Presseaussendung Archiv

Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: In Wien-Ottakring waren im 1. Halbjahr bereits über 40 Prozent der Neuwagen E-Pkw – Außerhalb Wiens hat Bezirk Hallein den höchsten E-Pkw Anteil

VCÖ (Wien, am 15. Juli 2021) – 42,6 Prozent der Neuwagen fahren zu 100 Prozent mit Strom. Wien-Ottakring weist im 1. Halbjahr den höchsten Anteil an E-Pkw bei Neuzulassungen auf, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Wien-Innere Stadt und der Salzburger Bezirk Hallein erreichten über 20 Prozent E-Pkw-Anteil. Ab dem Jahr 2035 sollen in der EU nur mehr emissionsfreie Pkw neuzugelassen werden. Damit Österreich das Ziel der Klimaneutralität im Jahr 2040 erreichen kann, ist bei Neuwagen ein früherer Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor nötig, betont der VCÖ.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: Heuer im Juni so viel Radverkehr wie noch nie in Wien

VCÖ (Wien, 15. Juli 2021) –  1,37 Millionen Radfahrerinnen und Radfahrer wurden im Juni an den 13 automatischen Radverkehr-Zählstellen in Wien gezählt – so viele wie noch nie, macht der VCÖ aufmerksam. Der Rekordwert des Vorjahres – im Juli mit 1,25 Millionen – wurde klar übertroffen. Am Praterstern und in der Lasallestraße waren erstmals mehr als 200.000 Radfahrerinnen und Radfahrer pro Monat unterwegs, informiert der VCÖ. Im Juni waren fast doppelt so viele Radfahrende unterwegs wie im heurigen März. Der VCÖ weist darauf hin, dass etliche Radwege im Sommer zu schmal sind. Deshalb soll mit temporären Erweiterungen für die Wienerinnen und Wiener mehr Platz zum Radfahren geschaffen werden.

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Foto: EU Flagge

VCÖ zu „Fit for 55“-Paket: Den Worten nun rasch Klimaschutz-Taten folgen lassen!

VCÖ (Wien, 14. Juli 2021) – Der VCÖ begrüßt das heute von der EU-Kommission vorgestellte „Fit for 55“-Programm als Schritt in die richtige Richtung. Ob die Europäische Union damit das Klimaziel erreicht, hängt nun von den Mitgliedsstaaten ab. Österreich ist gefordert, die seit Jahrzehnten diskutierte ökosoziale Steuerreform endlich umzusetzen und die Energiewende im Verkehr zu beschleunigen, betont der VCÖ. Auch aus ökonomischen Gründen ist es wichtig, dass Österreich beim Klimaschutz im Verkehr endlich eine Vorreiterrolle einnimmt.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Neuer Rekordwert bei E-Pkw Neuzulassungen im 1. Halbjahr

VCÖ (Wien, am 9. Juli 2021) – Die Anzahl der neuzugelassenen E-Pkw hat sich heuer im 1. Halbjahr verdreifacht, der Anteil an den Neuzulassungen ist mit 11,4 Prozent erstmals über zehn Prozent geklettert, macht der VCÖ auf die aktuellen Daten der Statistik Austria aufmerksam. Im Bundesländer-Vergleich hat Salzburg mit 16,4 Prozent den höchsten Anteil an E-Pkw. Um die Klimaziele erreichen zu können, braucht es einerseits mehr Tempo bei der Energiewende im Verkehr und andererseits verstärkte Maßnahmen, um Autofahrten auf klimaverträglichere öffentliche Verkehrsmittel und bei kürzeren Strecken auf das Fahrrad zu verlagern, betont der VCÖ.

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Sehr großer Parkplatz eines Supermarktes, auf dem sich keine Fahrzeuge befinden.

VCÖ: Bodenversiegelung in Österreich massiv gestiegen – Asphaltwüsten verursachen gefährliche Hitze-Staus

VCÖ (Wien, 8. Juli 2021) – Bereits fast 2.400 Quadratkilometer von Österreich sind durch Bau- und Verkehrsflächen versiegelt, das entspricht fast der Fläche von ganz Vorarlberg, macht der VCÖ aufmerksam. Asphalt- und Betonwüsten verursachen gefährliche Hitze-Staus. Hitze ist eine große Gesundheitsgefahr. In Jahren mit Hitzewellen gibt es mehr Hitzetote als Verkehrstote. Der VCÖ fordert ein Entsiegelungsprogramm. In Städten und Gemeinden braucht es entlang der Straßen deutlich mehr Bäume und Grünflächen. Auch bei Pkw-Abstellplätzen sind Maßnahmen nötig.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: In den Sommermonaten steigt Radverkehr in Wien stark an

VCÖ (Wien, 7. Juli 2021) – Juli und August sind die stärksten Radfahrmonate in Wien, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Vorjahr wurden bei den Radzählstellen im Juli insgesamt 1,25 Millionen Radfahrende gezählt, fast doppelt so viele wie im Schnitt der anderen Monate. Der August war der zweitstärkste Radfahrmonat. Der VCÖ weist daraufhin, dass die Rad-Infrastruktur in Wien etliche Engpässe aufweist. Mit einer raschen Umsetzung von Pop-Up-Radwegen im Sommer kann insbesondere auch Familien, Kindern und Jugendlichen sicheres Radfahren ermöglicht werden, betont der VCÖ.

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VCÖ: Autobahnnetz seit 2000 deutlich größer geworden, Schienen-Netz ist geschrumpft

VCÖ (Wien, 2. Juli 2021) – Das Autobahnnetz ist seit dem Jahr 2000 um über 300 Kilometer auf rund 2.250 Kilometer ausgebaut worden, das Schienen-Netz ist im gleichen Zeitraum um 535 Kilometer geschrumpft, macht der VCÖ aufmerksam. Zudem ist das Autobahnnetz auch deutlich breiter geworden, die Abschnitten mit drei oder mehr Spuren haben sich auf knapp über 400 Kilometer vervierfacht. Angesichts der sich massiv verschärfenden Klimakrise ist es aus ökologischen und ökonomischen Gründen nötig, die Infrastrukturpolitik rasch in Einklang mit den Klimazielen zu bringen, fordert der VCÖ.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Bereits 147 Verkehrstote im 1. Halbjahr – nur sehr geringer Rückgang

VCÖ (Wien, 1. Juli 2021) – Im 1. Halbjahr kamen in Österreich bereits 147 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, informiert der VCÖ. Die Zahl der im Straßenverkehr getöteten Menschen ist damit gegenüber dem 1. Halbjahr 2020 um nur sechs zurückgegangen. Die häufigste Unfallursache war zu hohes Tempo. Die meisten Todesopfer gab es in Oberösterreich. Mit mehr Tempo 30 im Ortsgebiet und Tempo 80 auf Freilandstraßen sowie mehr öffentlichen Verkehrsverbindungen kann die Zahl der Unfälle reduziert werden, betont der VCÖ.

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Foto: Autobahn, auf welcher einige Pkw und Lkw fahren

VCÖ: In vielen Ländern Europas niedrigere Tempolimits, aber höhere Strafen für Schnellfahren

VCÖ (Wien, 29. Juni 2021) – In 22 der 27 EU-Staaten ist das Tempolimit auf Freilandstraßen niedriger als in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, darunter auch in den beliebtesten Urlaubsländern Italien und Kroatien. Auch in Norwegen und der Schweiz ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf Freilandstraßen niedriger, ebenso auf Autobahnen. In der EU heißt es auf den Autobahnen von sieben Staaten im Vergleich zu Österreich „slow down“. Höher als in Österreich sind hingegen in den meisten EU-Staaten die Verkehrsstrafen für Schnellfahren.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Spritpreise in den beliebtesten Urlaubsländern der Österreicher deutlich höher

VCÖ (Wien, 25. Juni 2021) – In einer Woche beginnen in Ostösterreich die Schulferien. Laut Statistik Austria plant jede fünfte Person für diesen Sommer eine Urlaubsreise ins Ausland. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den beliebtesten Urlaubsreisezielen der Österreicherinnen und Österreicher – Italien, Kroatien, Deutschland – das Tanken deutlich teurer ist. So kostet eine 50 Liter Tankfüllung Diesel in Italien um rund 13 Euro mehr als in Österreich und in Kroatien um über sieben Euro mehr. Der VCÖ weist darauf hin, dass durch ein spritsparendes Fahrverhalten die Spritkosten und auch die CO2-Emissionen deutlich reduziert werden können. Und: Am Urlaubsort gilt es, möglichst autofrei mobil zu sein.

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