Presseaussendung Archiv

Foto: E-Auto, welches gerade geladen wird, vor einem Feld mit Windrädern

VCÖ: Anteil der neuzugelassenen E-Pkw derzeit auf Rekordhöhe

VCÖ (Wien, am 14. Mai 2020) – Der Anteil der neuzugelassenen E-Pkw hat in Österreich in den ersten vier Monaten einen neuen Rekordwert erreicht: 4,5 Prozent der Neuzulassungen fahren ausschließlich mit Strom. Bei den Bundesländern hat Vorarlberg mit 6,2 Prozent die Nase vorne, wie eine VCÖ-Analyse auf Basis von Daten der Statistik Austria zeigt. Bei den Bezirken erreichen Wien-Währing und Wien-Josefstadt jeweils rund 14 Prozent, außerhalb Wiens ist der Stromer-Anteil bei den Neuwagen in den Bezirken Zell am See und Hermagor mit fast neun Prozent am höchsten. Der VCÖ weist darauf hin, dass ein Erreichen der Klimaziele nur mit einem rascheren Ausstieg aus Diesel und Benzin erreichbar sind. Eine Verschrottungsprämie für Verbrenner-Pkw wäre kontraproduktiv und würde die notwenige Energiewende behindern.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ: Radverkehr in Wien ist im April im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen

VCÖ (Wien, 13. Mai 2020) – Während im April in Wien weniger Personen mit dem Auto und den Öffis gefahren sind, ist die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer gestiegen, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse der Radverkehrszählstellen in Wien zeigt. Bei den 13 Zählstellen wurden in Summe um 20 Prozent mehr Radfahrende gezählt als im April des Vorjahres. Bei vier Zählstellen waren weniger Radfahrende unterwegs, bei neun gab es zum Teil deutliche Zuwächse. Die Coronakrise hat gezeigt, dass viele Radwege zu schmal sind. Der VCÖ fordert mehr Platz für den Radverkehr in Wien.

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Foto: Michael Schwendinger

VCÖ fordert mehr Pop-Up-Radwege: Coronakrise macht sichtbar, dass viele Radwege zu schmal sind

VCÖ (Wien, 7. Mai 2020) – Der VCÖ begrüßt die heutige Eröffnung des ersten Pop-Up-Radwegs in Wien. In der Praterstraße wird dem Radverkehr mehr Platz eingeräumt. Abstand halten ist eine sehr wichtige Maßnahme, um die COVID19-Pandemie eindämmen zu können.  Die Coronakrise hat sichtbar gemacht, dass viele Radwege und Gehsteige zu schmal sind. Dabei sind Gehen und Radfahren die gesündeste und klimafreundlichste Form der Mobilität. Der VCÖ spricht sich für weitere Maßnahmen aus, um der Bevölkerung mehr Platz zum Gehen und Radfahren zu geben.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Treibhausgas-Emissionen des Flugverkehrs in Österreich im Vorjahr auf Rekordhöhe von fast 3 Millionen Tonnen gestiegen

VCÖ (Wien, 5. Mai 2020) – Der Flugverkehr hat im Vorjahr in Österreich mit rund drei Millionen Tonnen so viele Treibhausgase ausgestoßen wie noch nie zuvor, macht der VCÖ aufmerksam. Die Emissionen sind damit im Vergleich zum Jahr 2018 um rund 14 Prozent gestiegen. Durch die COVID-19 Pandemie ist der Flugverkehr um rund 90 Prozent gesunken. Der VCÖ fordert, dass Staatshilfen an die AUA an klare ökologische Kriterien geknüpft werden. So sollen der CO2-Ausstoß des Flugverkehrs und die Anzahl der Kurzstreckenflüge stark reduziert werden.

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Foto: Kleines Kreuz mit Kerzen neben einer Freilandstraße

VCÖ: Seit COVID19-Lockdown 35 Verkehrstote auf Österreichs Straßen

VCÖ (Wien, 30. April 2020) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie zwar zurückgegangen, aber die Zahl ist weiterhin hoch, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. 35 Menschen kamen im Straßenverkehr ums Leben, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren nach endgültigen Zahlen 52 Todesopfer zu beklagen. Ohne zusätzliche Maßnahmen droht Österreich sein Verkehrssicherheitsziel deutlich zu verfehlen, macht der VCÖ aufmerksam.

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Foto: Markus Gansterer

VCÖ: In Österreich im Vorjahr mehr als doppelt so viele Verkehrstote wie in der Schweiz

VCÖ (Wien, 29. April 2020) – Die Zahl der Verkehrstoten ist in Österreich im Vorjahr statt zu sinken auf 416 Todesopfer gestiegen. Österreich droht damit das Verkehrssicherheitsziel für das Jahr 2020 – weniger als 312 Verkehrstote – weit zu verfehlen. Wie schlecht Österreichs Unfallbilanz des Vorjahres ist, zeigt der Vergleich mit der Schweiz, wo im Vorjahr 187 Menschen im Straßenverkehr getötet wurden. Der VCÖ fordert stärkere Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Unachtsamkeit und Ablenkung.

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Foto: Kastner

VCÖ: Erwartbare Zunahme des Verkehrslärms einbremsen

VCÖ (Wien, 28. April 2020) – Die starke Verkehrsreduktion infolge der Maßnahmen zur Eindämmung der COVID19-Pandemie hat den Verkehrslärm deutlich reduziert. Anrainerinnen und Anrainer hörten Vogelgezwitscher statt Verkehrslärm. Der VCÖ weist darauf hin, dass in den kommenden Wochen ohne zusätzliche Maßnahmen der Verkehrslärm wieder deutlich zunehmen wird. Gegen die Zunahme des Verkehrslärms wirken die Verlagerung von Autofahrten auf das Fahrrad und auf öffentliche Verkehrsmittel sowie niedrigere Tempolimits, betont der VCÖ.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Am Flughafen Wien flog zuletzt jeder dritte Passagier Kurzstrecke

VCÖ (Wien, 28. April 2020) – Der Anteil der Flugpassagiere, die Kurzstrecke fliegen, ist hoch. Wie eine aktuelle VCÖ-Analyse von Daten der Statistik Austria zeigt, flogen zuletzt 35 Prozent der Fluggäste weniger als 800 Kilometer weit, jeder neunte davon hatte eine Destination zum Ziel, die sogar weniger als 400 Kilometer entfernt liegt. Das Potenzial zur Verlagerung von Kurzstreckenflügen auf die Bahn ist hoch. Der VCÖ fordert, dass der AUA nur dann Staatshilfen gewährt werden, wenn ökologische und soziale Kriterien erfüllt werden.

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Foto: Monika P/pixabay

VCÖ: Verkehr auf Österreichs Autobahnen im März um 39 Prozent zurückgegangen

VCÖ (Wien, 24. April 2020) – Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen waren heuer im März um 39 Prozent weniger Fahrzeuge unterwegs als im März des Vorjahres, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Den stärksten Verkehrsrückgang gab es auf der Brennerautobahn mit 58 Prozent. An den Wochenenden ging der Verkehr stärker zurück als an den Werktagen. Um Verkehrslawinen wie vor der Coronakrise zu verhindern, braucht es umfassende und rasche Maßnahmen, betont der VCÖ.

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Foto: Fotolyse Adobe Stock 23074107

VCÖ: Diesel und Kerosin wurden im Vorjahr mit über 1,2 Milliarden Euro steuerlich begünstigt

VCÖ (Wien, 22. April 2020) – Trotz sich verschärfender Klimakrise werden in Österreich nach wie vor fossile Energieträger in hohem Ausmaß steuerlich begünstigt. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass die Flugkonzerne im Vorjahr durch die Steuerbefreiung des Flugtreibstoffs Kerosin mit rund 560 Millionen Euro gefördert wurden. Diesel wurde  im Vorjahr im Ausmaß von rund 710 Millionen Euro steuerlich begünstigt. Der VCÖ fordert die rasche Streichung von umweltschädlichen Steuerbegünstigungen und im zweiten Schritt die beschleunigte Einführung einer CO2-Bepreisung.

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