Presseaussendung Archiv

Foto: Drei Fahrradfahrerinnen vor einer Straßenüberquerung

VCÖ: Rund drei Millionen Fahrrad-Haushalte in Österreich

VCÖ (Wien, 2. Juni 2021) – Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des morgigen Welttags des Fahrrads zeigt. Fast drei Millionen heimische Haushalte haben zumindest ein funktionstüchtiges Fahrrad. Ein Drittel der Österreicherinnen und Österreicher nutzt das Fahrrad häufig als Verkehrsmittel, ein weiteres Drittel zumindest gelegentlich. Ein Haupthindernis für mehr Radverkehr ist die mangelnde Infrastruktur. Der VCÖ fordert ein Netz an Radschnellwegen in Österreich.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: In Wien mehr Fahrrad-Haushalte als Auto-Haushalte

VCÖ (Wien, 2. Juni 2021) – Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Wien sehr groß, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse anlässlich des morgigen Welttags des Fahrrads zeigt. In Wien gibt es bereits 550.000 Fahrrad-Haushalte und damit mehr als Auto-Haushalte. Vor Covid-19 haben bereits 350.000 Wienerinnen und Wiener das Fahrrad häufig als Verkehrsmittel genutzt, weitere 470.000 zumindest gelegentlich. Ein Haupthindernis für mehr Radverkehr ist die mangelnde Infrastruktur. Der VCÖ fordert den rascheren Ausbau der Radverbindungen in Wien.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Österreich braucht mehr Tempo beim Umstieg auf emissionsfreie Technologien im Verkehr

Wien (1. Juni 2021) – Auf fossile Technologien zu setzen gefährdet nicht nur die Klimaziele, sondern auch tausende Arbeitsplätze, stellt der VCÖ fest. Immer mehr Staaten und Autohersteller haben bereits konkrete Ausstiegsziele aus dem Verbrennungsmotor festgelegt. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise wird die Nachfrage nach emissionsfreien Technologien international rasch und stark steigen. Österreich hat gute Voraussetzungen sich als Europas Kompetenzzentrum für klimaverträgliche Mobilität zu positionieren und damit Arbeitsplätze zu sichern und neue Arbeitsplätze zu schaffen, betont der VCÖ. Damit Bevölkerung und Wirtschaft Planungssicherheit haben, ist ein gemeinsames Ziel der EU für den Ausstieg aus dem Verbrennungsmotor nützlich.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Bereits mehr als 100 Verkehrstote im heurigen Jahr auf Österreichs Straßen

VCÖ (Wien, 28. Mai 2021) – Seit Jahresbeginn kamen auf Österreichs Straßen bereits 103 Menschen ums Leben, informiert der VCÖ. Allein in den beiden Bundesländern Niederösterreich und Oberösterreich waren mehr als die Hälfte der Todesopfer zu beklagen. Auch wenn die Anzahl der tödlichen Verkehrsunfälle gegenüber dem Vorjahr gesunken ist, die Zahl der Todesopfer ist hoch. Damit bei der in den kommenden Wochen zunehmenden Mobilität, die Zahl der Unfallopfer nicht steigt, sind zusätzliche Maßnahmen insbesondere gegen die Hauptunfallursachen hohes Tempo sowie Ablenkung am Steuer nötig, betont der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit

VCÖ: Österreich hat in der Mobilität gegenüber anderen Staaten noch viel aufzuholen

VCÖ (Wien, 27. Mai 2021) – Ob bei Carsharing, E-Mobilität, Rad-Infrastruktur, Mobility as Service oder Verkehrsberuhigung – Österreich hat im Vergleich zu den Vorreitern in Europa noch einiges aufzuholen, wie eine heute veröffentlichte VCÖ-Publikation zeigt. Auch bei der Ökologisierung von Verkehrssteuern hinkt Österreich hinterher. Österreich bleibt nicht mehr viel Zeit, um die Klimabilanz des Verkehrs im nötigen Ausmaß zu verbessern, drängt der VCÖ auf die rasche Umsetzung wirksamer Maßnahmen.

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Foto: Petair Adobe stock 54944874 XL

VCÖ: Erstmals mehr als eine Million Elektro-Fahrräder in Österreich

VCÖ (Wien, 21. Mai 2021) – Im Vorjahr wurden in Österreich 203.515 neue Elektro-Fahrräder gekauft und damit fast 13 Mal so viele wie E-Autos und 77 Mal so viele wie E-Mopeds und E-Motorräder, macht der VCÖ aufmerksam. Insgesamt gibt es in Österreich erstmals mehr als eine Million E-Fahrräder. Elektro-Fahrräder haben ein sehr großes Potenzial Autofahrten zu ersetzen. Nötig dafür ist eine stark verbesserte Infrastruktur für den Radverkehr. Der VCÖ fordert den starken Ausbau der Rad-Infrastruktur in den Regionen und Städten sowie Radschnellwege in den Ballungsräumen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Im Vorjahr erreichte in Österreich jeder 4. Bezirk das Ziel „Null Verkehrstote“ – im Zeitraum der letzten 5 Jahre aber nur zwei Wiener Bezirke

VCÖ (Wien, 20. Mai 2021) – Die Zahl der Bezirke ohne tödliche Verkehrsunfälle ist im Coronajahr 2020 von 19 auf 28 gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Für die vergangenen fünf Jahre haben das Ziel „null Verkehrstote“ nur die beiden Wiener Bezirke Mariahilf und Hietzing erreicht. Die meisten Verkehrstoten waren in den vergangenen fünf Jahren im Bezirk Baden zu beklagen. Mit Tempo 30 statt 50 im Ortsgebiet und Tempo 80 statt 100 auf Freilandstraßen kann die Verkehrssicherheit deutlich erhöht werden, betont der VCÖ. Darüber hinaus sind verstärkte Maßnahmen gegen Schnellfahren sowie Handy am Steuer nötig.

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Foto: istock/MarioGuti

VCÖ-Fachkonferenz: Mehr Tempo bei Elektrifizierung des Lkw-Verkehrs nötig

Wien (11. Mai 2021) – Bei der Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs braucht es in Österreich und in der EU deutlich mehr Tempo. Das war eine zentrale Aussage bei der heutigen online VCÖ-Fachkonferenz, an der zahlreiche Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland teilnahmen. Batterie-elektrische E-Lkw sind um den Faktor drei energieeffizienter als Lkw mit E-Fuels, weisen auch im Vergleich mit Diesel-Lkw eine deutlich bessere Gesamt-CO2-Bilanz auf und auch die Betriebskosten für die Transportunternehmen sind deutlich niedriger. Wie rasch sich emissionsfreie Lkw durchsetzen können, hängt vor allem von den politischen Maßnahmen ab.

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Foto: Zwei Schulkinder zwischen zwei Autos, welche auf die Straße schauen.

VCÖ: In Spanien gilt ab morgen landesweit im Ortsgebiet fast flächendeckend Tempo 30

VCÖ (Wien, 10. Mai 2021) – Tempo 30 wird ab morgen in Spaniens Städten und Gemeinden die Regel sein, Tempo 50 die seltene Ausnahme, informiert der VCÖ. Spanien ist damit das erste Land in der EU, wo landesweit die Regelgeschwindigkeit im Ortsgebiet von 50 auf 30 km/h reduziert wird. In Österreich passierte im Vorjahr jeder vierte tödliche Verkehrsunfall im Ortsgebiet. 81 Menschen kamen ums Leben, fast die Hälfte war älter als 70 Jahre, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Tempo 30 statt 50 reduziert die Zahl der schweren Unfälle und erhöht die Sicherheit vor allem von älteren Menschen und Kindern.

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VCÖ: Jeder 4. in Österreich lenkt nie oder nur selten ein Auto – in Wien sogar jeder zweite

VCÖ (Wien, 7. Mai 2021) – Die Wienerinnen und Wiener sind Österreichs Spitzenreiter bei der autofreien Mobilität, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. 41 Prozent lenken nie ein Auto, österreichweit sind es 21 Prozent. Der Anteil autofreier Mobilität ist bei Frauen deutlich höher als bei Männern. In den Regionen und im Stadt-Umland ist das Öffentliche Verkehrsangebot und die Rad-Infrastruktur verstärkt auszubauen, in den Städten ist dem Gehen und Radfahren deutlich mehr Platz zu geben, betont der VCÖ. Deutlich auszuweiten sind in Stadt und Land die Sharing-Angebote.

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