Presseaussendung Archiv

Autobahn, auf welcher sehr viele Autos und Lkws zu sehen sind

VCÖ: 90 Prozent der inländischen Transporte von Österreichs Lkw sind kürzer als 150 Kilometer

VCÖ (Wien, 6. Mai 2021) – Zwei Drittel der Transportmenge auf den heimischen Straßen werden von Lkw mit österreichischem Kennzeichen ans Ziel gebracht. Rund 80 Prozent der Transportmenge sind weniger als 80 Kilometer unterwegs, knapp mehr als 90 Prozent kürzer als 150 Kilometer, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Damit ist das Potenzial für E-Lkw groß. Die Energie- und Klimabilanz von E-Lkw ist um ein Vielfaches besser als jene von E-Fuels und Wasserstoff, macht der VCÖ aufmerksam. Damit sich emissionsfreie Lkw rascher durchsetzen können, sind neben Förderungen und dem Ausbau der Lade-Infrastruktur die Abschaffung der Steuerbegünstigung von Diesel und auf EU-Ebene verbesserte CO2-Grenzwerte für neuen Lkw nötig.

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Foto: Christian Gratzer/VCÖ

VCÖ: Flächendeckende Parkraumbewirtschaftung in Wien längst überfälliger Schritt

VCÖ (Wien, 5. Mai 2021) – Ganz Wien wird eine Parkraumbewirtschaftung bekommen. Das hat heute Mobilitätsstadträtin Ulli Sima bekannt gegeben. Der VCÖ begrüßt diesen längst überfälligen Schritt. Die Verkehrsbelastung ist in etlichen Gebieten ohne Parkraumbewirtschaftung für die Wohnbevölkerung bereits unerträglich. Die Parkraumbewirtschaftung ist ein wirksames Instrument, das auch den Autopendlerverkehr nach Wien verringert. Zudem sind Wiens Straßen fit für die Klimakrise zu machen, es braucht mehr Platz für mehr schattenspendende Bäume und kühlendes Grün, betont der VCÖ.

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Foto: Th. Reinhardt pixelio.de

VCÖ: Weniger Pkw, aber bereits mehr Lkw-Verkehr im 1. Quartal auf Autobahnen und Schnellstraßen

VCÖ (Wien, 30. April 2021) – Der Autoverkehr auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen hat auch in den ersten drei Monaten des heurigen Jahres deutlich abgenommen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis der Daten der Asfinag zeigt. Hingegen hat der Lkw-Verkehr im 1. Quartal Großteils zugenommen. Auf einigen Abschnitten waren sogar mehr Lkw unterwegs als vor der Covid-19-Pandemie. Der VCÖ weist darauf hin, dass Österreich seine Klimaziele nur erreichen kann, wenn auch der Gütertransport seine Emissionen stark reduziert. Nötig sind verstärkte Anreize Güter auf die Schiene zu verlagern.

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Foto: Foto Kastner

VCÖ: Jeder 3. Österreicher lärmgeplagt – Kfz-Verkehr größter Lärmerreger

VCÖ (Wien, 27. April 2021) – In Österreich waren vor der Covid-19 Pandemie 2,5 Millionen Personen durch Umgebungslärm belastet. Der größte Lärmverursacher war der Straßenverkehr, macht der VCÖ aufmerksam. Im Corona-Jahr war durch den Verkehrsrückgang die Belastung geringer. Doch mit der Zunahme des Verkehrs steigt auch wieder die Lärmbelastung. Der größte Lärmerreger in Österreich ist der Kfz-Verkehr. Der VCÖ betont, dass Städte und Gemeinden mit Verkehrsberuhigung die schädliche Lärmbelastung reduzieren können.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Österreich hat im EU-Vergleich sehr niedrige Spritpreise

VCÖ (Wien, 26. April 2021) – Die Spritpreise in Österreich liegen deutlich unter dem EU-Schnitt, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Diesel kostet in 19 EU-Staaten mehr als in Österreich, Eurosuper in 18 EU-Staaten und ist nur noch in Ländern billiger, wo die Kaufkraft deutlich niedriger ist als in Österreich. Im Vergleich zum September 2012 sind die Spritpreise in Österreich um rund 30 Cent niedriger als heute. Die niedrigen Spritpreise in Österreich sind eine der Ursachen für die stark gestiegenen Treibhausgas-Emissionen des Verkehrs.

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Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Erstmals mehr als 50.000 E-Pkw in Österreich

VCÖ (Wien, 23. April 2021) – Die Anzahl der E-Pkw hat in Österreich die 50.000 Grenze überschritten, berichtet der VCÖ. Seit Jahresbeginn hat die Zahl der E-Pkw um 13,6 Prozent zugenommen, im Vergleich zum Jahr 2015 hat sich die Zahl der E-Pkw verzehnfacht. Laut Umweltbundesamt sind die CO2-Emissionen von E-Pkw in Österreich in  ihrer Gesamtbilanz inklusive Fahrzeug- und Batterieherstellung im Schnitt um 55 Prozent niedriger als von Diesel- und Benzin-Pkw. Die Umstellung des Pkw-Bestands auf emissionsfreie Antriebe ist eine Säule, um die Klimabilanz des Verkehrs zu verbessern, reicht aber für sich alleine nicht aus, um die Klimaziele zu erreichen.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Österreich bei Verkehrssicherheit nicht im EU-Spitzenfeld

VCÖ (Wien, 22. April 2021) – Im Vorjahr kamen in Österreich 338 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Pro Million Einwohner verzeichnete Österreich 38 Verkehrstote und damit doppelt so viele wie Schweden, macht der VCÖ aufmerksam. Im EU-Vergleich liegt Österreich bei der Verkehrssicherheit nur an achter Stelle. Auch in der Schweiz, Norwegen und Island ist die Zahl der Verkehrstoten im Verhältnis zur Einwohnerzahl deutlich niedriger als in Österreich. Der VCÖ fordert ein umfassendes Maßnahmenpaket, um die Sicherheit auf Österreichs Straßen zu erhöhen.

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Foto: EU Flagge

VCÖ zu EU-Klimaziel: In Österreich ist Handlungsbedarf beim Klimasünder Verkehr am größten

VCÖ (Wien, 21. April 2021) – Die EU hat sich heute Nacht darauf geeinigt, die Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren. Der VCÖ weist darauf hin, dass in Österreich der Handlungsbedarf im Verkehr am größten ist. Trotz Covid-19 Pandemie verursachte der Verkehr im Vorjahr um 7,6 Millionen Tonnen mehr CO2 als im Jahr 1990. Ohne Gegenmaßnahmen werden die Emissionen laut WIFO-Prognosen im Jahr 2022 um fast drei Millionen Tonnen höher sein als im Vorjahr. Der VCÖ drängt auf die rasche Umsetzung eines Maßnahmenpakets.

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Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

VCÖ: Umfassende ökosoziale Steuerreform rasch auf Schiene bringen

VCÖ (Wien, 20. April 2021) - Die Regierung bestätigte heute die Umsetzung der ökosozialen Steuerreform im 1. Quartal 2022. Der VCÖ betont, dass diese Steuerreform umfassend und wirkungsvoll sein muss, sonst droht Österreich beim Erreichen der Klimaziele kläglich zu scheitern. Vor allem im Verkehr droht nach dem Covid-19 bedingten Emissionsrückgang wieder ein massiver Anstieg. Eine aktuelle WIFO-Studie rechnet für das Jahr 2022 sogar mit einem höheren CO2-Ausstoß des Verkehrs als im Jahr 2019. Der VCÖ weist darauf hin, dass derzeit Diesel und Benzin um rund 30 Cent pro Liter billiger sind als im September 2012.

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VCÖ: Große Unterschiede bei Mobilitätsverhalten in Wiens Bezirken

VCÖ (Wien, 18. April 2021) – Zwischen Wiens Bezirken gibt es im Mobilitätsverhalten große Unterschiede, macht der VCÖ aufmerksam. Spitzenreiter bei der Öffi-Nutzung ist Wien-Brigittenau, den Spitzenplatz beim Radfahren teilen sich Landstraße, Wieden und Margareten und die Champions beim zu Fuß gehen wohnen im 1. Bezirk. Bereits neun Bezirke haben einen Anteil von 80 bis 89 Prozent bei der autofreien Mobilität. Beim zu Fuß gehen und Radfahren haben die Wienerinnen und Wiener im Vorjahr einen neuen Rekord aufgestellt. Der VCÖ betont, dass die Infrastruktur für die gesunde, bewegungsaktive Mobilität stark zu verbessern ist.

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