Presseaussendung Archiv

Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Jeder 3. in Österreich durch Hitze körperlich belastet

VCÖ (Wien, 24. Juni 2021) – Die Hitze erreicht heute einen vorläufigen Höhepunkt. Für viele Menschen ist die Hitze eine ernste Gesundheitsgefahr. Eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt, dass in Österreich für rund 2,7 Millionen Menschen ab 16 Jahren Hitze eine starke oder sogar sehr starke körperliche Belastung ist. In Ostösterreich ist die Hitze für mehr Menschen eine Belastung als im Westen. Der Verkehr verursacht mit den Straßen, Parkplätzen und auch Fahrzeugen vor allem in Städten regelrechte Hitze-Staus. Der VCÖ fordert zum Schutz der Bevölkerung rasche Maßnahmen für mehr kühlendes Grün und mehr schattenspendende Bäume im Straßenraum.

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Foto: MichaelGaida/Pixabay

VCÖ: Sinkender Anteil des Schienengüterverkehrs gefährdet das Erreichen der Klimaziele

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Die Klimaziele im Verkehr sind nur erreichbar, wenn der Anteil der Schiene am Gütertransport deutlich erhöht wird. Aber die Zahl der Betriebe, die über Gleisanschlüsse Güter direkt auf die Schiene bringen, ist in Österreich in den vergangenen fünf Jahren um zehn Prozent auf unter 600 gesunken, macht der VCÖ aufmerksam. Der VCÖ fordert eine unabhängige Beratungsstelle, die Unternehmen bei der Verlagerung auf die Schiene unterstützt. Zudem ist nach Schweizer Vorbild die Steuerbegünstigung von Diesel abzuschaffen.

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Foto: Veränderung bewegen / Crossconnect

VCÖ: Öffentliche Beschaffung muss auch bei klimaverträglicher Mobilität Vorreiterrolle einnehmen!

VCÖ (Wien, 23. Juni 2021) – Der VCÖ begrüßt den heute von der Bundesregierung beschlossenen Aktionsplan „Nachhaltige Beschaffung“ als wichtigen Schritt, damit die öffentliche Hand auch bei der klimaverträglichen Mobilität eine Vorreiterrolle einnimmt. Bei neu angeschafften Kraftfahrzeugen wird bis zum Jahr 2026 der emissionsfreie Antrieb (batterieelektrisch oder Brennstoffzelle) der Standard sein, nur in begründeten Ausnahmefällen dürfen Neuanschaffungen andere Antriebe haben. Ab 2027 sind Neufahrzeuge ausnahmslos emissionsfrei.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Österreich bei E-Ladestationen in Europa unter Top 10 – Niederlande ist Europameister

VCÖ (Wien, 18. Juni 2021) – Die Zahl der öffentlichen E-Ladestationen hat sich in der EU in den vergangenen drei Jahren auf rund 260.000 mehr als verdoppelt, die Unterschiede innerhalb Europas sind aber sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Im Verhältnis zur Einwohnerzahl hat Österreich die siebthöchste Anzahl an E-Ladestationen, Spitzenreiter ist die Niederlande vor Norwegen. In Italien und Kroatien ist zwar insgesamt die Zahl der E-Ladestationen geringer, aber in den beliebten Urlaubsregionen der beiden Länder ist ein gutes E-Ladenetz vorhanden. Der VCÖ betont, dass es in Österreich vor allem in Wohnhausanlagen Aufholbedarf bei Lademöglichkeiten gibt.

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Foto: Christian Gratzer/VCÖ

VCÖ: Licht und Schatten beim künftigen Parkpickerl in Wien

VCÖ (Wien, 17. Juni 2021) - Dass Wien eine flächendeckende Parkraumbewirtschaftung bekommt, ist ein längst überfälliger Schritt, betont der VCÖ. Jedoch ist der Tarif mit 10 Euro pro Monat zu niedrig, in Amsterdam kostet eine Parkberechtigung fast fünfmal, in Stockholm siebenmal so viel. Zudem müssen die Zonen in den großen Bezirken kleiner werden, sonst droht zusätzlicher Autoverkehr innerhalb des Bezirks, weist der VCÖ auf den Verbesserungsbedarf hin.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Dem Raserpaket müssen weitere Schritte folgen – zu hohes Tempo verursachte über 500 tödliche Verkehrsunfälle in letzten 5 Jahren

VCÖ (Wien, 16. Juni 2021) – Das Raserpaket, das heute von der Bundesregierung beschlossen wird, ist ein erster Schritt, dem weitere folgen müssen, stellt der VCÖ fest. Der VCÖ weist darauf hin, dass überhöhtes Tempo die Ursache von mehr als 500 tödlichen Verkehrsunfällen seit dem Jahr 2016 war. Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich im Vergleich zu den sichersten Staaten Europas hoch. Im Unterschied zu anderen Staaten ist in Österreichs Vormerksystem Schnellfahren nicht enthalten und die Tempolimits sind in den sichersten Staaten niedriger als in Österreich.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Fast jede 2. Gemeinde in Österreich unzureichend mit Öffentlichem Verkehr versorgt

VCÖ (Wien, 15. Juni 2021) – Eine Hälfte von Österreichs Gemeinden ist gut mit dem Öffentlichen Verkehr erreichbar, die andere Hälfte jedoch unzureichend, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten von Austria Tech und ÖROK zeigt. Jede fünfte Gemeinde außerhalb Wiens hat ein sehr gutes öffentliches Verkehrsangebot, ein weiteres Drittel ein gutes. In Westösterreich ist der Anteil der Gemeinden und Städte, die mit Bahn oder Bus gut versorgt sind, höher als im restlichen Österreich. Der VCÖ fordert die rasche Umsetzung der im Regierungsprogramm verankerten flächendeckenden Mobilitätsgarantie.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: Bereits über 900.000 autofreie Haushalte in Österreich – fast die Hälfte in Wien

VCÖ (Wien, 9. Juni 2021) – In Österreich gibt es bereits rund 918.000 autofreie Haushalte, damit hat jeder 4. Haushalt in Österreich kein Auto, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis der Daten der Statistik Austria zeigt. Fast die Hälfte der autofreien Haushalte befindet sich in Wien. Der VCÖ betont, dass noch deutlich mehr Haushalten die Kosten des Autobesitzes erspart werden kann. Nötig dafür ist ein verstärktes Carsharing-Angebot, insbesondere außerhalb der großen Städte. Zudem ist das Öffi-Angebot in den Regionen zu verbessern und die Rad-Infrastruktur stark auszubauen.

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Foto: Stefan Raab

VCÖ: In Wien ist Zahl der autofreien Haushalte seit dem Jahr 2010 stark gestiegen

VCÖ (Wien, 9. Juni 2021) – In Wien ist die Zahl der autofreien Haushalte in den vergangenen zehn Jahren um 25 Prozent gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Zuletzt hatten bereits rund 430.000 Wiener Haushalte kein Auto, im Jahr 2010 waren es 345.000. Im Vorjahr haben die Wienerinnen und Wiener 73 Prozent ihrer Alltagswege zu Fuß, mit Öffis oder mit dem Fahrrad zurückgelegt. Der VCÖ betont, dass noch deutlich mehr Wiener Haushalten die Kosten des Autobesitzes erspart werden kann. Nötig dafür ist der Ausbau der Rad-Infrastruktur, die weitere Verbesserung des Öffi-Angebots und mehr Carsharing-Angebote, vor allem außerhalb Wiens.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ: In allen Bundesländern ist CO2-Ausstoß des Verkehrs seit 1990 sehr stark gestiegen

VCÖ (Wien, 4. Juni 2021) – Der Verkehr ist Österreichs größtes Klimaschutz-Problem, stellt der VCÖ anlässlich des morgigen Weltumwelttages fest. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in allen Bundesländern der CO2-Ausstoß des Verkehrs seit dem Jahr 1990 stark gestiegen ist. Damit wurden Einsparungen anderer Sektoren wieder zunichtegemacht. Der VCÖ fordert, dass die Infrastrukturpolitik sowohl auf Bundes- als auch auf Landes und Stadtebene in Einklang mit den Klimazielen gebracht wird.

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