Presseaussendung Archiv

Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

GLOBAL 2000, WWF, VCÖ: Ökologisierungspaket erster Schritt, dem Gesamtkonzept folgen muss

Wien, am 20. November 2020 – Die Umweltschutzorganisationen GLOBAL 2000, WWF Österreich und VCÖ bewerten das heute vorgelegte Ökologisierungspaket als ersten Schritt, dem dringend weitere Maßnahmen und vor allem ein Gesamtkonzept der Bundesregierung folgen müssen. „Das gesamte Steuersystem muss auf Klimaschutz und Energieeffizienz ausgerichtet werden, um die Klimaziele zu erreichen. Dafür braucht es aber nicht nur eine hartnäckige Umweltministerin, sondern vor allem auch den vollen Einsatz von Bundeskanzler und Finanzminister“, sagen die Umweltschützer Karl Schellmann (WWF), Johannes Wahlmüller (GLOBAL2000) und Michael Schwendinger (VCÖ). Die Umweltschutzorganisationen fordern daher insbesondere Finanzminister Gernot Blümel dazu auf, konkrete Vorschläge für den Abbau umweltschädlicher Subventionen sowie ein wirksames CO2-Preis-Modell samt entlastendem Öko-Bonus vorzulegen.

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Grafik: Zapfhahn auf weißen Hintergrund, aus welchem ein Tropfen Treibstoff tropft

VCÖ: Spritpreise seit Jahresbeginn um 20 Cent pro Liter gesunken

VCÖ (Wien, 20. November 2020) – Die Spritpreise sind im heurigen Jahr stark gesunken, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Ein Liter Eurosuper kostet derzeit im Schnitt um 20 Cent weniger als zu Jahresbeginn, ein Liter Diesel ist sogar um 22 Cent billiger geworden. Die Mineralölsteuereinnahmen sind aufgrund der Covid-19-Pandemie in den ersten drei Quartalen um 401 Millionen Euro gesunken. Die bestehende Steuerbegünstigung von Diesel ist sowohl ökonomisch als auch ökologisch gesehen kontraproduktiv, betont der VCÖ. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise ist der CO2-Ausstoß rasch höher zu bepreisen, die Steuern auf Arbeit sind zu senken.

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Grafik: Euro-Zeichen auf einem gelben Hintergrund

VCÖ, GLOBAL 2000 und WWF Österreich präsentieren Messlatten für ambitionierte Steuerreform Regierung muss CO2-Bepreisung, Öko-Bonus und Abbau umweltschädlicher Subventionen beschließen

(Wien, 19. November 2020) - „Ökosozial umsteuern – für die Umwelt und den Arbeitsmarkt“ – unter diesem Motto hat eine breite Allianz von Umweltschutzorganisationen am Donnerstag ein eigenes Steuerreform-Konzept vorgelegt. Als zentrale Messlatten für die Bundesregierung nennt das gemeinsame Konzept eine faire CO2-Bepreisung, einen Öko-Bonus und den raschen Abbau umweltschädlicher Subventionen. Das Volumen der Umschichtung soll zumindest bei sieben Milliarden Euro liegen.

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Foto: VCÖ/Christian Gratzer

VCÖ: 83 Prozent von Österreichs Bevölkerung sehen Mund-Nasen-Schutz als wichtige Maßnahme für sicheres Öffi-Fahren

VCÖ (Wien, 18. November 2020) – Der Öffentliche Verkehr leidet durch die Covid-19-Pandemie unter einem deutlichen Fahrgast-Rückgang. 42 Prozent von Österreichs Bevölkerung sehen einen Imageverlust der Öffis durch Covid-19, wie eine repräsentative Umfrage des Instituts TQS im Auftrag des VCÖ zeigt. Der verpflichtende Mund-Nasen-Schutz in den Öffis hat mit 83 Prozent Zustimmung einen großen Rückhalt in der Bevölkerung. Wichtig werden zudem Maßnahmen gesehen, die die Stoßzeiten reduzieren, wie beispielsweise einen gestaffelten Schulbeginn. Von der Politik erwarten 80 Prozent der Bevölkerung eine rasche Umsetzung des 1-2-3 Tickets.

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Foto: www.diamantrad.com

VCÖ: Autofahrten möglichst vermeiden – kürzere Strecken bewegungsaktiv zurücklegen

VCÖ (Wien, 16. November 2020) – Das Problem des Bewegungsmangels verschärft sich im Lockdown. Der VCÖ weist darauf hin, dass die Weltgesundheitsorganisation WHO mindestens eine halbe Stunde Bewegung pro Tag empfiehlt. Bewegung stärkt das Immunsystem und wirkt sich auch auf das psychische Wohlbefinden positiv aus. Um auf das von der Weltgesundheitsorganisation empfohlene Pensum Bewegung zu kommen, rät der VCÖ Erledigungen möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen. Das Auto sollte nur genutzt werden, wenn es keine andere Wahl gibt.

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Foto: (c)  RCG Mikula

VCÖ: Güterverkehr nur durch verursachergerechte Preise auf Klimakurs zu bringen

VCÖ (Wien, 13. November 2020) – Die fehlenden verursachergerechten Preise im Gütertransport kommen der Gesellschaft sehr teuer und behindern das Erreichen der Klimaziele. Nach den Vorträgen von Expertinnen und Experten aus der Schweiz, Deutschland und Österreich wurden Wege zur Klimaneutralität bei der VCÖ-Online Fachkonferenz diskutiert. Die Direktorin Landverkehr der EU-Kommission, Elisabeth Werner, wies darauf hin, dass neben neuen Technologien auch Regulierungen und Preise sehr wichtig seien. BMK-Generalsekretär Herbert Kasser unterstrich das Ziel der Bundesregierung einen klimaneutralen Gütertransport bis zum Jahr 2040 zu erreichen. Sylvia Leodolter von der Arbeiterkammer betonte: „Der Güterverkehr auf der Straße ist einfach zu billig, weil er in ganz Europa von niedrigen Löhnen für die Fahrer profitiert.“

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Foto: MichaelGaida/Pixabay

Fachleute: Österreich und die EU können ihre Klimaziele nur erreichen, wenn der Güterverkehr seine Emissionen drastisch reduziert

VCÖ (Wien, 13. November 2020) – Österreich und die EU können ihre Klimaziele nur erreichen, wenn auch der Güterverkehr seine Emissionen drastisch reduziert. Fachleute von Infras (Schweiz), Climonomics (Deutschland), Umweltbundesamt und VCÖ waren sich heute bei der VCÖ-Fachveranstaltung einig, dass es neben Verbesserungen bei Antriebssystemen auch deutlich stärkere Maßnahmen zur Vermeidung und Verlagerung von Güterverkehr braucht. Zentral ist die Einbeziehung der verursachten Umwelt- und Gesundheitsschäden in die Transportpreise.

 

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Luftaufnahme einer Landschaft, bei welcher man eine sehr starke Zersiedelung erkennt.

VCÖ: Zersiedelung ist wesentlicher Verursacher heutiger Verkehrsprobleme

VCÖ (Wien, 12. November 2020) – Wohnbau und Siedlungsentwicklung haben sehr großen Einfluss auf die Verkehrsentwicklung, wie eine heute veröffentlichte VCÖ-Publikation zeigt. Während Zersiedelung zu höheren Mobilitätskosten und mehr Autoverkehr führt, vermeidet die Stärkung der Ortskerne Verkehr und ermöglicht es der Bevölkerung, mehr Alltagserledigungen zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu machen. Der VCÖ fordert, dass Mobilitätskriterien in der Wohnbauförderung stark berücksichtigt werden und die Pkw-Stellplatzverpflichtung abgeschafft wird.

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Auspuff eines Autos, der sichtbar Schadstoffe ausstößt

VCÖ warnt: Deutsche Ratspräsidentschaft möchte Schlupfloch bei Abgastests offen lassen

VCÖ (Wien, 10. November 2020) – Derzeit dürfen neue Diesel-Pkw auf der Straße noch um bis zu 43 Prozent mehr Stickoxide ausstoßen als der Grenzwert für das Labor festschreibt. In der EU wollte man dieses Schlupfloch bei Abgastests schließen. Nun ist ein Vorschlag der deutschen EU-Ratspräsidentschaft bekannt geworden, wonach auch in Zukunft Autos auf der Straße den Abgasgrenzwert überschreiten dürfen. Der VCÖ warnt vor den gesundheitsschädlichen Folgen und fordert ein klares Nein von Österreich zu Deutschlands Vorschlag.

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VCÖ: Zwei Drittel der Beschäftigten können Home-Office arbeiten – die Hälfte davon ist infolge von Covid-19 häufiger im Home-Office

VCÖ (Wien, 6. November 2020) – Die Covid-19-Pandemie hat die Digitalisierung in der Arbeitswelt stark beschleunigt. Zwei Drittel von Österreichs Erwerbstätigen können im Home-Office arbeiten, die Hälfte davon arbeitet heuer häufiger von zu Hause als vor der Covid-19 Pandemie, wie eine repräsentative Umfrage von TQS im Auftrag des VCÖ zeigt. 70 Prozent von Österreichs Bevölkerung rechnen, dass langfristig sowohl Home-Office als auch Videokonferenzen zunehmen werden. Der VCÖ weist darauf hin, dass damit Verkehrsaufwand und Staus reduziert werden können.

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