VCÖ-Fachveranstaltung: Gesunde Arbeitswege erfolgreich fördern

Arbeitswege sind der häufigste Mobilitätsgrund an Werktagen und eine stark unterschätzte Gesundheitsressource. Sie sind eine große Chance, dass Beschäftigte regelmäßig zu gesunder Bewegung kommen, wurde bei der VCÖ-Online-Fachveranstaltung am 3. September 2026 festgestellt. Dass Unternehmen mit Mobilitätsmanagement das Mobilitätsverhalten ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hin zu mehr aktiver Mobilität zu Fuß oder mit dem Fahrrad verändern können, zeigen erfolgreiche Beispiele. Einige davon wurden bei der Fachveranstaltung vorgestellt.

Hier können Sie die Fachvorträge aller Vortragenden nachsehen und nachhören

Klara Maria Schenk (VCÖ – Mobilität mit Zukunft): Gesunde Arbeitswege erfolgreich fördern

 

Brendon Stubbs (MedUni Wien): The positive effects of active mobility on health (präsentiert von Klara Maria Schenk, VCÖ)

Petra Stutz (Universität Salzburg): Projekt GISMO - Welche gesundheitlichen Effekte das Radfahren zur Arbeit hat

 
 

Enny Vöge (XAL): Mobilitätsmanagement als Maßnahme zur betrieblichen Gesundheitsförderung bei XAL

 

Wolfgang Voglauer (IKW ZT): Förderung von gesunder Mobilität am Arbeitsweg bei IKW

 

Sandra Wegener (BOKU): BOKU Mobility4Health - Synergien zwischen betrieblichem Mobilitätsmanagement und betrieblicher Gesundheitsförderung

 

Andreas Rath (Bikeleasing): Jobräder als Teil des betrieblichen Mobilitätsmanagements

 

Die abschließende Fragerunde mit Thomas Czypionka (Gesundheitsökonom, IHS), Claudia Lichtblau (Gesundheit Österreich), Jette Schütze (BMIMI) und Klara Maria Schenk (VCÖ - Mobilität mit Zukunft) können Sie hier als Video-Mitschnitt nachhören und nachsehen.

Hier können Sie die Diskussion nachsehen und nachhören
 

Diese VCÖ-Fachveranstaltung wurde in Kooperation mit dem Mobilitätsministerium durchgeführt.

Der VCÖ setzt sich als gemeinwohlorientierte Organisation für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität ein. Sie können die Arbeit des VCÖ für eine Mobilität mit Zukunft hier unterstützen.

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CO2-Grenzwerte für Unternehmensflotten als Boost für Europas Auto-Industrie

Ab heuer gelten für neu zugelassene Pkw und Vans in der EU niedrigere CO2-Grenzwerte. Fahrzeughersteller haben die Emissionen ihrer verkauften Fahrzeugflotte durch den Verkauf von effizienteren Fahrzeugen schrittweise bis zum Jahr 2035 auf null Gramm CO2 je Kilometer zu reduzieren. Die aktuelle Regelung betrifft lediglich die Autohersteller. Was fehlt sind verbindliche Ziele für große Unternehmen, die viele Fahrzeuge anschaffen. Solche Ziele hätten zwei zentrale Vorteile: die raschere Senkung der CO2-Emissionen des Verkehrs und die Stärkung der europäischen Automobilindustrie.

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Foto: Spencer Imbrock, unsplash

VCÖ: Österreich ist klarer EU-Spitzenreiter im Schienenverkehr

VCÖ (Wien, 20. September 2024) – In keinem anderen EU-Land werden pro Person so viele Kilometer mit Bahn, Bim und U-Bahn gefahren wie in Österreich, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse auf Basis von jetzt veröffentlichten Daten der EU-Kommission zeigt. Mit 2.160 Kilometer pro Person und Jahr werden in der rot-weiß-roten Alpenrepublik doppelt so viele Kilometer auf der Schiene gefahren wie im EU-Schnitt, gleichzeitig wird weniger mit dem Auto gefahren als im EU-Schnitt. Europameister im Schienenverkehr ist aber die Schweiz. Die Mobilitätsorganisation VCÖ betont, dass es in Österreich im Schienenverkehr vor allem bei den Stadt-Umland-Verbindungen und in den Regionen Verbesserungen braucht.  

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