Presseaussendung Archiv

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VCÖ: Drei Viertel der Plug-In Hybrid Pkw sind SUV - in Tirol ist SUV-Anteil am niedrigsten

VCÖ (Wien, 21. Jänner 2022) – Der Anteil der SUV an den Neuwagen hat sich in Österreich seit dem Jahr 2010 auf 38 Prozent im Vorjahr mehr als verdreifacht. Den niedrigsten SUV-Anteil hat im Bundesländer-Vergleich Tirol. Auch bei den Bezirken haben mit Innsbruck-Land und Reutte zwei Tiroler Bezirke den niedrigsten SUV-Anteil, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Was auffällt: Drei Viertel der im Vorjahr neuzugelassenen Plug-In Hybride waren SUV. Und auch bereits vier von zehn E-Pkw fallen in diese Kategorie. SUV haben einen höheren Energieverbrauch als vergleichbare herkömmliche Modelle. Weder für Plug-In Hybrid noch für E-Pkw mit hohem Energieverbrauch macht eine Kaufprämie aus Klimaschutzsicht Sinn, betont der VCÖ.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Bei E-Pkw-Neuzulassungen große Unterschiede zwischen Österreichs Bezirken

VCÖ (Wien, am 18. Jänner 2022) - Beim Anteil der E-Pkw an den Neuwagen ist der Unterschied zwischen Österreichs Bezirken sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Während in Wien-Ottakring im Vorjahr bereits 41 Prozent der Neuzulassungen E-Pkw waren, lag der Anteil im Tiroler Bezirk Reutte und in Wien-Simmering bei nur bei vier Prozent. Außerhalb Wiens hat der Mühlviertler Bezirk Rohrbach die Nase vorne, vor Salzburgs Pinzgau und der Südoststeiermark. Der VCÖ spricht sich für ein Ende der Steuerbegünstigung von Diesel und der steuerlich subventionierten privaten Nutzung von Firmenwagen mit Verbrennungsmotor aus.

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Foto: Grabkerzen mit Blumenstrauß

VCÖ: Im Vorjahr wurden 35 Fußgänger bei Verkehrsunfällen getötet – mehr als die Hälfte der Opfer über 70 Jahre

VCÖ (Wien, 14. Jänner 2022) – Die Zahl der tödlichen Fußgängerunfälle ist in Österreich im Vorjahr deutlich zurückgegangen, die größte Opfergruppe sind nach wie vor Seniorinnen und Senioren, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 20 der 35 Fußgängerinnen und Fußgänger, die im Straßenverkehr ums Leben kamen, waren 70 Jahre oder älter. Die Hälfte der tödlichen Fußgängerunfälle mit Fremdverschulden wurden von Pkw verursacht. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem im Ortsgebiet, wie mehr Verkehrsberuhigung, Tempo 30 statt 50 und übersichtliche Übergänge.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Im Vorjahr in Österreich mehr Flugverkehr – aber deutlich weniger als vor Covid-19

VCÖ (Wien, 13. Jänner 2022) – Der Flugverkehr in Österreich hat im Vorjahr um fast 16 Prozent zugenommen, lag aber noch deutlich unter dem Niveau von vor der Coronakrise, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Eurocontrol zeigt. Innerhalb des Vorjahres gab es große Unterschiede: Im zweiten Halbjahr wurde mehr als doppelt so viel geflogen als im 1. Halbjahr. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise sind verstärkte Maßnahmen nötig, um die Klimabilanz des Reiseverkehrs zu verbessern. Europa braucht mehr grenzüberschreitende Bahnverbindungen und die Steuerbefreiungen von Kerosin und Flugtickets sind EU-weit abzuschaffen, betont der VCÖ. Die unsinnigen Leerflüge sind rasch zu beenden.

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VCÖ-Bahntest: Die Hälfte der Bahnfahrgäste hat Autofahrten auf die Bahn verlagert

VCÖ (Wien, 5. Jänner 2022) – Was bewegt zum Umstieg vom Auto auf die Bahn? Das hat der VCÖ beim aktuellen VCÖ-Bahntest erhoben. Die Hälfte der österreichweit in den Zügen von sieben Bahnunternehmen befragten über 8.800 Fahrgästen fährt heute Strecken mit dem Zug, die früher mit dem Auto gefahren wurden. Die wichtigsten Beweggründe: Kürzere Fahrzeit und verbessertes Angebot der Bahn. Acht von zehn Fahrgästen gaben an, dass sie noch Autofahrten auf die Bahn verlagern könnten, wenn die Gesamtreisezeit inklusive der Anschlüsse verkürzt wird. Der VCÖ fordert ein dichteres Öffi-Netz mit häufigeren Verbindungen und ein verbessertes Angebot für die erste und letzte Meile in den Regionen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Diesel wurde im Vorjahr mit rund 660 Millionen Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 3. Jänner 2022) – Dieseltreibstoff wurde in Österreich im Vorjahr mit rund 660 Millionen Euro steuerlich begünstigt, informiert der VCÖ. Laut Fachverband der Mineralölindustrie flossen im Vorjahr rund 7,8 Milliarden Liter Diesel in die Tanks von Kraftfahrzeugen, um rund 400 Millionen mehr als im Jahr 2020. Der VCÖ fordert die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel, wie es unter anderem in der Schweiz bereits der Fall ist.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: 359 Verkehrstote in Österreich sind Mahnung für verstärkte Verkehrssicherheitsmaßnahmen

VCÖ (Wien, 1. Jänner 2022) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten im Jahr 2021 gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 359 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben. Im Jahr 2020 waren es nach vorläufigen Daten des BMI 338 und nach endgültigen Daten der Statistik Austria 344 gewesen. Der VCÖ fordert mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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Autos, welche auf einer Autobahn im Stau stehen. Aus den Auspuffen sieht man Abgase aufsteigen.

VCÖ zu Luftqualitätsbilanz: Verstärkte Maßnahmen für saubere Mobilität nötig

VCÖ (Wien, 30. Dezember 2021) - Laut Umweltbundesamt ist der Verkehr, insbesondere Dieselabgase, bei den gesundheitsschädlichen Stickstoffdioxiden der Hauptverursacher und beim Feinstaub neben Hausbrand und Industrie einer der Hauptverursacher. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen für mehr saubere Mobilität, insbesondere in den Städten. Die Steuerbegünstigung für Diesel ist rasch abzuschaffen. In Städten sind verstärkt mehr abgasfreie Lieferzonen und mehr Platz zum Gehen und Radfahren zu schaffen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Heuer mehr Verkehrstote in Österreich als im Vorjahr

VCÖ (Wien, 23. Dezember 2021) – Statt zu sinken ist die Zahl der Verkehrstoten heuer gestiegen, macht der VCÖ aufmerksam. 345 Menschen kamen seit Jahresanfang im Straßenverkehr ums Leben, um zehn mehr als zur gleichen Zeit des Jahres 2020. In Oberösterreich ist die Zahl der Todesopfer sogar um ein Drittel gestiegen. Der VCÖ fordert Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen sowie mehr präventive Maßnahmen, wie mehr öffentliche Verkehrsverbindungen in den Regionen und den starken Ausbau einer sicheren Radinfrastruktur.

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Foto: ÖBB Cityjet der Baureihe Talent im Bahnhof Dornbirn

VCÖ-Bahntest: Jeder 4. Fahrgast für häufigere Verbindungen auf Regionalbahnen

VCÖ (Wien, 22. Dezember 2021) – Im Jahr 2021 waren im Vergleich zum Vorjahr mehr Fahrgäste mit Österreichs Bahnen unterwegs, aber weniger als in der Vor-Covid-19 Zeit. Die Leistung des Zugpersonals im zweiten Coronajahr wird von den Fahrgästen besonders geschätzt, wie der diesjährige VCÖ-Bahntest zeigt. Verbesserungsbedarf besteht aus Sicht der Fahrgäste unter anderem bei der Anzahl der Zugverbindungen, insbesondere im Regionalverkehr und bei Anschlüssen an Regionalbusse. Jeder fünfte Fahrgast erlebte heuer eine Verschlechterung bei der Pünktlichkeit. Der VCÖ fordert häufigere Verbindungen in den Regionen, insbesondere auch außerhalb der klassischen Pendelzeiten tagsüber und am späteren Abend.

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