Presseaussendung Archiv

Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Österreich hat bei neuen E-Pkw den dritthöchsten Anteil in der EU

VCÖ (Wien, 20. Dezember 2021) – Österreich hat nach Schweden und den Niederlanden in der EU den dritthöchsten Anteil an E-Pkw bei den Neuzulassungen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Europas Spitzenreiter ist Norwegen, wo bereits 60 Prozent der Neuwagen ausschließlich mit Strom fahren. Der Gesamtenergieverbrauch von E-Pkw ist in Österreich pro Fahrzeugkilometer im Schnitt um 42 Prozent niedriger als von Pkw mit Verbrennungsmotor. Der VCÖ weist aber darauf hin, dass auch bei E-Pkw der Verbrauch mit Größe und Gewicht steigt. Energiefresser sollten keine Förderung erhalten, betont der VCÖ.

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Foto: ÖBB/Roman Bönsch

VCÖ-Bahntest: Wien Hauptbahnhof wird vor Klagenfurt und Salzburg von den Fahrgästen am besten bewertet

Wien (VCÖ, 17. Dezember 2021) – Der Wiener Hauptbahnhof wurde von den Fahrgästen beim diesjährigen VCÖ-Bahntest nicht nur am besten bewertet, sondern gefällt den Fahrgästen auch am besten. Nach 13 Kriterien haben rund 10.000 Fahrgäste die Bahnhöfe bewertet. Am Podest folgen bei den großen Bahnhöfen Klagenfurt und Salzburg. Außerhalb der Landeshauptstädte liegt bei den größeren Bahnhöfen der modernisierte Bahnhof Braunau am Inn an der Spitze, bei den kleineren Bahnhöfen Kirchberg in Tirol. Die Modernisierung von Bahnhöfen ist zügig fortzusetzen, fordert der VCÖ.

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Foto:  Petra Bork/pixelio.de

Umweltschutzorganisationen zeigen rechtlichen Ausweg aus der Stadtstraße auf

(Wien/OTS) - Nach dem Stopp des Lobau-Tunnels würde die autobahnähnliche Stadtstraße ins Leere laufen. Trotzdem wird sie für die Stadtentwicklung Wiens als alternativlos dargestellt. Nun zeigen Umweltschutzorganisationen gemeinsam mit Jurist:innen des ÖKOBÜRO einen rechtlichen Ausweg auf: „Statt Baustellen-Besetzer:innen mit Klagsdrohungen mundtot zu machen, sollte die Stadt Wien und Bürgermeister Michael Ludwig an einer nachhaltigen Mobilitätslösung arbeiten. Die autobahnähnliche Stadtstraße ist ein Projekt aus der verkehrspolitischen Steinzeit und völlig überdimensioniert. Es braucht eine Überarbeitung der Planung und wir können heute darstellen, dass das rechtlich auch möglich ist. Es fehlt nur der politische Wille", stellt Agnes Zauner, Geschäftsführerin von GLOBAL 2000, fest.

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VCÖ: Anzahl von Betrieben mit aktiven Gleisanschlüssen seit dem Jahr 2010 um ein Drittel gesunken

VCÖ (Wien, 14. Dezember 2021) – Die Anzahl der aktiven Anschlussbahnen ist in Österreich seit dem Jahr 2010 um ein Drittel zurückgegangen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Parallel dazu ist der Anteil des Schienengüterverkehrs von 33 Prozent im Jahr 2010 auf 28 Prozent im Vorjahr gesunken. Kein Wunder, denn zwei Drittel des Transportvolumens kommen über betriebliche Gleisanschlüsse auf die Schiene. Während Straßen zu Betrieben zur Gänze von der öffentlichen Hand finanziert werden, beträgt die Unterstützung bei Gleisanschlüssen nur 40 Prozent der Kosten. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Anschlussbahnen wieder zu reaktivieren. Zudem sollen betriebliche Gleisanschlüsse zum Standard bei Industriegebieten und Gewerbeparks werden.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Viele Rohöllieferanten Österreichs mit massiven Defiziten bei Pressefreiheit und Demokratie

VCÖ (Wien, 9. Dezember 2021) – Österreichs Erdöl-Importe summierten sich im Vorjahr auf rund 5,5 Milliarden Euro. Der Großteil von Österreichs Rohöl-Importstaaten weist massive Defizite bei Pressefreiheit und Demokratie auf, macht der VCÖ anlässlich des morgigen Tages der Menschenrechte aufmerksam. Rund 80 Prozent des importierten Erdöls verbrennt der Verkehr. Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen, um Mobilität und Gütertransporte auf energieeffizientere Verkehrsträger zu verlagern und auch, um den Verkehrsaufwand zu reduzieren. Zudem drängt der VCÖ auf die rasche Umsetzung der EU-Batterie-Richtlinie, um sicherzustellen, dass es bei der Produktion sowie bei der Förderung der verwendeten Rohstoffe zu keinen Menschenrechtsverletzungen kommt.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Tödliches Unfallrisiko war mit Pkw in den letzten drei Jahren 78 Mal so hoch wie mit Bahn

VCÖ (Wien, 8. Dezember 2021) – 537 Tote und 63.680 Verletzte. Das ist die traurige Opferbilanz von Pkw-Insassen, die in den vergangenen drei Jahren auf Österreichs Straßen verunglückt sind. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass pro 10 Milliarden Personenkilometer 23 Pkw-Insassen ums Leben kamen. Das tödliche Unfallrisiko mit dem Pkw ist rund 15 Mal so hoch wie mit dem Bus und 78 Mal so hoch wie mit der Bahn. Der VCÖ betont, dass mit einem dichteren öffentlichen Verkehrsnetz und häufigeren Verbindungen auch in den Regionen die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden kann.

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Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

VCÖ zu ökosozialer Steuerreform: Geplanter CO2-Preis ist zu niedrig

VCÖ (Wien, 6. Dezember 2021) – Heute endet die Begutachtungsfrist zur ökologischen Steuerreform. Der VCÖ begrüßt grundsätzlich den Gesetzesentwurf zur Umsetzung der Ökosozialen Steuerreform. Aber im Gesamtpakets fehlen wesentliche Teile der im Regierungsprogramm 2020-2024 verankerten Reform, wie beispielsweise die Ökologisierung des Pendelpauschales und die Ökologisierung des Dienstwagenprivilegs. Auch die Abschaffung der steuerlichen Begünstigung von Dieseltreibstoff fehlt.

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Sehr großer Parkplatz eines Supermarktes, auf dem sich keine Fahrzeuge befinden.

VCÖ / Hagelversicherung: Vier Fünftel der Bevölkerung Österreichs laut MARKET-Umfrage gegen Zersiedelung und Zubetonieren weiterer Grünflächen

VCÖ (Wien, 3. Dezember 2021) – Der Verkehr verbraucht in Österreich bereits eine Fläche von rund 2.080 Quadratkilometer, das entspricht der fünffachen Fläche von Wien, machen VCÖ und Hagelversicherung anlässlich des Weltbodentags am 5. Dezember aufmerksam. Eine repräsentative Umfrage des Instituts MARKET zeigt nun, dass Österreichs Bevölkerung mit großer Mehrheit für Maßnahmen gegen den Flächenfraß ist. Zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher ab 16 Jahren sprechen sich für eine Verschmälerung überdimensionierter Straßen aus. Sogar 84 Prozent sind dafür, das Zubetonieren weiterer Grünflächen durch eine Versiegelungsabgabe zu verteuern und durch eine gemeindeübergreifende Raumplanung weitere Zersiedelung zu verhindern.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Auf Österreichs Autobahnen sieben Mal so viele Pkw wie Lkw unterwegs

VCÖ (Wien, 2. Dezember 2021) – Je nach Autobahn beträgt der Pkw-Anteil am Verkehrsaufkommen auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen zwischen 74 und 95 Prozent, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von 273 Asfinag-Zählstellen zeigt. Auf der A3, A7, A22 und A23 ist der Pkw-Anteil mit deutlich über 90 Prozent am höchsten, auf den Transitautobahnen A13 und A8 mit rund drei Viertel am niedrigsten. Der VCÖ betont, dass mit betrieblichem Mobilitätsmanagement sowie mehr Bahn- und Busverbindungen die Verkehrsbelastung vor allem in den Ballungsräumen rasch reduziert werden kann.

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VCÖ: Aus für Lobautunnel aus Umwelt- und Verkehrssicht zu begrüßen – mehr Straßen bringen mehr Verkehr

VCÖ (Wien, 1. Dezember 2021) – Dass der sündteure Lobautunnel durch den Nationalpark nicht gebaut wird, ist nicht nur aus Umwelt-, sondern auch aus Verkehrssicht eine kluge Entscheidung, stellt der VCÖ zur heute von Verkehrsministerin Leonore Gewessler bekannt gegebenen Entscheidung fest. Denn Straßenausbau führt zu mehr Verkehr und damit a la longue wieder zu mehr Staus. Die Klimaziele kann Österreich nur mit einer verstärkten Verlagerung von Autofahrten auf Öffis erreichen, betont der VCÖ. Statt neuer Straßen ist der Öffentliche Verkehr auszubauen.

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