VCÖ-Fachveranstaltung: Mehr Radverkehr durch sichere Infrastruktur

Rund 3,8 Millionen Menschen in Österreich ab 16 Jahren nutzen zumindest gelegentlich das Fahrrad als Verkehrsmittel, davon 1,8 Millionen täglich oder mehrmals pro Woche. Das Potenzial für mehr Radverkehr ist in Österreich groß, vier von zehn Autofahrten sind kürzer als fünf Kilometer. Eine zentrale Voraussetzung für mehr Radverkehr ist eine sichere Radinfrastruktur, so ein Ergebnis der VCÖ-Fachveranstaltung am 20. Mai 2026 an der mehr als 200 Personen teilgenommen haben und bei der auch internationale und nationale Good-Practice-Beispiele vorgestellt wurden. So ist im Ballungsraum Kopenhagen durch die Umsetzung von Radschnellwegen die Zahl der Radfahrerinnen und Radfahrer auf der jeweiligen Route im Schnitt um 52 Prozent gestiegen, in der deutschen Stadt Freiburg hat sich der Radverkehr auf einer neuen Radvorrangroute mehr als verdoppelt.

Die Präsentationen der Fachvorträge senden wir auf Wunsch gerne per E-Mail zu. Bitte schreiben Sie an events@vcoe.at.

Hier können Sie die Fachvorträge aller Vortragenden nachsehen und nachhören

Klara Maria Schenk (VCÖ  - Mobilität mit Zukunft): Mehr Radverkehr durch sichere Infrastruktur

 

Henrike Rau (LMU - Ludwig-Maximilians-Universität München): Psychologie des Radfahrens und die Rolle der Infrastruktur

Ida Nygaard Hvidt (Cycle Superhighways): Cycle superhighways for commuters in the Capital Region of Denmark

 

Lorenz Siegel (Mobilitätsagentur Wien): Einfluss der Gestaltung des öffentlichen Raums auf den Radverkehr am Beispiel Praterstraße und Argentinierstraße (Wien)

Florian Schneider (Stadt Freiburg): Wirkung der Radvorrangrouten in Freiburg

 
 
 

Die abschließende Diskussion mit Ursula Hemetsberger (Radverkehrsbeauftragte Land Salzburg), Johannes Pressl (Präsident Österreichischer Gemeindebund), Janine Bex (Mobilitätsstadträtin Innsbruck), Martin Eder (BMIMI) und Klara Maria Schenk (VCÖ - Mobilität mit Zukunft) können Sie hier als Video-Mitschnitt nachhören und nachsehen.

Hier können Sie die Diskussion nachsehen und nachhören
 

Diese VCÖ-Fachveranstaltung wurde in Kooperation mit dem Mobilitätsministerium durchgeführt.

Der VCÖ setzt sich als gemeinwohlorientierte Organisation für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität ein. Sie können die Arbeit des VCÖ für eine Mobilität mit Zukunft hier unterstützen.

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VCÖ: Radwegeausbau zentral, damit Bevölkerung verstärkt auf Fahrrad umsteigen kann

VCÖ (Wien, 22. März 2023) – Der VCÖ begrüßt die heute von der Stadt Wien präsentierten Rad-Infrastrukturprojekte, wie den Ausbau in Favoriten und in der Donaustadt sowie die Fahrradstraßen Argentinierstraße und Pfeilgasse. Der Radverkehr in der Argentinierstraße hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt, mehr Platz für den Radverkehr ist hier dringend nötig. Favoriten wiederum hat beim Radverkehrsanteil großen Aufholbedarf, entsprechend groß ist das Potenzial. Wichtig sind zusätzlich zum Radwegeprogramm der Stadt Wien auch verstärkte Maßnahmen der Bezirke, betont die Mobilitätsorganisation VCÖ.

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VCÖ begrüßt Ausweitung des Grünpfeils für Radverkehr in Wien bei 150 Ampeln

VCÖ (Wien, 9. März 2023) – Nach eingehender Prüfung durch die städtische Verkehrsabteilung MA 46 wird in Wien bei 150  Ampeln der Grünpfeil für den Radverkehr kommen. Die Mobilitätsorganisation VCÖ begrüßt die Ausweitung. Der Grünpfeil für den Radverkehr bewährt sich international seit vielen Jahren. In Österreich kann seit Oktober des Vorjahres bei Ampeln mit dem Grünpfeil dem Radverkehr das Rechtsabbiegen bei Rot erlaubt werden. In Österreich war bisher Oberösterreichs Landeshauptstadt Linz der Grünpfeil-Spitzenreiter, informiert der VCÖ.

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Foto: Sarah Duit