VCÖ-Fachveranstaltung: Vielfalt in der Verkehrsplanung berücksichtigen

Das Verkehrssystem muss für alle funktionieren. Derzeit ist das nicht der Fall. Wie Menschen mit Behinderung, Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Betreuungspflichten in der Verkehrsplanung stärker berücksichtigt werden können, wurde bei der VCÖ-Fachkonferenz mit internationalen und nationalen Fachleuten diskutiert. Zentral ist die Einbeziehung von Betroffenen in die Planung. Die größten Problembereiche sind mangelnde Barrierefreiheit, zu schmale Gehsteige, zu hohes Tempo des Verkehrs und Fußgängerampeln, die für Menschen mit Mobilitätseinschränkung zu kurze Grünphasen haben.

Die Präsentationen der Fachvorträge senden wir auf Wunsch gerne per E-Mail zu. Bitte schreiben Sie an events@vcoe.at

Hier können Sie die Fachvorträge aller Vortragenden nachsehen und nachhören

Lina Mosshammer (VCÖ - Mobilität mit Zukunft): Vielfalt in der Verkehrsplanung berücksichtigen

Jakob Ferner (BIZEPS): Verkehrssystem muss für alle Menschen funktionieren

 

Bente Knoll (Büro für nachhaltige Kompetenz): Mobility of Care

 
 

Katja Hausleitner (Kinderbüro Graz): An Kindern ist die Qualität der Verkehrsplanung zu messen

Elke Schimmel (Verein Lares - Schweiz): Gendergerechte Fußwegplanung

 

Claudia Sempoch (tbw research): Erfolgreiche Jugendbeteiligung in der Mobilität

 

Die abschließende Diskussion mit Michaela Schüchner (Bezirksvorsteherin Wien-Penzing), Sonja Pickhardt-Kröpfel (Stadträtin in Vöcklabruck), Jakob Ferner (BIZEPS) und Lina Mosshammer (VCÖ - Mobilität mit Zukunft) können Sie ebenso hier als Video-Mitschnitt nachhören und nachsehen.

Hier können Sie die Diskussion nachsehen und nachhören
 

Presseaussendung über die Veranstaltung:

Weiterführende Informationen:

Der VCÖ setzt sich als gemeinwohlorientierte Organisation für eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und ökonomisch effiziente Mobilität ein. Sie können die Arbeit des VCÖ für eine Mobilität mit Zukunft hier unterstützen.

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VCÖ: Im Vorjahr nahm Zahl der Schulwegunfälle in Österreich um 28 Prozent zu

VCÖ (Wien, 25. August 2026) – In rund eineinhalb Wochen beginnt in Ostösterreich wieder die Schule. Im Vorjahr ist die Zahl der Schulwegunfälle in Österreich stark gestiegen und zwar um 28 Prozent, weist die Mobilitätsorganisation VCÖ auf Daten der Statistik Austria hin. Das ist der höchste Wert seit dem Jahr 2016. 577 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren wurden verletzt, ein Kind kam ums Leben. Jedes dritte Opfer eines Schulwegunfalls war zu Fuß unterwegs. Die meisten Schulwegunfälle gab es in Oberösterreich. Die am stärksten betroffene Altersgruppe sind die 15-Jährigen. Der VCÖ fordert mehr Verkehrsberuhigung in Städten und Gemeinden, den verstärkten Ausbau der Radinfrastruktur sowie übersichtliche Straßenübergänge.

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Radurlaub auf Rezept im Hasetal

Wie sich Gesundheitsvorsorge, sicheres Radfahren und sozialer Anschlussverbinden lassen, zeigt das niedersächsische Hasetal. Unter dem Titel „Radurlaub auf Rezept“ kombiniert die Region zwei zertifizierte Präventivkurse mit geführten Radtouren. In Begleitung erfahrener Reiseleitungenwerden täglich Touren unternommen, von kürzeren Streckenbis zu längeren Etappen.

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Elektronisches Schild bei Zufahrtskontrolle für Pkw in Mailand