntaxi besser gesund und klimaverträglich zur Schule

VCÖ (Wien, 6. September 2021) – Heute hat das neue Schuljahr begonnen. Der Schulweg ist für Kinder eine Chance, in Zeiten des zunehmenden Bewegungsmangels auf eine tägliche Portion Bewegung zu kommen, betont der VCÖ. Zudem ist die Verkehrssicherheit am Schulweg höher als auf Freizeitwegen. Kinder können Kompetenz im Verhalten im Straßenverkehr in einem gesicherten Umfeld erlangen. Elterntaxis nehmen Kindern diese Chance und verursachen zudem Verkehrsprobleme im Schulumfeld. Mehr Verkehrsberuhigung sowie mehr Schulstraßen fördern den gesunden Schulweg von Kindern betont der VCÖ.

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Foto: Zebrastreifen, welcher von mehreren Fußgängerinnen und Fußgängern überquert wird

VCÖ: Im Vorjahr um ein Viertel weniger Schutzwegunfälle, aber jeder 3. Fußgängerunfall passierte auf einem Schutzweg!

VCÖ (Wien, 3. September 2021) – Der Verkehrsrückgang infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie hat im Vorjahr zu rund einem Viertel weniger Schutzwegunfällen geführt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Aber die Zahl der Opfer war auch im Vorjahr hoch: 873 Fußgängerinnen und Fußgänger wurden am Schutzweg verletzt, neun getötet. Im letzten September hat sich die Zahl der Schutzwegunfälle im Vergleich zum August fast verdoppelt. Mit dem Schulanfang ist erhöhte Aufmerksamkeit der Kfz-Lenkenden wichtig. Darüber hinaus ist mit verstärkter Verkehrsberuhigung und Tempo 30 statt 50 die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger zu erhöhen, betont der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Im heurigen Sommer mehr Verkehrstote in Österreich

VCÖ (Wien 1. September 2021) – 77 Menschen sind heuer im Juli und August nach vorläufigen Daten bei Verkehrsunfällen in Österreich ums Leben gekommen, informiert der VCÖ. Damit ist die Zahl der Verkehrstoten im heurigen Sommer um fünf höher als im Sommer des Vorjahres. Die meisten Todesopfer waren in Niederösterreich mit 19 zu beklagen, die wenigsten in Vorarlberg mit eins. Seit Jahresbeginn wurden im Straßenverkehr in Österreich bereits 224 Menschen getötet. Wirksame Maßnahmen, um die Zahl schwerer Verkehrsunfälle zu reduzieren, sind die Erweiterung des Vormerksystems um Schnellfahren und Handy am Steuer sowie niedrigere Tempolimits im Ortsgebiet und auf Freilandstraßen, betont der VCÖ.

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Foto: Markus Gansterer

VCÖ: Fast zwei Drittel der Verkehrsunfälle mit Personenschaden passieren im Ortsgebiet

VCÖ (Wien, 30. August 2021) – 22.812 Verletzte und 89 Todesopfer. Das ist die traurige Bilanz der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet, die im Vorjahr in Österreich passierten. 63 Prozent aller Verkehrsunfälle, bei denen Menschen verletzt wurden, ereigneten sich im Ortsgebiet, macht der VCÖ aufmerksam. 40 Prozent der Todesopfer waren Fußgängerinnen und Fußgänger, sechs von zehn waren älter als 70 Jahre. Der VCÖ betont, dass auch in Österreichs Ortsgebieten Tempo 30 die Regel und höheres Tempo die Ausnahme werden soll. Eine Regelung, die beispielsweise in Brüssel seit Jahresanfang, in Spanien seit Mai und in Paris seit heute gilt.

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

VCÖ: Zahl der Schulwegunfälle im Vorjahr coronabedingt um die Hälfte zurückgegangen

VCÖ (Wien, 27. August 2021) – In eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr ging in Österreich aufgrund der Lockdowns und des Homeschoolings die Zahl der Schulwegunfälle um 47 Prozent zurück und die Zahl der verletzten Kinder um 49 Prozent, berichtet der VCÖ. Es gab keinen tödlichen Schulwegunfall. Der VCÖ rät Eltern von Kindern bis zum 12. Lebensjahr in den Ferien den Schulweg gemeinsam mit dem Kind zu üben. Zudem ist für die Kinder mehr Verkehrsberuhigung in den Städten und Gemeinden wichtig. Der VCÖ erhebt nun in einer Umfrage, wie kindgerecht Eltern die Verkehrsplanung in ihrer Wohngemeinde einschätzen.

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Foto: Styria-Mobile

VCÖ: Österreich kann Klimaziele nur mit deutlich mehr Öffentlichem Verkehr erreichen

VCÖ (Wien, 25. August 2021) – Trotz Verkehrsrückgangs infolge der Covid-19 Pandemie verursachte der Verkehr in Österreich im Vorjahr um fast 50 Prozent mehr CO2 als im Jahr 1990. Österreich kann seine Klimaziele nur erreichen, wenn künftig weniger mit dem Auto gefahren wird und der Anteil, der mit dem Öffentlichen Verkehr zurückgelegten Kilometer stark steigt. Dafür braucht es Angebotsverbesserungen und verstärkte Anreize für ein klimaverträglicheres Mobilitätsverhalten, wie eine heute veröffentlichte VCÖ-Publikation zeigt.

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